Streit über Staatsfinanzen : Den USA drohen griechische Verhältnisse

DPADie USA haben mehr mit Südeuropa gemeinsam als ihnen lieb ist: Bleiben die Republikaner im Haushaltsstreit stur, läuft automatisch alles auf harte soziale Einschnitte und einen heftigen Konjunktureinbruch hinaus. Für einen Kompromiss bleiben nur wenige Wochen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-865928.html
  1. #1

    Gähn

    In letzter Sekunde werden ein paar ausgewählte Republikander geschmiert, damit die desaströse Defizitpolitik weitergeht.
    Ein paar ausgewählte Banken zocken die Insidernachrichten und "bezahlt" wird das Ganze über Bernankes Inflationsschübe. Die Kaufkraft sinkt, Amerikaner werden immer ärmer und müssen dafür immer mehr Rohstoffkriege und Regimewechsel in genehme Diktaturen organisieren. Das muss aber exponentiell vermehrt und schneller erfolgen, weil die Hintergrund-Problematik ebenfalls exponentiell wächst.
  2. #2

    Wenn das nicht mal ein wenig übertrieben ist

    USA mit Griechenland zu vergleichen ist schon sehr gewagt.
    Ja die Verschuldung auch der USA ist enorm. Aber die Innovationskraft, die wirtschaftliche Dynamik und vor allem die Problemlösungsqualität ist überhaupt nicht auf griechischem Niveau.
    Wem sollen eigentlich solche Negativdarstellungen nützen?
    Andererseits sind die USA groß und stark genug um auch Anwürfe eines Nachrichtenmagazins auszuhalten.
  3. #3

    The Mess In Germany's Backyard

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die USA haben mehr mit Südeuropa gemeinsam als ihnen lieb ist: Bleiben die Republikaner im Haushaltsstreit stur, läuft automatisch alles auf harte soziale Einschnitte und einen heftigen Konjunktureinbruch hinaus. Für einen Kompromiss bleiben nur wenige Wochen.

    Fiscal Cliff: Warum den USA griechische Verhältnisse drohen - SPIEGEL ONLINE
    Finde ich auch. Die US gehören zusammen mit den PIIGS zu Germany's - Muttis Own - Dirty Backyard.
  4. #4

    Der Autor ist wohl auch Ökonom,he?
    Was soll der Quatsch.

    Brechen sie das runter aufs Jahr,ist es für amerikanische Verhältnisse ein vergleichsweise sehr bescheidener Betrag.
    Und Militärausgaben zu kürzen,wäre doch wohl ein Segen.
    Macht unter dem Strich vielleicht zwei Flugzeugträger
    aus.

    Wenn man das erste mit dem zweiten saldiert,kommt also ein mehr an Steuereinnahmen raus.Wenn es dann
    noch die Besserverdienenden trifft, ist das erst recht nicht schlecht.Das wird überall auf der Welt so kommen.
    Und das alles soll bedeuten,die Amis stehen vor dem finanziellen Abgrund?Weil mehr Steuern reinkommen und
    Ausgaben gekürzt werden?Sowas bescheuertes habe ich
    schon lange nicht mehr gelesen.Meine Herren.
  5. #5

    Dann wird der Rettungsfonds eben auf die USA ausgeweitet. Darauf kommt es nun doch auch nicht mehr an...
  6. #6

    USA-Griechische Verhältnisse?

    Diese Verhältnisse existieren in Amerika doch schon lange. Schlimm nur, dass die gesamte Welt bei diesem Spiel mit spielt, anstatt die Konsequenzen zu tragen. Konsequenzen, die früher oder später eh eintreten müssen. Nur, je länger dieses Hinauszögern dauert, um so katastrophaler wird das Chaos für all diejenigen ausfallen, die hier schweigend mitgespielt haben. Egal aus welchen Grunde auch immer sie dieses Spiel mitspielen ... mussten.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die USA haben mehr mit Südeuropa gemeinsam als ihnen lieb ist: Bleiben die Republikaner im Haushaltsstreit stur, läuft automatisch alles auf harte soziale Einschnitte und einen heftigen Konjunktureinbruch hinaus. Für einen Kompromiss bleiben nur wenige Wochen.

    Fiscal Cliff: Warum den USA griechische Verhältnisse drohen - SPIEGEL ONLINE
    Klassenkampf von oben halt. Wir erleben hier seit spätestens 2008 das,, ws Reagan bereits eingeleutet hat: Die komplette Aufkündigung jeglicher Bereitschaft zu sozialen Kompromissen seitens der herrschenden paar Prozent. Die größte Umverteilungsaktion von unten bzw. aus öffentlichen Kassen nach oben in den letzten 100 Jahren. Jeder Achtklässler begreift, warum radikale Austerity in die Rezession führen muss. Nur unsere neoliberalen Marktutopisten, die schnallen das nicht.
  8. #8

    Zitat von GuidoHülsmannFan Beitrag anzeigen
    In letzter Sekunde werden ein paar ausgewählte Republikander geschmiert, damit die desaströse Defizitpolitik weitergeht.
    Dank der US-Politik sinkt die Gesamtschuldenquote von Haushalten, Unternehmen und Staat seit 2009. Im Gegensatz zur deutschen Bundesregierugn hat man erkannt, dass nicht alle Sektoren einer Volkswirtschaft gleichzeitig sparen können.

    Ein paar ausgewählte Banken zocken die Insidernachrichten und "bezahlt" wird das Ganze über Bernankes Inflationsschübe.
    Welche Inflation bei nach wie vor zu hoher Arbeitslosigkeit und niedrigem Wachstum?
  9. #9

    Wer sich die nackten Zahlen anschaut, hat schon längst gemerkt, dass die sogenannte "€urokrise" eigentlich eine Dollarkrise ist.