Präsident des Umweltbundesamt: Steuerentlastung für Carsharing gefordert

DPACarsharing-Dienste können Städte und Umwelt entlasten. Nach Ansicht des Präsidenten des Umweltbundesamtes sollten deshalb die Angebote ausgebaut werden. Als Anreiz fordert er eine bessere Unterstützung. Sein Vorschlag: Eine Kfz-Steuer-Befreiung für die Autos.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/p...-a-866616.html
  1. #1

    Falscher Weg

    Weg von Subventionen aller Art und dann so schnell es geht die Beamtenschar verkleinern, die für das Verwalten der Subventionen nötig ist. Damit könnte so viel Geld eingespart werden, dass nicht nur die KFZ-Steuer überflüssig wäre.
  2. #2

    Hmmm????

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Carsharing-Dienste können Städte und Umwelt entlasten. Nach Ansicht des Präsidenten des Umweltbundesamtes sollten deshalb die Angebote ausgebaut werden. Als Anreiz fordert er eine bessere Unterstützung. Sein Vorschlag: Eine Kfz-Steuer-Befreiung für die Autos.

    Präsident des Umweltbundesamt fordert Steuerentlastung für Carsharing - SPIEGEL ONLINE
    sicher mag Car-Sharing eine Alternative sein.
    Aber was unterscheidet diesen Dienst von anderen Mietwagenanbietern.
    Denn was anderes ist das doch nicht.
    Steht dann Mietwagenanbietern auch eine Steuererleichterung ins Haus.
    Fragen über Fragen.
    Gibt es irgendwo einen verlässlichen Test wie gut die Zugriffe auf Carsharing Fahrzeuge sind. Denn wenn ich ein Fahrzeug brauche und es ist keines zu bekommen nutzt mir der Dienst absolut nicht.
    Nun mal Butter bei die Fische.
  3. #3

    Klingt logisch, hat aber einen Pferdefuss!

    Klar, eine gute Sache muss immer von Staat gefördert werden, entweder mit direkten Subvensionen, oder mit Steuererleichterungen, sonst versteht doch keiner, dass das was gutes ist.

    Der UBA-Chef will weniger Autos auf den Straßen, super. Weniger Autos, mehr Car-Sharing bedeutet aber auch, dass weniger Autos gebraucht, und damit gebaut werden sollen. Klares Einsparziel. Konsequenz: die deutsche Automobileindustrie muss weniger produzieren, also werden auch Weniger Leute gebraucht, also, kann man Werke zumachte. Da freut sich der Staat, denn das sind mehr Leute die ALG brauchen und weniger einnahmen, die der Staat aus Produktion,Verkauf und Lohnsteuer hat, also auch weniger Geld für Subvensionen.....

    Und schon wird klar, dass eine Idee, die gute klingt, nicht immer für die Volkwirtschaft insgesammt und den Staatseinnahmen eine gute Idee ist, außer der UBA Chef überzeugt uns, dass die Anzahl der eingesparten Werktätigen alle durch die "Kar-Schäring" Betriebe absorbiert werden können.
  4. #4

    Klingt logisch, hat aber einen Pferdefuss!

    Klar, eine gute Sache muss immer von Staat gefördert werden, entweder mit direkten Subvensionen, oder mit Steuererleichterungen, sonst versteht doch keiner, dass das was gutes ist.

    Der UBA-Chef will weniger Autos auf den Straßen, super. Weniger Autos, mehr Car-Sharing bedeutet aber auch, dass weniger Autos gebraucht, und damit gebaut werden sollen. Klares Einsparziel. Konsequenz: die deutsche Automobileindustrie muss weniger produzieren, also werden auch Weniger Leute gebraucht, also, kann man Werke zumachte. Da freut sich der Staat, denn das sind mehr Leute die ALG brauchen und weniger einnahmen, die der Staat aus Produktion,Verkauf und Lohnsteuer hat, also auch weniger Geld für Subvensionen.....

    Und schon wird klar, dass eine Idee, die gute klingt, nicht immer für die Volkwirtschaft insgesammt und den Staatseinnahmen eine gute Idee ist, außer der UBA Chef überzeugt uns, dass die Anzahl der eingesparten Werktätigen alle durch die "Kar-Schäring" Betriebe absorbiert werden können.
  5. #5

    35 Fahrer pro Auto - bedeutet auch

    das Fahrzeug fährt häufig auf der Strasse, ein Zweitwagen mit Nutzung von 1 Stunde pro Woche soll voll bezahlen, nicht logisch Herr Flasbarth.
  6. #6

    Die Umlage....

    ist wohl das neue Zauberwort der Ökos. Sie finanziert jeden Schwachsinn mit dem Geld der Anderen. Beim Strom sehen wir ja wohin das führt. Wirklich überflüssig ist Herr Flasbarth und seine Leute im Umweltbundesamt. Außer Reglementierungsvorschläge als Dünnpfiff kommt aus diesem Beamtenstall nicht. Würde man ihn auflösen, würde ihn niemand vermissen.
  7. #7

    Ich würde es gerne glauben,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Carsharing-Dienste können Städte und Umwelt entlasten. Nach Ansicht des Präsidenten des Umweltbundesamtes sollten deshalb die Angebote ausgebaut werden. Als Anreiz fordert er eine bessere Unterstützung. Sein Vorschlag: Eine Kfz-Steuer-Befreiung für die Autos.

    Präsident des Umweltbundesamt fordert Steuerentlastung für Carsharing - SPIEGEL ONLINE
    aber ich glaube es nicht: Dass nur irgenein Cent unterm Strich denen zugutekommt, die gutwillig und "klimakorrekt" das Fahrzeug mit anderen teilen.
    Am Ende, wenn alle amtlichen Strukturen zugegriffen haben, bleibt wie meistens so gut wie nix mehr übrig. Die Erfindung eines "car-sharing-solidaritätsbeitrags" oder sowas, um irgendwas Eingespartes wieder reinzuholen...Wir leben nun mal in einem durchbürokratisierten System, und die Bürokratie ist noch immer auf ihre Kosten gekommen. Man kennt doch Parkinsons's Law.
    ("Alles Amtswirken endet letztlich im Selbstzweck"...)
    Aber gut, dass man mal darüber gesprochen hat, wäre ja schön, wenn es funktionieren würde.
  8. #8

    35 Fahrer teilen eine Kfz-Steuer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Carsharing-Dienste können Städte und Umwelt entlasten. Nach Ansicht des Präsidenten des Umweltbundesamtes sollten deshalb die Angebote ausgebaut werden. Als Anreiz fordert er eine bessere Unterstützung. Sein Vorschlag: Eine Kfz-Steuer-Befreiung für die Autos.

    Präsident des Umweltbundesamt fordert Steuerentlastung für Carsharing - SPIEGEL ONLINE
    Wenn schon bisher im Carsharing 35 Fahrer auf jedes Kfz kommen, teilen sich diese 35 Fahrer folglich eine einzige Kfz-Steuer und sonstige Fixkosten. Oder leide ich da an einem Denkfehler? Wenn das als ökonomisches Argument immer noch nicht ausreicht, ruft man sogar noch nach zusätzlichen Subventionen???

    Offenbar gibt es wichtige Gründe, warum Menschen mit einem eigenen Kfz mobil sein wollen.
  9. #9

    Mehr Bürokratie wagen!

    So ein überflüssiger Verwaltungsaufwand.

    Wenn im Jahr sagenwirmal 100 Leute ein Carsharingwagen nutzen, dann zahlt jeder davon vielleicht 1€ an Steuern.

    Und diese sagenhafte Vergünstigung soll dann Carsharing viel attraktiver machen?
    Die Verwaltung dagegen, und das Feststellen, ob jemand wirklich CarSharing betreibt oder nur seine Firma so nennt, kostet dafür nur Zeit und Geld.