Beihilfe zur Steuerflucht: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen UBS

AFPDie UBS kommt nicht zur Ruhe: Die Mannheimer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die deutsche Niederlassung der Schweizer Großbank wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Einem Zeitungsbericht zufolge soll die Bank Kunden dabei geholfen haben, Schwarzgeld in die Schweiz zu schaffen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-865999.html
  1. #1

    Muss man sich da wundern?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die UBS kommt nicht zur Ruhe: Die Mannheimer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die deutsche Niederlassung der Schweizer Großbank wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Einem Zeitungsbericht zufolge soll die Bank Kunden dabei geholfen haben, Schwarzgeld in die Schweiz zu schaffen.

    Staatsanwaltschaft ermittelt gegen UBS wegen Beihilfe zur Steuerflucht - SPIEGEL ONLINE

    Ein jahrzehntelang bewährtes Geschäftsmodell neigt sich seinem Ende zu. Aber wir müssen kein Mitleid mit den Schweizer Banken haben.
  2. #2

    Jeder Kundenberater kennt die Regeln......

    ob er sie immer anwendet ist doch fraglich. Der Mensch ist eben schwach!
  3. #3

    Ermittlungen auf Schäuble erweitern

    Die "Vereinbarung", die Schäuble mit der Schweiz ausgehandelt hat, ist selbst eine strafbare Handlung. Ein Finanzminister, der Steuerstraftäter nachträglich begünstigt, ist Hehler, und ein Finanzminister, der künftige Steuerstraftaten kräftig erleichtert, sollte dazu ein Strafverfahren wegen Untreue in bisher nicht gekannter Größenordnung vor sich haben.

    Daß die Schweiz seit vielen Jahrzehnten gewerbsmäßige Beihilfe zur Steuerhinterziehung leistet, ist auch schon seit vielen Jahren hinreichend bekannt. Die UBS ist nur ein Teil des Problems.
  4. #4

    UBS, eine Bank ohne Skrupel

    Die Bank wird langsam handlungsunfähig, wenn sie denn gar nicht mehr bescheißen können und ständig erwischt werden.
    Weiß dieses Institut überhaupt noch, wie eine normale Bank arbeiten sollte?
  5. #5

    Machiavelli

    Unsere Regierung schaut dem zu, ist eher bereit die Armen in Deutschland noch etwas mehr auszuquetschen um beispielsweise Griechenland die entgangenen Steuern ihrer "Elite" zu kompensieren, als diese dort und hier, ernsthaft in die Pflicht zu nehmen. Dieser Geist spricht aus aus dem offensichtlich erbärmlichen Steuerabkommen das uns Schäuble als Erfolg unterjubeln will. Die Fakten, wie bei der UBS, beweisen täglich dessen Untauglichkeit.

    Die Steuerfrage ist die zentrale Frage für die Legitimation unserer Gesellschaften. In Deutschland sind und werden die wahren sozialen Verhältnisse, noch, verschleiert. In Griechenland treten sie brutal und offen zutage. Ungebremste Steuerflucht bis zum heutigen Tag, während Schwache ins Gras beißen müssen.

    Warum ist das so?
    Zum Teil vermutlich aus ernsthafter Überzeugung, ich würde eher sagen ideologischer Verblendung, dass die ganze Gesellschaft leidet wenn man die in jeder Hinsicht überflüssigen Vermögens-Spitzen der Gesellschaft zur Verfügung stellt. Die Millionäre würde abhauen, sie würden nichts mehr leisten wollen und ähnliche Absurditäten. Wenn man ihnen Plätze lässt zu denen sie abhauen können, wie Monaco, Schweiz, usw., dann konterkariert man natürlich jede Maßnahme. Das Ganze ist ein perfides Spiel. Mit Wirtschaftskompetenz hat das extrem wenig zu tun. Viel mehr mit einem soziopathischen Mangel an Liebe und Respekt dem Mitmenschen gegenüber. Einem Weltbild das eigentlich uralt ist, siehe Machiavelli ("der mensch ist schlecht"), und endlich überwunden werden muss. Aus zwingenden ethischen Gründen, um neue, kreative Kräfte zu entfesseln.
  6. #6

    Geschäftsmodell Steueroptimierung

    Die UBS Berater nennen das "Steueroptimierung". Sie bieten Modelle viaIrland und Großbritannien in die Schweiz. Sie laden ihre künftigen Kunden gerne ein: zu Ausstellungen in staatliche Galerien, Kinderfesten, zu Golftunieren. Das volle Programm. So arbeitet die UBS - seit Jahrzehnten. Ihre Akquisitöre erinnern an Sektenmitglieder. Genauso penetrant.
  7. #7

    na endlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die UBS kommt nicht zur Ruhe: Die Mannheimer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die deutsche Niederlassung der Schweizer Großbank wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Einem Zeitungsbericht zufolge soll die Bank Kunden dabei geholfen haben, Schwarzgeld in die Schweiz zu schaffen.

    Staatsanwaltschaft ermittelt gegen UBS wegen Beihilfe zur Steuerflucht - SPIEGEL ONLINE
    Na endlich. Das hat aber auch gedauert. Anstatt sinnlose Abkommen zum Schutz der Steuerflüchtlinge mit der Schweiz zu verhandeln, muss die deutsche Justitz gegen diese Form der Bandenkriminalität entschieden vorgehen.
  8. #8

    Warum sonst, ...

    Zitat von kabian Beitrag anzeigen
    Die Bank wird langsam handlungsunfähig, wenn sie denn gar nicht mehr bescheißen können und ständig erwischt werden.
    Weiß dieses Institut überhaupt noch, wie eine normale Bank arbeiten sollte?
    ...ließ die UBS letzte Woche verlautbaren, 10.000 Stellen abbauen zu wollen?
    Das erzeugt u.A einen Kursanstieg, bei dem dann die Manager mit Aktienpaketen behaftet, nochmal kurz Kasse machen können,
    beim Verkauf dieser. Die Kleinaktionäre jedoch ......
  9. #9

    Falls es zu einer Verurteilung kommt: Wie inhaftiert man eine Bank? Bei über 1 Mio Schaden gibt es keine Bewährung. Also, wer genau geht in den Knast? Ich würde vorschlagen alle die von diesen Sauereien gewusst haben. Also der UBS-Vorstand, der Deutschland-Statthalter und die beteiligten "Berater". Falls die nicht zum Haftantritt erscheinen gibt es einen internationalen Haftbefehl. Selbstverständlich muß der UBS auch die Banklizenz und Gewerbeerlaubnis entzogen und Vermögenswerte in Höhe des entstandenen Schadens plus Zinsen konfisziert werden.