Nationalkongress in Peking: Chinas Parteichef verspricht dem Volk Reichtum

AFPVerdoppelung der Einkommen in acht Jahren, eine nachhaltigere Wirtschaft: Mit radikalen Versprechen stimmt Chinas scheidender Staatschef Hu Jintao zu Beginn des Parteitages seine Landsleute auf eine neue Führung und neue Staatsziele ein. Den Kampf gegen Korruption erklärt er zur Überlebensfrage.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-865997.html
  1. #10

    die roten Kaiser

    ist schon faszinieren wie das da abläuft. Allein ich denke das mit dem unausweichlichen wirtschaftlichen Abschwung ganz andere Kräfte hochkommen werden.
  2. #11

    unsere Regierung verspricht uns ..

    Altersarmut!
    Ist doch auch was! Hier leben bald nur noch Beamte und vielleicht ein paar Selbständige gut, der Rest wird ausgepresst!
    Geändert von ( um Uhr)
    Gruß unixV
  3. #12

    Intellektueller Spagat

    Wären die Pekinger Machthaber so allmächtig, wie es der Welt scheint, bräuchten sie ihren "Volksmassen" keine Versprechungen machen, sondern könnten knallhart durchregieren.
    Andernfalls stellt sich die Frage, warum sie nicht gleich die seit 60 jahren verabsäumten, freien, fairen Wahlen zulassen.
  4. #13

    Ein "Schwellenland", von dem die halbe Welt - und das reicht wohl nicht - abhängt.
    Ist es nicht westliche Borniertheit, China noch als solches zu bezeichnen?
  5. #14

    Da musste ich auch lachen!

    Zitat von Peter_Lublewski Beitrag anzeigen
    Nur mal so zum Verständnis: Der Chef der chinesischen Kommunistischen Partei erklärt der Korruption den Krieg?
    Das ist ja so, als würde Putin der Mafia den Kampf ansagen. ;)
  6. #15

    Zitat von Peter_Lublewski Beitrag anzeigen
    Nur mal so zum Verständnis: Der Chef der chinesischen Kommunistischen Partei erklärt der Korruption den Krieg?
    Korruption ist in Diktaturen Systemimmanent. Besonders in kommunistischen Einparteiensystemen.

    Es gibt ja keine klare Abgrenzungen zwischen Partei, Staat und Wirtschaft.
  7. #16

    Sizilianische Verhältnisse

    "Der Kampf gegen Korruption ist eine langwierige und komplizierte Aufgabe für die Partei."

    Die Aussage ist so absurd, wie die eines Mafia-Paten, der sagt: Der Kampf gegen die organisierte Krimininalität ist für uns ist eine langwierige und komplizierte Aufgabe
  8. #17

    Lobbyismus

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Korruption ist in Diktaturen Systemimmanent. Besonders in kommunistischen Einparteiensystemen.

    Es gibt ja keine klare Abgrenzungen zwischen Partei, Staat und Wirtschaft.
    Richtig! Bei uns erfolgt die Einflussnahme von Lobbygruppen subtiler!
  9. #18

    Nicht schlecht!

    China ist durchaus zuzutrauen, dass es seine Probleme von Korruption und Wirtschaftsflaute in den Griff bekommt.

    Denn wenn dort etwas von ganz oben angeordnet wird, wird es quasi ein Teil der Ideologie und somit kompromißlos durchgesetzt. Das ist durch die straffe Führung möglich, die in Chinas Geschichte durchgehend Tradition ist.

    China ist im kommen und wird wohl allen anderen den Rang ablaufen. Zumal es kein Aufbäumen des Westens geben wird, weil man sich hier schon seit Jahrzehnten auf den kollektiven ruhigen Lebensabend mit all den unschönen Folgeerscheinungen eingestellt hat.

    Hier spricht man ja schon von Rente (BGE) für alle, ungezügelter Hedonismus, Selbstverwirklichung, mehr Hochglanzschein als Sein.

    Das sind alles Anzeichen einer Gesellschaft im Abklingsbecken, die nur noch von der in der Vergangenheit erarbeiteten Substanz lebt und nicht mehr den Anschein macht, nochmal zur zweiten Runde in den Ring zu steigen.
  10. #19

    Fleissige Bienen

    Das mit dem Reichtum und Arbeit für alle wird schon klappen, denn das Land wird aufgrund des Bienensterbens auch weiterhin Millionen von Wanderarbeitern benötigen, die mit Wattestäbchen die Nutzpflanzen bestäuben

    Globalisierter Honig - Der Dokumentarfilm "More than Honey" von Markus | Corso | Deutschlandfunk

    Da wird aus Umweltkatastrophen eine Beschäftigungsgarantie!
    Also, immer vorwärts!