Formel 1: Fia verbietet Fahrern das Fluchen

Getty ImagesBitte nicht Shit und Co: Der Automobil-Weltverband Fia fordert die Fahrer der Formel 1 in einem Schreiben dazu auf, zukünftig keine Schimpfwörter mehr in Interviews zu benutzen. Auslöser waren Aussagen von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen auf dem Podium in Abu Dhabi.

http://www.spiegel.de/sport/formel1/...-a-866347.html
  1. #1

    Meine Güte...

    ...haben die nichts anderes zu kritisieren? Das merkwürdige Verständnis von Demokratie und Freiheitsbestrebungen, dort wor sie ihre nutzlosen Runden drehen??
  2. #2

    nein nein nein

    Hoffentlich lassen sich die Fahrer davon nicht beeindrucken und vorschreiben, was sie zu sagen haben. PR-Gequatsche gibt es genug.
  3. #3

    nein nein nein

    Hoffentlich lassen sich die Fahrer davon nicht beeindrucken und vorschreiben, was sie zu sagen haben. PR-Gequatsche gibt es genug.
  4. #4

    ...die Gedanken waren mal frei!

    What the *pieps*? Sowas ist doch *pieps*! Moralapostel können mich mal gepflegt *pieps* und *pieps*...
  5. #5

    Zitat von fritzlothar Beitrag anzeigen
    ...haben die nichts anderes zu kritisieren? Das merkwürdige Verständnis von Demokratie und Freiheitsbestrebungen, dort wor sie ihre nutzlosen Runden drehen??
    Sie meinen in Texas?
  6. #6

    "Howell hat in dem Schreiben Verständnis, dass "Adrenalin, Euphorie und Enttäuschung in der Hitze des Gefechts ein gefährliches und berauschendes Gemisch sind.""
    Verzichtet doch einfach darauf, die Fahrewr zu glaesern zu machen! Macht das Siegerinterview ne Stunde nach dem rennen, schaltet die Mikros aus, auf dem Weg zur Siegerehrung, und jedem ist geholfen. Adrenalin baut sich recht fix wieder ab, wenn der zeitpunkt des Erinnerns vom den Moment der Entstehung etwas weiter weg ist.
    Oder sind es eventuell doch eher die Endorphine auf dem Siegerpodium, anstatt des Adrenalins ' nach zermürbenden sportlichen Leistungen'?
  7. #7

    Was erwarten die eigentlich?

    Ich kann mit Seb da sehr gut sympathisieren. Mir ist es ähnlich ergangen.

    In der Schule haben sie uns weiß Gott nicht sehr ausführlich auf die englischsprechende Welt da draußen vorbereitet. Und als ich dann mit den ersten englischen Muttersprachlern zusammen kam, da habe ich sehr schnell viele neue Vokabeln und Redewendungen gelernt.

    Die zugehörigen Hemmungen, einige dieser Ausdrücke in der Öffentlichkeit - oder, wie es damals hieß, "in Anwesenheit von Damen" - zu verwenden, hat man mir erst Jahre später beigebracht. Und so habe ich auch mehrfach, wie Seb beim Interview, in aller Unschuld Dinge so ausgedrückt, wie ich es bei meinem Team gehört und gelernt hatte.

    Wenn die FIA von den Fahrern nun nicht nur erwartet, daß sie wie der Teufel fahren, sondern auch noch, daß sie wie Engel reden, und das auch noch auf Englisch - naja, viel Glück. Vielleicht sollten sie das nicht gerade live übertragen ...
  8. #8

    das ab der nächsten Saison...

    ...in der F1 dann mit Frack, Fliege und Zylinderhut gefahren wird, hat sich noch nicht bewahrheitet
  9. #9

    Für mich ist Kimi der sympathischte Fahrer der Formel 1.
    Er lässt sich fast gar nicht vor den Marketing-Karren spannen, gibt wenn Interviews in denen er dann aber Klartext redet und verhält sich abseits der Rennstrecke wie ein normaler Mensch, der es privat auch mal krachen lässt.
    Fahrerisch hat er einiges auf dem Kasten und ihm hätte ich die Weltmeisterkrone schon sehr gegönnt. Zudem hat er dem Schumi mal gezeigt, wie ein Comeback auszusehen hat.