Trotz Milliardengewinn: Siemens plant radikales Sparprogramm

dapdSiemens hat eines der erfolgreichsten Jahre der Firmengeschichte hinter sich, trotzdem legt der Industriekonzern ein drastisches Kürzungsprogramm auf. Sechs Milliarden Euro sollen bis 2014 eingespart werden - wie viele Stellen wegfallen, ist noch unklar.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-866001.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Siemens hat eines der erfolgreichsten Jahre der Firmengeschichte hinter sich, trotzdem legt der Industriekonzern ein drastisches Kürzungsprogramm auf. Sechs Milliarden Euro sollen bis 2014 eingespart werden - wie viele Stellen wegfallen, ist noch unklar.

    Siemens plant Milliarden-Sparprogramm - SPIEGEL ONLINE
    genug ist zu wenig !
  2. #2

    Es ist nach wie vor dasselbe miese

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Siemens hat eines der erfolgreichsten Jahre der Firmengeschichte hinter sich, trotzdem legt der Industriekonzern ein drastisches Kürzungsprogramm auf. Sechs Milliarden Euro sollen bis 2014 eingespart werden - wie viele Stellen wegfallen, ist noch unklar.

    Siemens plant Milliarden-Sparprogramm - SPIEGEL ONLINE
    Spiel, daß hier abgezogen wird. "Wie viele Stellen fallen weg" ist wohl nur eine rein Rethorische Frage denn eines ist bei solchen Firmen immer der Fall, nähmlich die Versäumnisse und Unfähigkeiten der Manger und Geschäftsleitung auf dem Rücken der Belegschaft auszutragen. Glaubt vielleicht ein normal denkender Mensch,daß einer dieser Versager aus der Firmenleitung oder Vorstand auf seine Gehälter oder Boni verzichten würde um Arbeitsplätze zu erhalten?
    Nein, schmeißen wir die hälfte der Belgschaft raus, zwei Drittel verlegen wir in billige Ausland und schon haben wir doppelt Verdiehnt.
    Vielleicht sollt mal jemand Berechnen wie hoch der Wirtschaftliche und
    wie hoch der Schaden der Infrastuktur ist, den solche Unternehmen
    hierzulande verursachen. Und sie dementsprechend zu Rechenschaft ziehen. Aber dazu sind unsere Politiker viel zu Feige,oder? Wenn man Hochrechnet wieviele Arbeinehmer hier in Deutschland schon auf der Straße gelanden sind, weil diese gierigen Herrschaften nicht ihre Abgaben an den Staat, also an uns alle abgeben wollen, wozu allerdings jeder normale Arbeiter vom Gesetzt her gezwungen wird,
    ist eine Schande. Ganz zu schweigen von diesen miesen Geschäften mit den Leiharbeitern. Erst Rausschmeiß um dann als Leiharbeiter dieselbe Arbeit wieder zu tun, nätürlich für viel weniger Geld. Ich muss sagen, je Älter ich werde um so mehr ärgert mich die Tatsache das unsere Damen und Herren Politiker verkommen sind, verkommen zu Speichelleckern und Bucklern der Industrie und Lobbyisten. Und leider ist auf weiter Flur niemand der diesen Wahnsinn stoppen würde. Wie lange soll das noch so weitergehen? Wieviel Milliardengewinn und Arbeitslose oder Mindereinkünfte braucht das Land um zu kippen?
    Denkt mal darüber nach!
    schönen Tag noch,
  3. #3

    Vielleicht sollten...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Siemens hat eines der erfolgreichsten Jahre der Firmengeschichte hinter sich, trotzdem legt der Industriekonzern ein drastisches Kürzungsprogramm auf. Sechs Milliarden Euro sollen bis 2014 eingespart werden - wie viele Stellen wegfallen, ist noch unklar.

    Siemens plant Milliarden-Sparprogramm - SPIEGEL ONLINE
    ...Siemens und Co lieber mal jenen danken, denen sie solche Ergebnisse verdanken, den Mitarbeitern. Stattdessen werden die mit Sparprogrammen auf die Straße gesetzt.
    Schön, dass sich so eine Poltik, zumindest bei kleinen mittelständischen Firmen rächt. Ich kenne eine Firma, die mittlerweile keine Mitarbeiter mehr bekommt und wenn, sind sie schlecht motiviert und ausgebildet. Grund: Der gute Ruf in der Branche. Viel Druck, wenig Geld!
    Sicher sind die großen Konzerne davon noch weit entfernt. Es geht aber dahin, scheinbar herrscht auch global die Denke vor, dass viele andere vor der Tür stehen, um "Ihren Job zu machen".

    Das hat bei einer Gehaltsverhandlung auch mal ein AG zu mir gesagt. Ich habe ihm geraten, die Tür dann weit aufzumachen, wenn die denn soviel besser und billiger arbeiten. Meinen Job habe ich heute noch und mehr Gehalt auch. Viel heiße Luft, um Druck auszuüben.
  4. #4

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Siemens hat eines der erfolgreichsten Jahre der Firmengeschichte hinter sich, trotzdem legt der Industriekonzern ein drastisches Kürzungsprogramm auf. Sechs Milliarden Euro sollen bis 2014 eingespart werden - wie viele Stellen wegfallen, ist noch unklar.

    Siemens plant Milliarden-Sparprogramm - SPIEGEL ONLINE
    Klar, macht Sinn.
    Denn die nächste Meldung wird sein, dass Dividende und Boni steigen. Ebenso die Gewinne.

    Ein Arbeiter ist doch egal.
  5. #5

    Oh man...

    Ich bekomm jedes Mal Schüttelfrost wenn Ich Milliardengewinne und Stellenabbau in einem Satz lese...
  6. #6

    Nun ja - die Verlustbringer Solarenergie und Windenergie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Siemens hat eines der erfolgreichsten Jahre der Firmengeschichte hinter sich, trotzdem legt der Industriekonzern ein drastisches Kürzungsprogramm auf. Sechs Milliarden Euro sollen bis 2014 eingespart werden - wie viele Stellen wegfallen, ist noch unklar.
    Siemens plant Milliarden-Sparprogramm - SPIEGEL ONLINE
    Tja - irgendwo müssen die versenkten Mittel aus
    a) hektischem Notverkauf der Minderheitsbeteiligung an der Kernkraftwerkssparte
    b) hektischem und unbesehenen Kauf einer finanziell dubiosen Solarenergiefirma
    c) Lehrgeld aus dem Einstieg in die Windenergiebranche - und dann gleich in den technisch und finanziell anspruchsvollen Offshore-Sektor
    ja schließlich wieder reingespart werden, oder??!
  7. #7

    Richtig so!

    Sparen muss man immer. Sparen heißt nicht, dass man Ausgaben senkt, sondern das man Verschwendung eindämmt. Ein hoher Gewinn heißt nicht, dass man sich darauf ausruhen darf.

    An Siemens sollte sich die Politik mal ein Beispiel nehmen. Die Politik verzeichnet seit Jahren Rekordeinnahmen, aber Verschwendung wird nie eingespart. Wir leisten uns komplizierte Regeln bei der Umsatzsteuer, die zu Bürokratie und zu Rechtsunsicherheit führen. Wir leisten uns sehr komplizierte Abschreibregelungen, in denen u. a. bestimmt wird, welche Baumaschine über wieviele Jahre abgeschrieben werden muss. Das hängt dann unter anderem von der Leistung der Maschine ab. - Warum kloppt man das nicht in die Tonne und lässt jeden Unternehmer so abschreiben, wie es ihm gefällt? Niemand würde die tausenden "Gleichstellungsbeauftragten" vermissen. Die ganzen Gender Studies und Anthroposophie-Lehrstuhle an deutschen Universitäten kann einstampfen... Es ist dem Steuerzahler nicht zu erklären, warum er diesen Mist finanzieren soll. Niemand würde die heute viel zu zahlreichen Umweltschutzgesetze vermissen.
  8. #8

    Einfach nur krank, die ganze Wirtschaft. Erst Daimler, die als "katastrophales Ergebnis" nur noch 7 statt 8 Mrd. Euro Gewinn machen, nun Siemens die ein Rekordergebnis vorlegen und nur aus Angst, dass es kein weiteres Wachstum gibt (wir reden nicht von einen spürbaren Rückgang!) ein enormes Kostensparprogramm auflegen. Hauptsache die Bosse stecken sich die Taschen immer voller.

    Ich bin garantiert kein Sozi, habe selbst Geld in Aktien angelegt, aber wenn ich sowas lese werde ich echt richtig wütend.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Siemens hat eines der erfolgreichsten Jahre der Firmengeschichte hinter sich, trotzdem legt der Industriekonzern ein drastisches Kürzungsprogramm auf. Sechs Milliarden Euro sollen bis 2014 eingespart werden - wie viele Stellen wegfallen, ist noch unklar.

    Siemens plant Milliarden-Sparprogramm - SPIEGEL ONLINE
    Siemens zahlt in Deutschland praktisch keine Ertragssteuern, kassiert massiv Subventionen, erzielt Riesengewinne und baut Stellen ab. Schöne neue Welt.