Will-Talk zur US-Wahl: Wilder Westen mit falschen Gästen

NDR"Obamas zweite Chance - hat er sie verdient?" So lautete das Talk-Thema bei Anne Will. Eine Antwort lieferte die Debattenrunde nicht - was auch an der begrenzten Kompetenz der Gäste lag. Dafür gab es etwas zu lachen.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/tv-k...-a-865995.html
  1. #20

    Retoure

    Ich erwarte eine Gutschrift von der GEZ wegen schwerer Qualitätsmängel der gelieferten Sendung.
  2. #21

    Nicht nur Bla - Bla

    Weil die Beurteilung der Sendung so negativ war, habe ich sie heute früh in Mediathek gesehen.
    Außer den jungen, ursprünglich Fernsehschauspieler Boeer, der ständig dazwischen, wenig wissend, gequatscht hat und so auf keinen Fall zu keiner Talkshow passt, fand ich die Runde i.O.
    Herr Kramer, als Unternehmer, war deswegen interessant, weil da kann man auch sehen, welche Leute, mit welchen (Un)Wissen und Überzeugungen, in der Wirtschaft tätig sind.
    Frau Wagenknecht schreibt, dass in Deutschland eine Million Millionäre ein Geldvermögen von zwei Billionen € haben und das Land eine Verschuldung auch von zwei Billionen € hat.
    So ist logisch, dass man die Verteilung ändern muß.
    Weil diese Reiche nicht wissen, was sie mit ihrem überflüssigem Geld machen sollen, gehen Sie mit diesem Geld ins Finanzspielcasino – und das ist die Hauptursache für die Finanzkrise.
    Das müsste sie noch erzählen und so den wesentlichen Argument für die Besteuerung der Reichen argumentieren.
  3. #22

    .

    ich weiß nicht, warum jedesmal argumente von linken speziell frau wagenknecht heruntergespielt werden.
    soe hatte sehr gute argumente warum es amerika schlecht geht, sie hat das dort in der runde als einzige richtig erkannt.
    48 millionen menschen unterhalb der armutsgrenze sprechen für sich, genauso wie millionen gelder die von der wirtschaft an die zwei parteien fliessen.
  4. #23

    Die Qual mit der Wahl

    Man sollte sich solche Sendungen nicht mehr anschauen, weil es nichts bringt.
    Wir murksen an alten Systemen herum die dem Untergang geweiht sind. Dringend erforderlich wäre eine längst überfällige Aufklärung in einer Zeit offener Fragen, unbewältigter Konflikte und zunehmender Ängste! Wer Angst vor „irgendetwas“ hat, ist nicht in der Lage kreativ und motiviert zu Denken und zu handeln, geschweige denn, gegen massive Widerstände, grundlegend Neues durchzusetzen. Kreativ wache Menschen scheinen zu einer anderen Gattung zu gehören oder vielleicht zu einer höheren Evolutionsstufe. Sie sehen nicht nur das Bestehende, sondern auch das, was sein könnte. Und eben das sind die Hauptmerkmale, die Menschen voneinander unterscheiden.
    Alles ist mit allem verbunden! Gregg Braden verknüpft in seinem neuen Werk Spiritualität und Wissenschaft auf eine vollkommen neue Art. Er erklärt die Zusammenhänge der Matrix, die schon Max Planck als »Urgrund der Materie« identifizierte. In dieser Matrix des Lebens spiegeln sich alle unsere Überzeugungen und Einstellungen wider.
    http://www.amazon.de/Einklang-mit-göttlichen-Matrix-verbunden/dp/3867280215
    Damit sollten wir uns einmal beschäftigen!!
  5. #24

    Frühstücksthema

    Dieser Artikel war so eine kleine Aufwärmrunde für angehende Journalisten geschrieben zw. einem Croissant und einem Latte Macchiato oder?

    Die Sendung war nutzlos aber lustich vor allem dieser Möchtegern Schauspieler war ein echter Genuß-für Trashfernsehen.
  6. #25

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Obamas zweite Chance - hat er sie verdient?" So lautete das Talk-Thema bei Anne Will. Eine Antwort lieferte die Debattenrunde nicht - was auch an der begrenzten Kompetenz der Gäste lag. Dafür gab es etwas zu lachen.

    TV-Kritik zum Talk bei Anne Will über US-Wahl - SPIEGEL ONLINE
    Naja, Sahra Wagenknecht hat doch zu JEDEM Thema etwas zu sagen. Ob das Gesagte immer Sinn macht, das ist ein anderes Thema. Sie braucht eben Medienauftritte.

    Die Zusammensetzung der Gästeliste war tatsächlich etwas... fragwürdig.
    Ich finde sowieso, dass das Niveau sämtlicher Polittalks (Will, Hart aber Fair, Maischberger, etc.) mit ihren neuen Sendeplätzen sehr nachgelassen hat.
  7. #26

    Fernsehschrott als aktuelle Sendung verkauft

    Wer hat das verbrochen?

    Zu erst mal hat Obama die Wahl gewonnen. Da erübrigt sich die Boulevard anrüchige Titelfrage der Sendung.

    Was man an Inhalten in der Sendung teilweise zu ertragen genötigt man war (Herr Boeer und Herr Kramer) zeigt deutlich, wie sehr viele Menschen mit der großen Vision von Barack Obama schlichtweg intellektuell überfordert sind.
    Ohne zögern, immer von sich ausgehend und sich als Halbgott fühlend in die Welt hinaus posaunen, ohne die Fähigkeit zur Reflexion der eigenen geistigen und eindimensionalen Limitierung, geschweige denn Respekt und Demut.

    Bleibt zu hoffen das Menschen lernfähig sind, wenn es darum geht sich als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen ohne sich als etwas besseres zu fühlen.
    Herr Kramers Sympathiebekundung für Frau Wagenknecht: ich habe mich immer gefragt, wie sind eigentlich diese Schlips- und Anzugträger, die es in Stripbars und Hinterzimmern immer ordentlich knallen lassen? Jetzt habe ich wahrscheinlich eine Antwort gefunden.
  8. #27

    In eigener Gedankenwelt verirrte Quatschbude

    Die übermässige Zahl von Quatschbuden im TV füttert sich intellektuel gegenseitig. Charakteristisch ist, dass Angehörige der Unterhaltungsindustrie sich grossenteils miteinander unterhalten. Was unterscheidet das vom Stammtisch und der Unterhaltung beim Frisör - ausser dass es im Fernsehen zu sehen ist? Man kann ja abschalten, ärgerlichweise aber nicht die Zwangsgebühren für die gesprächsmässige Selbstbefriedigung zurückverlangen.
  9. #28

    Auf Welt Online wird natürlich hauptsächlich über Wagenknecht gelästert, dass diese es mal wieder von den Reichen holen will.

    Nunja, von wem soll man es denn holen?
    File:U.S. Distribution of Wealth, 2007.jpg - Wikipedia, the free encyclopedia

    Von der 40% großen Unterschicht mit den 0,2% Anteil? Von der Mittelschicht mit den 4% Anteil? Oder von der oberen Mittelschicht, mit immerhin fast 11% Anteil?

    80% der Menschen in den USA besitzen zusammen einen Vermögensanteil von 15,1%. Noch nicht einmal die Hälfte dessen, was die oberste "Elite" ihr eigen nennt.

    Nebenbei: Der "Vermögensfaktor" zwischen einem Unterschicht-US-Amerikaner und einem dieser Eliteamerikaner beträgt schlappe 7280.

    Da das alles natürlich immer leistungsbezogen ist:

    So ein "fauler Unterschichtler" in der USA hievt einen Ball 10m weit.
    Ein "Elitemensch" schmettert den dagegen schon 72,8 weit - Kilometer.
  10. #29

    Zitat von janko01 Beitrag anzeigen
    Weil diese Reiche nicht wissen, was sie mit ihrem überflüssigem Geld machen sollen, gehen Sie mit diesem Geld ins Finanzspielcasino – und das ist die Hauptursache für die Finanzkrise.
    Reiche mit überflüssigem Geld, haben keinen Grund ein solches Risiko einzugehen. Das Geld lässt sich leichter vermehren. Doch da im Deutschland reich sein verpönt ist, legt man das Geld lieber im Ausland an.