S.P.O.N. - Fragen Sie Frau Sibylle: xxx

  1. #1

    Ähmm.. die Antwort auf den Sinn des Lebens ist 42 und nicht 24. Das hilft Ihnen jetzt sicherlich weiter.
  2. #2

    Auskotz-Bloggerei

    Wie unendlich mich das anödet, das unvermittelte Auskotzen von Bloggern, das wir in der deutschsprachigen Blog-Szene ungefragt benicken. "Ja, ja, natürlich, das hat mich auch schon immer geärgert", sagen wir, wenn wieder einmal eine deutsche Frau in einem deutschen Blog lesen und sie nichts weiter zu sagen hat, als einen ausgedehnten, im Affekt verfassten Motzki-Klospruch. Würden wir doch nur alle Geld dafür bekommen, wenn wr uns auskotzen.
  3. #3

    Pathos ante portas

    Was Frau Berg für die Neigung deutscher Regisseure zum Trauma hält, ist m.E. die neue Lust am Pathos, die schon Harald Schmidt einst prophezeit hat.

    In diesem Zusammenhang mache ich mir mehr Sorgen um Loriots zwei Herren im Bad als um den Nudelsketch, lassen sich doch anhand des Psychodramas von Müller-Lüdenscheidt und Dr. Klöbner wesentlich mehr Traumata entwickeln:Frühkindliche Zwangsneurosen( zu heiß gebadet?), sodomitische Triebsublimationen , verbunden mit religiösen Wahnvorstellungen ("Lassen Sie in Gottesnamen das Ententier zu Wasser!"), Hinweise über die mögliche Verstrickung des geerbten Familienbetriebs in Naziverbrechen (Müller-Lüdenscheidt:"Ich leite ein führendes Unternehmen in der Schwerindustrie..."), die Metapher des Badens als Versuch einer notorischen Katharsis, etc, etc....
  4. #4

    Und bei Ihnen?

    Ja, diese schablonierten Figuren nerven mich auch. Darum lese ich nur Romane auf Empfehlung. Wo wir gerade davon sprechen: Toi toi toi für den Schweizer Buchpreis! Ist das Vergabe-Datum Ironie oder Unwissen?
  5. #5

    Alles erklärt sich aus sich selbst heraus

    Als Kind: Unsicher-vermeidende Bindung

    Kinder vom Typ A-Bindung reagieren scheinbar unbeeindruckt, wenn ihre Bindungsperson hinausgeht. Sie spielen, erkunden den Raum und sind auf den ersten Blick weder ängstlich noch ärgerlich über das Fortgehen der Bindungsperson. Durch zusätzliche Untersuchung der physiologischen Reaktionen der Kinder während der Situation wurde jedoch festgestellt, dass ihr Cortisolspiegel im Speichel beim Fortgehen der Bindungsperson höher ansteigt als der sicher gebundener Kinder, welche ihrem Kummer Ausdruck verleihen – was auf Stress schließen lässt. Auch ihr Herzschlag beschleunigt sich. Kommt die Bindungsperson zurück, wird sie ignoriert.

    Unsicher-vermeidenden Kindern fehlt die Zuversicht bezüglich der Verfügbarkeit ihrer Bindungsperson. Sie entwickeln die Erwartungshaltung, dass ihre Wünsche grundsätzlich auf Ablehnung stoßen und ihnen kein Anspruch auf Liebe und Unterstützung zusteht. Ein solches Bindungsmuster ist bei Kindern zu beobachten, die häufig Zurückweisung erfahren haben. Die Kinder finden einen Ausweg aus der belastenden bedrohlichen Situation des immer wieder Zurückgewiesen-Seins nur durch Beziehungsvermeidung.

    Als Erwachsene: Distanziert-beziehungsabweisende Bindungseinstellung

    Auch „dismissing“ oder mit „Ds“ abgekürzt. Erwachsene mit dieser Bindungsrepräsentanz können sich kaum an ihre eigene Kindheit erinnern, was bedeutet, dass sie viel verdrängt haben. Tendenziell idealisieren sie ihre Eltern und deren Erziehungsmethoden, wenngleich keine konkreten Situationen aufgezählt werden können, welche diese Idealisierung rechtfertigen. Berichtet wird hingegen von mangelnder elterlicher Unterstützung sowie von Zurückweisung (offen oder verdeckt) der kindlichen Bedürfnisse. Die Erwachsenen mit einer distanziert-beziehungsabweisenden Bindungseinstellung verleugnen die Bedeutung ihrer eigenen Erfahrungen mit den Eltern und deren Folgen für die Färbung ihrer jetzigen Affekte. Sie zeigen ein sehr großes Unabhängigkeitsbestreben und verlassen sich lieber auf die eigene Stärke. Sie formulieren, die fehlende Hilfe nicht vermisst zu haben und diesbezüglich auch keine Wut oder Trauer zu verspüren. Kinder dieser Erwachsenen können eher mit affektiver Unterstützung und Einstellung auf ihre Bedürfnisse rechnen, wenn sie versuchen, eine Aufgabe zu bewältigen. Die Kinder werden früh unter Leistungsdruck gesetzt. Den Ergebnissen des „Adult Attachment Interviews“ zufolge, gefällt es diesen Müttern, wenn die Kinder Anhänglichkeit zeigen. Allerdings neigen sie dann dazu, das Kind zu ignorieren, wenn es Beruhigung und Unterstützung braucht.
  6. #6

    die antwort lautet bekanntlich 42

    nö, die antwort lautet karin .
    aber was MICH hier unendlich anödet, ist der zensur-wahn der spon-redatkion . und deshalb sage ich hier jetzt tschüss . als abschiedsgeschenk eröffne ich für chefredakteur georg mascolo ein sich selbst vermehrendes e-gold konto, damit er nicht sagen kann, er hätte das alles aus finanzieller not heraus getan .
    http://knol2.wordpress.com/a/a0/a1/whuffie-and-money/e-gold/new-gold-auction/
  7. #7

    Gefährliches Terrain – die Realität holt so schnell ein....

    Im April 1930 nahm der Nudelfabrikant Fritz Schminke Kontakt zu dem Architekten Hans Bernhard Scharoun auf. ….. Im Mai 1933 konnte die Familie Schminke einziehen. Sie bewohnte das Haus jedoch nur 12 Jahre lang.1945 wurde das Haus durch die Rote Armee beschlagnahmt - und vorübergehend von der Militärkommandatur bewohnt.
    1946 erhielt die Familie das Haus zurück - gleichzeitig wurde aber die Nudelfabrik enteignet....
    1950 verließ Fritz Schminke die DDR, da er hier wegen Belieferung der Wehrmacht als Kriegverbrecher galt. Seine Frau folgte ihm 1951 nach Celle.
    Helga Zumpfe, die jüngste Tochter der Schminkes und Ello Hirschfeld, die hier als jüdisches Mädchen und Ziehtochter die NS-Zeit überstand, erzählen, wie der Nudeldampfer ihre Kindheit zu einer unbeschwerten Zeit machte.
  8. #8

    Naja...

    ....die eigentlich schlimme Entwicklung ist ja nicht die immer gleiche Entwicklung der immer gleichen glaubwürdigen Charaktere. Schlimm ist, dass die heutzutage nicht von Hanna Schygullas, sondern von den Freundinnen irgendwelcher Drückerkolonnen-Hallodris gespielt werden.
  9. #9

    wir Normalos

    Zusammenhänge zu verstehen, warum und wieso alles so ist wie es ist, überlassen wir besser den Intellektuellen. Wir sind doch alle so dumm, wir Normalos:-)
    Wer kann schon die Welt und das Leben erklären, vielleicht ein einziger, wenn überhaupt. Bhagavad Gita