Obamas Nahost-Politik: Bloß keinen Krieg

APAtom-Konflikt mit Iran, Israels Streit mit den Palästinenser, Bürgerkrieg in Syrien - der frisch gewählte US-Präsident Barack Obama muss im Nahen Osten viele Krise managen. Doch das Risiko zu scheitern ist groß. Massive Eingriffe dürfte er nicht wagen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-866136.html
  1. #1

    Probleme, Probleme, Probleme

    "Es stehen viele Problemfälle an:

    ■ Syrien: Das Land scheint auf einen jahrelangen, blutigen Bürgerkrieg zuzusteuern."

    Mir scheint etwas ganz anderes, weil ich nicht nur Spiegel Online lese.
  2. #2

    Erwartungen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Atom-Konflikt mit Iran, Israels Streit mit den Palästinenser, Bürgerkrieg in Syrien - der frisch gewählte US-Präsident Barack Obama muss im Nahen Osten viele Krise managen. Doch das Risiko zu scheitern ist groß. Massive Eingriffe dürfte er nicht wagen.
    Ich würde mir vom wiedergewählten Präsidenten Obama wünschen, dass er irgendetwas tut, was den ihm verliehenen Friedensnobelpreis rechtfertigt.
  3. #3

    Bloß keinen Krieg

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Atom-Konflikt mit Iran, Israels Streit mit den Palästinenser, Bürgerkrieg in Syrien - der frisch gewählte US-Präsident Barack Obama muss im Nahen Osten viele Krise managen. Doch das Risiko zu scheitern ist groß. Massive Eingriffe dürfte er nicht wagen.

    US-Außenpolitik: Obamas Probleme im Nahen Osten - SPIEGEL ONLINE
    Sollte dies das Resultat der Präsidentschaftswahlen in den USA sein, könnte man meinetwegen jeden Monat dort wählen.
    Amerika als Friedensbote? Ich kanns nicht glauben!
    Gabs je eine amerikanische Präsidentschaft, die ein derartiges Ansinnen glaubhaft rüberbrachte und dann auch durchhielt?
    Obama könnte im Nachhinein die Erwartungen an seine erste Präsidenschaft erfüllen.
    Good luck, Mr. President !
  4. #4

    Zitat von derandersdenkende Beitrag anzeigen
    Sollte dies das Resultat der Präsidentschaftswahlen in den USA sein, könnte man meinetwegen jeden Monat dort wählen.
    Amerika als Friedensbote? Ich kanns nicht glauben!
    Gabs je eine amerikanische Präsidentschaft, die ein derartiges Ansinnen glaubhaft rüberbrachte und dann auch durchhielt?
    Die von James Earl "Jimmy" Carter.
  5. #5

    Kriegstreiber machen Druck?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Atom-Konflikt mit Iran, Israels Streit mit den Palästinenser, Bürgerkrieg in Syrien - der frisch gewählte US-Präsident Barack Obama muss im Nahen Osten viele Krise managen. Doch das Risiko zu scheitern ist groß. Massive Eingriffe dürfte er nicht wagen.

    US-Außenpolitik: Obamas Probleme im Nahen Osten - SPIEGEL ONLINE
    So kann man den Artikel lesen. Ich denke aber, der Obama wird sich nicht um den Nahen Osten kümmern, sondern die Situation ausreifen lassen. Erst dann, wenn die "Smoking Gun im Iran" gefunden wurde, dann dürfte er zuschlagen - mit Drohnen. Blut für Israel wird er aber nicht einsetzen. Da muss dann Israel schon mal selbst ran.
  6. #6

    Also

    müssen tut er gar nix. Ich versteh immer nicht, warum von den USA gefordert wird, das sie die Probleme anderer Länder und Völker lösen sollen.
    Einerseits heißts immer, sie sollen sich nicht einmischen und Weltpolizei spielen und nu sollen sie genau das machen? Was denn nu?
  7. #7

    Russland

    Die Zeiten des Unilateralismus sind vorbei. Alleine kriegen die USA die Probleme in Nah- und Mittelost nicht mehr in den Griff. Vernünftig wäre es, sich mit den Russen zu verständigen, ganz gewiss kein Interesse an einer iranischen A-Bombe haben. Das hat natürlich seinen politischen Preis. Aber Freiheit ist nun mal die Einsicht in das Notwendige. Statt dessen dämonisiert man Putin und die Russen, die uns kulturell nahe stehen und mit denen wir eine lange gemeinsame Geschichte teilen.
  8. #8

    Obama

    Ich kein Freund von Obama und werde es nie sein. Wenn er keinen Krieg will, wird es Zeit die jetzigen zu beenden und aus Islamischen Gebieten die Truppen zurueckzu- ziehen. Er hatte vier Jahre Zeit und nicht zustande gebracht. Das Proletariart hat ihn wiedergweahlt. Jetzt muessen sie sehen wir der astronomische Schuldenberg getilgt wird. Es wird sehr interessant werden, und der Wohlfahrtsstaat dabei pleite gehen. Wie die das Verdauen bleibt abzuwarten.
  9. #9

    Realpolitik muss her

    Die Friedensbemühungen in Syrien stehen oder fallen mit der Assad-Frage. Nach Hillary Clinton's angekündigtem Rücktritt für das Ende von Obamas erster Amtszeit wird vielleicht auch ihre "Assad-must-go"-Politik hinfällig und verhandelbar. Assads Machtapparat und seine immer noch vorhandene Unterstützung in der syrischen Bevölkerung sind eine unleugbare Realität, die vom Westen und seinen Freunden endlich für eine Kompromiss-Lösung anerkannt werden muss. Es hat keinen Zweck, durch einen war of attrition und mit entsprechendem Blutvergiessen dieses offensichtlich nicht schnell erreichbare Wunschziel weiter militärisch, politisch und finanziell zu unterstützen. In der Konsequenz bedeutet dies, dass die Opposition vom Westen unter Druck gesetzt werden muss, sich mit Assad-Politikern an einen Tisch zu setzen. Später kann dann immer noch der Vize-Präsident Faruk al Scharaa, der angeblich von der Opposition ankzeptiert würde, die Nachfolge von Assad antreten. So eine Realpolitik würde auch zu dem neuen Vier-Punkte-Plan von China passen. Aber ob es gelingt, die religiösen und machohaften Fanatiker noch zu stoppen?