Parkhaus-Test des ADAC: Garagen des Grauens

DPAWenige Orte sind so unangenehm wie Parkhäuser - der ADAC hat nun 40 der Großgaragen in ganz Deutschland auf ihre Benutzerfreundlichkeit geprüft. Jede vierte fiel komplett durch, viele sind unsicher, verwinkelt, überteuert.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a...-a-866629.html
  1. #1

    Zu eng, zu niedrig

    Die Kritik kann ich mühelos nachvollziehen. Die Parkbuchten in den meisten Parkhäusern sind zu eng. Die Einfahrthöhe von schlappen 190 cm ist in Zeiten von SUV und Pickup ein schlechter Witz.

    Zudem sind die Bezahlmöglichkeiten für die Parkgebühren absolut lachhaft - meist muß man Münzgeld oder Scheine in irgendwelche Automaten stecken. Und das im 21. Jahrhundert!
  2. #2

    Typisch ADAC

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eines der Hauptprobleme ist die Breite der Parkplätze - sie werde den immer breiteren Autos nicht gerecht. Laut ADAC reicht die in den Garagenverordnungen der Länder vorgeschriebene Breite von 2,30 Metern in vielen Fällen nicht mehr aus. Der Autoclub fordert deshalb eine Mindestbreite von 2,50 Metern.
    Moment mal - die Autoindustrie baut immer breitere Autos und deswegen muss man jetzt alle Parkhäuser....

    Von einem Lobbyverein der Automobilindustrie wäre es ja auch nicht erwarten gewesen, das Probem bei der Wurzel zu packen und eine Höchstbreite von PKW zu fordern. Die Innenstädte werden immer enger, es fahren immer mehr Autos rum und jetzt fordert der ADAC auch noch breitere Parkplätze, damit der deutsche Großstadtmichel sein SUV besser rein bekommt. Kann egientlich mal jemand einen Mindest-IQ von 75 für ADAC Mitarbeiter fordern?
  3. #3

    optional

    ich würde mir wünschen es würde ähnlich viel Gedöns um Fahrradparkplätze gemacht werden. Jetzt mag sich mancher fragen, welche Fahrradparkplätze den? Eben ...
  4. #4

    Test spiegelt Wirklichkeit

    Alle diese, im Test genannten Erfahrungen, kann man in jeder Großstadt dieses Landes beliebig oft wiederholen!
    Warum kann den Betreibern nicht schon bei der Betriebsgenehmigung ein Mindeststandard wenigstens für Helligkeit und Breite der Einstellplätze vorgeschrieben werden?
  5. #5

    Fahrzeugbreiten...

    ... entscheidet doch allein der Käufer. Aber in einer Gesellschaft, in der immer mehr SUVs verkauft werden, muss man sich nicht wundern, wenn Parkplätze zu klein werden...
  6. #6

    Hinsichtlich der Parkplatzbreite wissen sich ja viele SUV-Fahrer prima zu helfen und belegen einfach zwei Parkplätze.

    Dumm nur, dass wenn die Parkplätze verbreitert werden, auf derselben Fläche weniger Autos parken können, als zuvor. Dann können die Parkhäuser natürlich auch weniger Autos aufnehmen. Moment, was bedeutet das denn für die Höhe der Parkgebühren?
  7. #7

    albern

    mal ehrlich, dafür, dass Autos immer mehr zum Statussymbol werden und der Kompensation anderer Defizite dienen, kann wohl nicht das Argument sein, dass Parkbuchten zu eng sind. Ein Gebäude, das vor zig Jahren gebaut wurde, kann schließlich nicht erfüllen, dass die Leute immer dickere Autos. Und in Zeiten, in denen sogar Kleinwagen wie der Ford Fiesta mit Einparkpieper ausgestattet sind, sollten selbst SUV-Braucher ihr Vehikel eingeparkt bekommen - oder sich besser ein Auto kaufen, mit dem sie auch umgehen können.
  8. #8

    Kleinwagen...

    Was will man erwarten, wenn heutzutage Kleintransporter unter der Bezeichnung "Kleinwagen" verkauft werden?
    Ich war wirklich überrascht, als wir unser Familienauto gekauft haben. Anforderung war, dass 4 Personen samt Kinderwagen und Gepäck reinpassen.
    Das gute Stück wurde uns tatsächlich als Kleinwagen verkauft. Manche Dinge muss ich offensichtlich nicht mehr verstehen...
  9. #9

    vorbildliche Parkhäuser gibts in Oslo

    Das tollste Parkvergnügen hatte ich bislang in Oslo, dort hat die Firma Q-Park so gut wie jegliche Konkurrenz platt gemacht. Im Parkhaus "Bankplassen" werden die ADAC-Tester ihre Freude haben. Anzahl der Stellplätze: ~40. Parkplätze belegt: 3. Breite pro Parkplatz: ca. ~2,80 m. Zufahrt mit Wohnmobil machbar. Boden sauberer als in der Hotellobby. Sonnenbrille konnte man auflassen, so hell war die Katakombe erlauchtet.
    Klitzekleines Problem an der Geschichte: 60 Stunden Karre abstellen kostete 110 Euro. Und der Tarif war bereits durch mein Hotel rabattiert.