Präsident des Umweltbundesamt: Steuerentlastung für Carsharing gefordert

DPACarsharing-Dienste können Städte und Umwelt entlasten. Nach Ansicht des Präsidenten des Umweltbundesamtes sollten deshalb die Angebote ausgebaut werden. Als Anreiz fordert er eine bessere Unterstützung. Sein Vorschlag: Eine Kfz-Steuer-Befreiung für die Autos.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/p...-a-866616.html
  1. #30

    Falsch

    Tatsächlich führt Carsharing dazu, dass eigene Autos abgeschafft werden ... und wenn nicht der Erstwagen, dann zumindest der Zweit oder Drittwagen.

    Der Bundesverband Carsharing schreibt dazu:
    - Carsharing Autos verbrauchen rund 16 Prozent weniger Co2 als ein durchschnittlicher Privatwagen
    - Vor der Teilnahme am Carsharing haben die Nutzer eher mehr Autos. Durchs Carsharing werden private Fahrzeuge abgeschafft oder keine neuen gekauft.
    - Carsharing Nutzer nutzen häufiger Bus/Bahn/Rad - und wählen bewußter ihr Verkehrsmittel.
  2. #31

    Geht es noch?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Carsharing-Dienste können Städte und Umwelt entlasten. Nach Ansicht des Präsidenten des Umweltbundesamtes sollten deshalb die Angebote ausgebaut werden. Als Anreiz fordert er eine bessere Unterstützung. Sein Vorschlag: Eine Kfz-Steuer-Befreiung für die Autos.

    Präsident des Umweltbundesamt fordert Steuerentlastung für Carsharing - SPIEGEL ONLINE
    Gerade auch der Staat verlangt von seinen Bediensteten, dass sie ihren Privat-PKW auch zu dienstlichen Zwecken zur Verfügung stellen. In ländlichen Regionen oder auch im Falle von Schichtarbeit lässt sich Carsharing auch kaum realisieren. Und dann auch noch vom Staat aufoktruierte Strafsteuer, wenn man sich nicht daran beteiligt? In welchen Wolkenkuckucksheimen leben die Herrschaften eigentlich?
  3. #32

    Im täglichen Nachrichtenhorror...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Carsharing-Dienste können Städte und Umwelt entlasten. Nach Ansicht des Präsidenten des Umweltbundesamtes sollten deshalb die Angebote ausgebaut werden. Als Anreiz fordert er eine bessere Unterstützung. Sein Vorschlag: Eine Kfz-Steuer-Befreiung für die Autos.

    Präsident des Umweltbundesamt fordert Steuerentlastung für Carsharing - SPIEGEL ONLINE
    ...hat so mancher das Problem wahrgenommen zu werden. Unser herr Flasbarth ist so der oberste Umwelt-Umerzieher. In dieser Funktion jagt er ja seinen Pressefuzzy mit immer neuen Ideen. Wenn man aufkommensneutral den einen Steuern erlassen will - dann muß man sie für die anderen erhöhen! Wie komme ich als Landbewohner dazu den Großstädtern die Mobilität zu finanzieren? Was ist der Unterschied zwischen Car-Sharing und Mietwagen? Weshalb bekomme ich keinen Steuernachlass, wo ich doch mit meiner Frau und meinen Kindern unsere Autos auch "share".
    Mal sehen , was nächste Woche von Herrn Flasbarth kommt. Irgendwo muß er ja mal zwischen zwei Ramsauer-Nachrichten auch zu Wort kommen!
  4. #33

    Typisch Deutsch

    Klar - wieder so eine Ausnahme ... "Wie komme ich als Landbewohner dazu den Großstädtern die Mobilität zu finanzieren?"

    Tja - wieso soll ich als Stadtbewohner der Landbevölkerung mit der Pendlerpauschale die Mobilität finanzieren?

    Keine Ahnung!
    Vielleicht weil die meisten Menschen in Städten leben... und dort über die Zukunft der Mobilität nachgedacht werden muss.
    Aber klar - als Landbewohner, der jeden Tag 15 Kilometer zum Supermarkt fahren muss, kann man das vielleicht nicht verstehen. Alles ungerecht!

    Wenn man schon aufs Land zieht, dann sollte einem vielleicht klar sein, dass man dort eben eher ein Auto braucht.

    Die meisten Menschen in den Städten haben auch ein Auto - aber nochmehr Auto geht eben nicht. Auch nicht auf den Autobahnen. Also müssen andere Vorschläge her!

    Ich finds auch lächerlich, dass ich mit dem Rad zur Arbeit fahren kann und dafür keine Steuererleichterung bekommen werde. Würde ich aber 15 Kilometer weiter weg auf dem Land wohnen, dann schon. Was für eine Logik!

    Nebenbei... es gibt auch CarSharing Anbieter in kleineren Städten und Dörfern.
  5. #34

    Zitat von gifmemore Beitrag anzeigen
    ... als Landbewohner, der jeden Tag 15 Kilometer zum Supermarkt fahren muss, kann man das vielleicht nicht verstehen. Alles ungerecht!

    Wenn man schon aufs Land zieht, dann sollte einem vielleicht klar sein, dass man dort eben eher ein Auto braucht.
    Schon mal darüber nachgedacht, dass man nicht erst aufs Land zieht?
    Es gibt auch heute noch Menschen, die einfach dort geboren wurden.

    Zitat von gifmemore Beitrag anzeigen
    Nebenbei... es gibt auch CarSharing Anbieter in kleineren Städten und Dörfern.
    Ich kenne im Umkreis von 70 km keine,

    Abgesehen davon habe ich mich bereits Eingangs dafür ausgesprochen, sämtliche Subventionen zu streichen und so den Neidfaktor aus solchen Diskussionen zu entfernen