US-Präsidentschaftswahl: Mit Frauen an die Macht

APBarack Obama hat seine Wiederwahl zum US-Präsidenten auch der hohen Wahlbeteiligung bei Frauen zu verdanken. Die Republikaner müssen sich dringend neue Strategien überlegen, um Frauen für sich zu begeistern. Mit ihren ultra-konservativen Ansichten gelingt das nicht.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-865993.html
  1. #1

    Manipulativer Artikel

    Der Artikel besteht hauptsächlich aus unbewiesenen Behauptungen, die geschickt in Worte verpackt wurden und als deren einzige Beweise die Wiederwahl Obamas und ein paar republikanische Spinner angeführt wurden (wobei nicht klar ist, ob diese nicht auch ohne diese strunzdummen Aüßerungen gescheitert wären). Mir fehlen in dem Artikel die Vergleichswerte: Wie viele Frauen und wie viele Männer gingen wählen und wie sah das prozentuale Stimmverhalten für die Kandidaten aus. Möglicherweise könnte man auch zu der Einschätzung kommen, dass die Republikaner mehr die Männer ansprechen müssen, um deren Wahlbeteiligung zu erhöhen. Wie viel Prozent der ehemaligen Minderheiten haben für Obama und wie viel für seinen Konkurrenten gestimmt und bei welchen Themen gab es in diesen Gruppen wieviel Zustimmung zu den einzelnen Kandidaten. Hinzu kommt, dass das US-Wahlrecht kein Verhältniswahlrecht ist, so dass man genau hinsehen muss, in welchen Bundesstaaten wie welche Mehrheiten erreicht werden.
    Das alles liefert der Artikel nicht, sondern er setzt eine These, die als einzige Erklärung herhalten muss. Objektive Berichterstattung sieht anders aus.
  2. #2

    Inkl.

    Mountain und Hawaian Standard Time waren es bislang 7 Zeitzonen in den USA. Jetzt sind es derer 8: Die 50er Jahre kommen nun dazu!
    Wenn wenigstens die Autos so schön wären wie damals ...
  3. #3

    Krieg den Hütten, Krieg den Palästen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Barack Obama hat seine Wiederwahl zum US-Präsidenten auch der hohen Wahlbeteiligung bei Frauen zu verdanken. Die Republikaner müssen sich dringend neue Strategien überlegen, um Frauen für sich zu begeistern. Mit ihren ultra-konservativen Ansichten gelingt das nicht.

    US-Präsidentschaftswahl: Frauenbeteiligung auf Rekordniveau - SPIEGEL ONLINE
    Genau. Wenn die nicht endlich kapieren, dass Rechtsstaat und Rechtsstaatlichkeit bzw. rule of law frauenfeindlich sind, und dass sie WählerInnenstimmen nur gewinnen können, wenn sie "sich neu erfinden", dann wird das nichts.

    Mit dem letzten NDAA könnte man / frau die Reps, diese üblichen Verdächtigen, aber eigentlich auch alle ohne due process of law und ähnlichen Blödsinn in Guantanamo wegsperren, am besten für immer. Problem gelöst.

    Im Übrigen fühlen sich Eure alleinerziehende Mutti und das Chicago Kid, das schon aus biographischen Gründen alleinerziehende Muttis besonders lieb hat, durch ihre Programme zur Förderung von Verelendung und Radikalisierung der Massen, von sex wars, Generalverdacht, Exekutivismus und zur Abschaffung von Rechtsstaat, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit doch sehr verbunden. Die scheinen ihren Marx und Engels ganz gut verinnerlicht zu haben. Und die Todesstrafe ist ja auch nicht so schlecht.

    Mutti freut sich schon auf Omama.
  4. #4

    Ayn Rand

    Vielleicht sollten die Repuplikaner ihre Ikone Ayn Rand vor sich hertragen ;-)
  5. #5

    Nicht nur soziale Rechte

    Bei Themen wie dem, das die Republikaner in den Vordergrund gerückt haben, geht es nicht nur darum, wie sich Menschen in Gesellschaften zu verhalten haben.
    Es geht um Rechte über die Person.
    Diese Rechte gehen Männer einfach nichts an, wenn es sich bei jenen Personen um Frauen handelt. Vor allem dann nicht, wenn Männer sich nicht entsprechend oder sogar entgegengesetzt verhalten, so hehre Ziele zu erreichen.

    "Einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters zufolge bewerten Frauen eher soziale Themen wie Abtreibung oder gleichgeschlechtlichen Ehen als extrem wichtig..."

    Gleichgeschlechtliche Ehe ist kein Thema, das für Frauen bzw. Mütter relevant ist.

    In den nächsten vier Jahren werden auch in Amerika noch mehr Frauen merken, dass sie selbst entscheiden können.

    Guter Rat an Konservative: "Nicht nur Verdienst, auch Treue wahrt uns die Person." (Goethe)
    Wer an Gott denkt, der darf zuerst an Treue denken.
  6. #6

    Religiöse Freaks

    In der republikanischen Partei tummeln sich viele religiöse Freaks, welche Wähler abschrecken.. zB ein Mitglied der Science Committy, dessen Kommentar zur Klimaerwärmung lautet:"that man can't control what lies in God's hand" ( da könnte man auch die Feuerwehr abschaffen!) Ein anderer Kongressabgeordneter behauptet:
    "Evolution is a message from the pit of hell" und dann ein Kandidat für die Präsidentschaft, dessen Religionsgemeinschaft an magische Unterwäsche glaubt!
  7. #7

    "Thrashing Of Epic Proportions"

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    ...
    "Einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters zufolge bewerten Frauen eher soziale Themen wie Abtreibung oder gleichgeschlechtlichen Ehen als extrem wichtig..."

    Gleichgeschlechtliche Ehe ist kein Thema, das für Frauen bzw. Mütter relevant ist.

    In den nächsten vier Jahren werden auch in Amerika noch mehr Frauen merken, dass sie selbst entscheiden können.

    Guter Rat an Konservative: "Nicht nur Verdienst, auch Treue wahrt uns die Person." (Goethe)
    Wer an Gott denkt, der darf zuerst an Treue denken.

    Genau. Die "reproductive rights", die "die Frauen" in den US schon lange lautstark und mit vollem Erfolg für sich allein reklamieren, sind und bleiben eine never ending story. Mein Bauch. Mein Kind. Allerdings dürfen die sich dort, im Gegensatz zu D, auch unverheiratet und gesund "Herrensaft" im Supermarkt kaufen (mit 6.000 - 8.000 USD sind sie einschließlich Applikation dabei), und dann wird selbst und ganz allein Unterhalt für's Kind bezahlt. Das Kinderparkplatzangebot in den US ist übrigens auch nicht übermäßig großzügig.

    Und doch wird den Republikanern von sich für jung, liberal und demokratisch haltenden, amerikanischen Frauen regelmäßig vorgeworfen...

    "They are hunting down our wombs." "They hunted down our wombs." "There is a war against women." ....
    Derart rosarotbraunen Müll kann man, selbst auf Drohung mit einem "thrashing of epic proportions", nur zurückzuwerfen:

    "To you, sex makes the difference not only in terms of human rights and the law but even in terms of commentators. So please don't bother me with that problem or with the differentiation of 'human rights AND women's rights' - it's all your problems.

    The NDAA Obama signed into law is a non-law. It says that the law and the rule of law apply to any human being unless the government determines that they don't apply as for instance when individuals are subjected to measures like indefinite preventive detention due to nothing but a general suspicion and without any judicial review. This is an unprecedented shame for a nation like the USA that invokes a tried-and-true constitution more than 200 years old and treasured as an epitome of the rule of law.

    The belligerent 'war' - terminology of commentators like 'Benevolent lawyer' ('hunting our wombs', 'hunted down our wombs', 'There is a war against women' etc) is worse than G.W.Bush at his worst with the 'axis of evil'. So much for the need of therapy. It is all about playing the war of sexes - card in order to generate votes. Anything but 'bipartisan'. Primitive. Paranoid. Ultra conservative. Backward. Biologistic. Sexist. Archaic. Baby producer vs hunter & gatherer. Populist. Pathetic. Subversive."
  8. #8

    Soziales Thema

    Abtreibung ist kein "soziales Thema" sondern es geht um Menschenrechte. Darüberhinaus ist Abtreibung und Verhütung ein *wirtschaftliches* Thema.
  9. #9

    liebe (r) Esip

    bitte stellen sie sich nicht so an. wenn sie diese wahldaten wirklich interessieren, dann würde ich doch einfach empfehlen die online-angebote zu nutzen.
    spon hat z.b. auch veröffentlicht wer wen gewählt hat, weisse, schwarze, frauen, männer u.s.w. steht alles geschrieben.
    und wenn sie des englischen mächtig sind können sie bei den einschlaegigen us-news noch genauer nachlesen, wahlkreisgenau. wie in D nach einer wahl.