Warnung vor Schrott und Steinen: Geisterfahrer im All

ESAIm Weltall wird es eng: Trümmerteile und Satelliten kommen sich in die Quere. Forscher warnen vor den Auswirkungen von Kollisionen im Orbit. Europa will auch gegen Asteroiden vorgehen, die in Richtung Erde rasen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-866304.html
  1. #1

    Könnte man...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Weltall wird es eng: Trümmerteile und Satelliten kommen sich in die Quere. Forscher warnen vor den Auswirkungen von Kollisionen im Orbit. Europa will auch gegen Asteroiden vorgehen, die in Richtung Erde rasen.

    Gefahr für Satelliten: Esa warnt vor Weltraumschrott und Asteroiden - SPIEGEL ONLINE
    eine Sonde auf Apophis landen und ihn mit einer Sprengladung in kleinere Brocken aufspalten? Er kommt doch immer wieder - da sollte die Bahn bekannt sein. Und eine unbemannte Landung auf einem Asteroiden wurde bereits durchgeführt.
    Alternativ wäre eine Art "Wuchtprojektil" vorstellbar, das gezielt auf den Boliden geschossn wird. Dies wäre allerdings eher eine Lösung für kleinere Formate, bei 300 m Größe bekommt man wohl nicht ausreichend Masse von der Erde ins All.
  2. #2

    Knifflig...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Weltall wird es eng: Trümmerteile und Satelliten kommen sich in die Quere. Forscher warnen vor den Auswirkungen von Kollisionen im Orbit. Europa will auch gegen Asteroiden vorgehen, die in Richtung Erde rasen.

    Gefahr für Satelliten: Esa warnt vor Weltraumschrott und Asteroiden - SPIEGEL ONLINE
    "Laut Esa gibt es bereits zwei knifflige Termine: Der knapp 300 Meter große Asteroid 99942/Apophis wird sich am Freitag, dem 13. April 2029, bis auf 30.000 Kilometer der Erde nähern. Sieben Jahre später kommt er dem Planeten wohl noch näher - wie nahe genau, lässt sich noch nicht vorhersagen. Europa plant mittlerweile, einen Schutzschild gegen Asteroiden zu entwickeln, die auf die Erde zurasen."

    300 Meter Durchmesser, Dichte ca. 5t/m³, ungebremst mit 8 km/s auf die Erde prallend...
    hmm... ca. 2 * 10^18 J also Massenäquivalent von etwa 25 kg, alles grob gerechnet. Da reichen nichtmal Wasserstoffbomben, um dieses Dingsbums aufzuhalten. Und das vielleicht noch am Freitag dem 13en, 2029. Die Mayas haben sich also grob gesehen um 16,5 Jahre verrechnet bei 5000 jähriger Kalenderdauer. lol
  3. #3

    Zitat von auweia Beitrag anzeigen
    eine Sonde auf Apophis landen und ihn mit einer Sprengladung in kleinere Brocken aufspalten? Er kommt doch immer wieder - da sollte die Bahn bekannt sein. Und eine unbemannte Landung auf einem Asteroiden wurde bereits durchgeführt.
    Alternativ wäre eine Art "Wuchtprojektil" vorstellbar, das gezielt auf den Boliden geschossn wird. Dies wäre allerdings eher eine Lösung für kleinere Formate, bei 300 m Größe bekommt man wohl nicht ausreichend Masse von der Erde ins All.
    also, wenn bruce willis mitfliegt sollte das klappen. :-)

    spass beiseite. ob jetzt der asteroid in einem oder in 20 stücken auf die erde prallt macht jetzt nicht so den großen unterschied.

    ablenken macht da schon eher sinn, wobei das natürlich einfacher ist, je früher man es macht.
  4. #4

    Leider eine sehr

    Zitat von auweia Beitrag anzeigen
    eine Sonde auf Apophis landen und ihn mit einer Sprengladung in kleinere Brocken aufspalten? Er kommt doch immer wieder - da sollte die Bahn bekannt sein. Und eine unbemannte Landung auf einem Asteroiden wurde bereits durchgeführt.
    Alternativ wäre eine Art "Wuchtprojektil" vorstellbar, das gezielt auf den Boliden geschossn wird. Dies wäre allerdings eher eine Lösung für kleinere Formate, bei 300 m Größe bekommt man wohl nicht ausreichend Masse von der Erde ins All.
    naive Betrachtung. Asteroiden sind nicht gleichmaessig geformt, haben Eigenrotation und eine Gravitation. Dazu kommt die Gravitation von der Sonne und der Planeten. All diese Komponenten (und wer weis was noch) muessen in Betracht gezogen werden, um vorherzusagen, was geschieht, wenn man den Asteroiden mal eben anstoesst oder sogar in die Luft (ja ich weiss, die gibt es im All nicht) sprengt. Eine Sprengladung hat sowieso keine grosse Auswirkung, ausser die, das der Asteroid total ausser Kontrolle geraet. Also besser Abwarten und Luft (diesmal auf der Erde) holen.
  5. #5

    "Wuchtprojektil"?

    Zitat von auweia Beitrag anzeigen
    eine Sonde auf Apophis landen und ihn mit einer Sprengladung in kleinere Brocken aufspalten? Er kommt doch immer wieder - da sollte die Bahn bekannt sein. Und eine unbemannte Landung auf einem Asteroiden wurde bereits durchgeführt.
    Alternativ wäre eine Art "Wuchtprojektil" vorstellbar, das gezielt auf den Boliden geschossn wird. Dies wäre allerdings eher eine Lösung für kleinere Formate, bei 300 m Größe bekommt man wohl nicht ausreichend Masse von der Erde ins All.
    Am Besten die Erde selbst, einen Zusammenstoß damit wird er bestimmt nicht überstehen ;-)
  6. #6

    Zitat von auweia Beitrag anzeigen
    eine Sonde auf Apophis landen und ihn mit einer Sprengladung in kleinere Brocken aufspalten? Er kommt doch immer wieder - da sollte die Bahn bekannt sein. Und eine unbemannte Landung auf einem Asteroiden wurde bereits durchgeführt.
    Alternativ wäre eine Art "Wuchtprojektil" vorstellbar, das gezielt auf den Boliden geschossn wird. Dies wäre allerdings eher eine Lösung für kleinere Formate, bei 300 m Größe bekommt man wohl nicht ausreichend Masse von der Erde ins All.
    Mal angenommen es wäre technisch möglich einen entsprechend starken Sprengsatz auf den Asteroiden zu bringen und diesen zu sprengen - was wäre das Ergebnis? Sie hätten eine Menge kleinerer Fragmente deren Flugbahn nicht vorhersagbar ist. Die Chance dass eines dieser Fragmente die Erde trifft ist dafür umso höher. Insgesamt kein guter Plan.
    Die Chancen für einen Einschlag von Apophis sind nach bisherigen Berechnungen sehr gering. Wahrscheinlich (>99,9%) müssen wir gar nichts machen. Wenn doch müsste man eine Methode entwickeln die Bahn des Asteroiden zu verändern. Dafür gibt es verschiedene denkbar Szenarien. Sprengsätze sind nur das letzte Mittel, weil ziemlich unzuverlässig.