Jazzfest Berlin: Songs für 300 griechische Wehrmachts-Opfer

Jan KrickeDie Kritiker ätzen über das Berliner Jazzfest: Stars von Gestern musizieren für halbtote Rentner. So ein Unsinn! Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Und die Jugend mit HipHoppern für das Genre zu begeistern, klappt eh nicht. Dann lieber mit politischer Musik.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/j...-a-866271.html
  1. #1

    Gaz grosses Kino !!!

    6000 (Böse Zungen behaupten, die Hälfte kamen in den eigenen Särgen, was natürlich vollkommener Unsinn ist)
    Köln: Arsch huh: 70000 und wo ist Ihr Bericht ??
  2. #2

    Der Rezensent der

    Völlig uninteressanter Artikel.
    Archie Shepp wird es egal sein - mir auch!
  3. #3

    Jazz & Politik

    Dass Jazz immer wieder mit Politik in Verbindung gebracht wird, mag mit dem nonkonformistischen Lebensgefühl der Kreativen hinterm Sax-Mundstück einhergehen.
    Das ist ja OK, aber hauptsächlich ist Jazz Musik. Man kann sie analysieren, geniessen und sogar selbst machen.
    Der Kreative sucht immer nach dem Neuen. Die Basis, die Roots sollten in Ehren
    gehalten werden, aber das reizende Neue war schon immer das Lebenselixier des Jazz; siehe Miles Davis oder James Blood Ulmer.
    Für mich steht fest-nur Free Jazz kann erregen! Aber er muß gut sein-was das auch
    immer heißt.
    Das ist für mich gut:
    http://www.michael-zeller-band.de/page17/page18/page18.html
  4. #4

    Ja gibt's denn noch...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kritiker ätzen über das Berliner Jazzfest: Stars von Gestern musizieren für halbtote Rentner. So ein Unsinn! Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Und die Jugend mit HipHoppern für das Genre zu begeistern, klappt eh nicht. Dann lieber mit politischer Musik.

    Jazzfest Berlin - SPIEGEL ONLINE
    ... Jazz-Anhänger?

    Ich dachte, der letzte Oberstudienrat mit Baskenmütze und Volvo wäre gestorben...
  5. #5

    Zitat von bikenstrings Beitrag anzeigen
    Dass Jazz immer wieder mit Politik in Verbindung gebracht wird, mag mit dem nonkonformistischen Lebensgefühl der Kreativen hinterm Sax-Mundstück einhergehen.
    Das ist ja OK, aber hauptsächlich ist Jazz Musik. Man kann sie analysieren, geniessen und sogar selbst machen.
    Der Kreative sucht immer nach dem Neuen. Die Basis, die Roots sollten in Ehren
    gehalten werden, aber das reizende Neue war schon immer das Lebenselixier des Jazz; siehe Miles Davis oder James Blood Ulmer.
    Für mich steht fest-nur Free Jazz kann erregen! Aber er muß gut sein-was das auch
    immer heißt.
    Das ist für mich gut:
    Responding Spirits Part One
    Wobei ich nicht nur Free-Jazz gelten lassen würde. Jazz ist generell ein Lebensgefühl, sowohl bei den Musikern wie auch bei den Anhängern.
  6. #6

    Konserven-Jazz

    Zitat von chaps: "Wobei ich nicht nur Free-Jazz gelten lassen würde"
    Ich auch nicht, aber bis man SW-Module hat, die interagieren und homogen universell improvisieren, vergehen hoffentlich noch viele Jahre. Hören Sie doch mal D-Radio-Wissen; was da an gebastelter Sample-Konserven-Jazz-Kacke zwischen den Wortbeiträgen gesendet wird (will nicht wissen, von welchen Vettern komponiert), ist für mich unerträglich.
    Free-Jazz von echten Musikern gespielt ist wahnsinnig spannend und unprogrammierbar und manchmal auch einfach schön-und muß nicht nicht der aggressive Stil rebellischer, anklagender, politisch motivierter Sit-in-Brüder sein.
  7. #7

    Na sowas …

    Zitat von bikenstrings Beitrag anzeigen
    Dass Jazz immer wieder mit Politik in Verbindung gebracht wird, mag mit dem nonkonformistischen Lebensgefühl der Kreativen hinterm Sax-Mundstück einhergehen.
    Das ist ja OK, aber hauptsächlich ist Jazz Musik. Man kann sie analysieren, geniessen und sogar selbst machen.
    Der Kreative sucht immer nach dem Neuen. Die Basis, die Roots sollten in Ehren
    gehalten werden, aber das reizende Neue war schon immer das Lebenselixier des Jazz; siehe Miles Davis oder James Blood Ulmer.
    Für mich steht fest-nur Free Jazz kann erregen! Aber er muß gut sein-was das auch
    immer heißt.
    Das ist für mich gut:
    Responding Spirits Part One
    Die politischen Hintergründe des "Free" im "Free Jazz" sind Ihnen anscheinend nicht geläufig? Vielleicht sollten Sie einmal nicht nur die Musik (der "Opas") hören, sondern sich auch für deren Entstehungszusammenhänge interessieren??
  8. #8

    Zitat von bikenstrings Beitrag anzeigen
    Zitat von chaps: "Wobei ich nicht nur Free-Jazz gelten lassen würde"
    Ich auch nicht, aber bis man SW-Module hat, die interagieren und homogen universell improvisieren, vergehen hoffentlich noch viele Jahre. Hören Sie doch mal D-Radio-Wissen; was da an gebastelter Sample-Konserven-Jazz-Kacke zwischen den Wortbeiträgen gesendet wird (will nicht wissen, von welchen Vettern komponiert), ist für mich unerträglich.
    Free-Jazz von echten Musikern gespielt ist wahnsinnig spannend und unprogrammierbar und manchmal auch einfach schön-und muß nicht nicht der aggressive Stil rebellischer, anklagender, politisch motivierter Sit-in-Brüder sein.
    Ich stehe auch mehr auf Jazz der noch von echten Menschen gemacht wird. Allerdings hat die Musik von Nils Petter Molvaer trotz Samples sehr spannende Momente, die ich nicht missen möchte. Seien wir froh dass es noch Menschen gibt, die sich mit Jazz beschäftigen, egal welche Stilrichtung.
  9. #9

    Das Gebet der Arschlöcher

    Zitat von westerwäller Beitrag anzeigen
    ... Jazz-Anhänger?

    Ich dachte, der letzte Oberstudienrat mit Baskenmütze und Volvo wäre gestorben...
    Arschlöcher beten wohl jeden Abend "Lieber Gott, bitte, bitte erhalte mir alle meine Vourteile damit ich mich nicht ändern muss ein ein Arschloch bleiben kann."

    Ich bin kein Oberstupidienrat und trug noch nie eine Bakenmütze. Ich bin über 60 Jahre jung und wohl jünger als mancher Dreisigjährige. Mein erstes Jazzkonzert besuchte ich mit Mitte Zwanzig. Ich werde auch noch mit 80 ins Jazzkonzert gehen. Hat jemand etwas dagegen? Jazz ist geil. Klassik auch. Oper sowieso. Und Blues. Es gibt sogar saugute Volksmusik. Nur nicht im Musikantenstadl.

    Merke: Musik ist gut für die Seele und wenn es der Seele gut geht, geht es dem Menschen auch gut. Musik hat nichts mit dem Alter zu tun. Und dem Musiker, der Musikerin und en Musikern ist der Beruf ihrer Zuhörerinnen und Zuhörer scheißegal.