US-Präsidentschaftswahl: Die Multikulti-Sieger

REUTERSLatinos, Schwarze, Frauen: Diesen Bevölkerungsgruppen hat Barack Obama seine Wiederwahl zu verdanken. Auch langfristig verschiebt der demografische Wandel die Mehrheiten zu den Demokraten. Das traditionelle Amerika - weiß, angelsächsisch, protestantisch - hat ausgedient.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-865998.html
  1. #10

    Warum nicht?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Latinos, Schwarze, Frauen: Diesen Bevölkerungsgruppen hat Ahmet Murat seine Wiederwahl zu verdanken. Auch langfristig verschiebt der demografische Wandel die Mehrheiten zu den Sozialdemokraten. Die traditionelle BRD - weiß, christlich, atheistisch - hat ausgedient.

    US-Wahl: Demografischer Wandel ermöglicht Obamas Sieg - SPIEGEL ONLINE
    Ich finde man muß sich auch in den USA an die geänderten Zeiten anpassen. Obama hat eine ehlichen Wahlkampf geführt und ist demokratisch zum Sieger ernannt worden.
    Er kann auch die Weißen nicht einfach ignorieren und ist stark genug darüber hinwegzusehen, dass sie ihn nicht gewählt haben.
    Der Reichtum muß halt neu verteilt werden.
  2. #11

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Latinos, Schwarze, Frauen: Diesen Bevölkerungsgruppen hat Barack Obama seine Wiederwahl zu verdanken. Auch langfristig verschiebt der demografische Wandel die Mehrheiten zu den Demokraten. Das traditionelle Amerika - weiß, angelsächsisch, protestantisch - hat ausgedient.

    US-Wahl: Demografischer Wandel ermöglicht Obamas Sieg - SPIEGEL ONLINE
    "Das traditionelle Amerika - weiß, angelsächsisch, protestantisch - hat ausgedient."

    Na dann ist der Abstieg Amerikas ja besiegelt!
  3. #12

    Kennt man

    Bevölkerungsaustausch zur Sicherung der Mehrheiten... kenn ich doch von irgendwoher.
  4. #13

    Die USA, das waren seit hunderten von Jahren Weiße, Schwarze, Latinos und die Indianer nicht zu vergessen. Und diese Gruppen leben seit hunderten von Jahren nebeneinander her und sind sich nicht grün. Von wegen Multikulti. Unter den Weißen gibt es allerdings auch Engländer, Iren, Franzosen, Deutsche, Polen, Italiener, die Amerikaner geworden sind, aber auch zum Teil ihre eigene Kultur bewahrten.

    Ein großer, entscheidender Unterschied besteht aber zwischen Europa und USA. In den USA gilt das Leistungsprinzip. Wer nichts leistet, bekommt auch nichts. Durchfütterungsindustrien existieren in den USA nicht. Zumindest nicht wie in Deutschland. Und wenn die Mehrheit leistungsbereit ist und arbeitet, spielt es fast keine Rolle, woher die Menschen ursprünglich kommen. Weil, wer nach Amerika geht, hat sich für das amerikanische System entschieden.

    Deshalb werden die USA, aber auch China immer zu den starken Nationen gehören und Europa immer schwächer und schwächer werden.
  5. #14

    Nun...

    ...bei uns läuft es ja in die gleiche Richtung. Umso mehr Grüne SPD auf Türken und sonstige südländische Zuwanderer setzen, desto größer ihre Chance, daß konservative Lager langfristig abzusetzen...
  6. #15

    Ich glaube, dass sich ein Gutteil der republikanischen Politik aus diesem Umstand erklärt.

    Warum verhindern sie z.B. im Kongress mit allen Mitteln Gesetzesvorhaben, die sie vor ein paar Jahren fast eins zu eins selbst eingebracht hatten, aber damals an der demokratischen Mehrheit gescheitert sind? Nun sind diese Ideen, da sie nun von den Demokraten eingebracht wurden, auf einmal Teufelszeug? Wie glaubwürdig ist das denn?

    Warum also diese für uns hirnlos erscheinende und auch kompromislose Fundamentaloposition um jeden Preis?

    Ich vermute, es wird von den Republikanern bewusst eine Politikverdrossenheit gefördert. Sie bekommen keine Mehrheiten mehr, die Bevölkerungsentwicklung läuft ihnen davon. Sie müssen also mit allen Mitteln dafür sorgen, das nur noch ihre Anhänger mobilisiert werden, alle anderen aber aufgrund von Frust über die Politikverhältnisse und -Clownerien bei "denen da oben" den Wahlurnen fernbleiben.
  7. #16

    "Das traditionelle Amerika - weiß, angelsächsisch, protestantisch - hat ausgedient."

    Hurra! Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist! Damit ist Amerika auf dem Weg zur Übernation.
  8. #17

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    [...] Das traditionelle Amerika - weiß, angelsächsisch, protestantisch - hat ausgedient.

    US-Wahl: Demografischer Wandel ermöglicht Obamas Sieg - SPIEGEL ONLINE
    ... und damit auch alle verbundenen positiven Werte.
  9. #18

    Na?

    Zitat von matthias_b. Beitrag anzeigen
    Bevölkerungsaustausch zur Sicherung der Mehrheiten... kenn ich doch von irgendwoher.
    Ich glaube Sie spielen mit den Ängsten der Menschen.
    Das ist Rassismus und sie akzeptieren nicht die demokratische Gepflogenheiten. Wer die Mehrheit hat, der bestimmt wo es lang geht.

    Man kann die Geschichte nicht zurück drehen und muß sich damit abfinden. Die Indianer mußten sich auch damit abfinden.
  10. #19

    [QUOTE=sysop;11300770]Latinos, Schwarze, Frauen: Diesen Bevölkerungsgruppen hat Barack Obama seine Wiederwahl zu verdanken. Auch langfristig verschiebt der demografische Wandel die Mehrheiten zu den Demokraten. Das traditionelle Amerika - weiß, angelsächsisch, protestantisch - hat ausgedient.

    Sie wissen aber schon, dass das traditionelle Amerika eher sächsischen als angelsächsischen Ursprungs ist ...

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