Alter Präsident, neue Mannschaft: Obama setzt auf ein Kabinett der Versöhnung

DPABarack Obama bleibt Chef im Weißen Haus. Aber der US-Präsident wird nicht so weitermachen wie bisher: Im Kabinett stehen mehrere Wechsel an. Es ist seine Chance, den Republikanern Signale für eine Zusammenarbeit zu senden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-865964.html
  1. #10

    Eine

    Facebook- "Nase" als Finanzminisster/in wäre die größtmögliche Peinlichkeit, der man sich bei diesem Posten hingeben könnte. Ein viel größeres öffentliches Eingeständnis keine fähige Person dafür zu finden, kann man sich kaum vorstellen.
  2. #11

    Hat mal jemand gezählt wie viele Artikel es hier inzwischen über die US Wahl gab?
    Sind doch bestimmt schon mehr als zur eigenen Wahl ... :-/

    Herbstloch?
  3. #12

    Nur hatte das Repräsentantenhaus damals noch ordentliche Zustimmungswerte. Inzwischen sind nur noch ca. 20 % mit der Arbeit des Republikanisch dominierten Hauses zufrieden. Die brauchen sich gegenseitig um ihr Gesicht zu wahren. Obama hat auch den Vorteil, dass er sich niciht nochmal wählen lassen muss auch da kann man freier arbeiten.
  4. #13

    Langsam wird´s hier wieder vernünftig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    (..). Aber der US-Präsident wird nicht so weitermachen wie bisher: Im Kabinett stehen mehrere Wechsel an. (...)

    Obama besetzt nach Wahlsieg sein Kabinett um - SPIEGEL ONLINE
    Obama wird nicht so weitermachen k ö n n e n wie bisher. Denn seine bisherige Regierungszeit hat für die Bürger nicht unbedingt eine Wende zum Besseren gebracht. Nur hoffen die das weiter und glauben nochmal seinen Versprechungen, die er schon beim letzten Mal nicht eingehalten hat.

    Obama spaltet das US-amerikanische Volk, das ist in dem Wahlkampfspektakel klar geworden. Wobei die Gegenseite ebenso verbiestert ist. Auf der einen Seite gibt es nur die Guten und die andere Seite sind die Bösen. Nur, Onkel Tom wollt eigentlich die Gruppen versöhnen, einen dritten Weg zwischen den Rassen suchen, die Gemeinsamkeiten finden. Dabei hat er versagt, war viel zu optimistisch. Eingefressene menschliche Einstellungen aufzubrechen ist wesentlich schwerer, als harte Bretter zu bohren.

    Obama riskiert einen neuen amerikanischen Bürgerkrieg. Wie AbrahamLincoln, der das Richtige wollte, aber mit falscher Politik ein Desaster anrichtete. Man braucht sich nur mal die Karte mit den Wahlergebnissen angucken und stellt fest, dass es geschlossene (und die weitgehend ethisch homogene) Gebiete sind, die gegen Obamas Politik stimmten. Das können die neuen Konföderierten werden.

    Gorbatschow hat auch den Aufbruch versprochen und raus kam der Zusammenbruch der Sowjetunion. Heilsbringer bringen oft nur Unheil.
  5. #14

    Zitat von Alles bestens Beitrag anzeigen
    Clinton hat kurz vor der Wahl angedeutet, dass sie aufgrund des Libyen-Debakels eventuell bleiben möchte. Das würde in der Außenpolitik Kontinuität bedeuten.
    Das war doch nur eine wahltaktische Lüge. Sie wollte den Leuten weiß machen, wer Obama wählt hat sie, als angeblich beliebteste Politikerin, noch 4 weitere Jahre im State Department.
    Und ob es sinnvoll ist, als 69jährige Präsident zu werden ist fraglich. Reagan wurde es ja in diesem Alter auch. Es war dann aber auch schon problematisch mit ihm, zum ende seiner zweiten Amtszeit.
  6. #15

    Hillary

    Nach eigenen Ausagen ist Hillary fuer Benghazi-Gate verantwortlich oder wer hatte da den Zug verpasst, was die Sicherheit des Konsulates angeht. Es ist ja jetzt nach der Wahl, mal sehen was da noch alles bei raus kommt.
  7. #16

    Obama hat es nicht nur einmal getan

    Obama hat schon seit 2008 mehrere Konservative und Rebublikaner im Kabinett, z.B. Verkehrsminister Ray LaHood.
  8. #17

    Zusammenarbeit? Haha!

    Das glaubt doch kein Mensch mit der Zusammenarbeit und dem Einen aller. Vielen Republikanern und einem bestimmten dazu gehörenden Klientel wird es auch gerade schmecken, wenn es jetzt mit Obama in allem plötzlich doch bergauf geht.. Alles vorherige Getöse wäre dann Lügen gestraft und der farbige Liberale schaffts doch ohne ein weißer konservativer Businessman zu sein.. Das wollen die auch gerade.

    Hauptsache es geht nicht ans eigene Geld oder Klientel und den Rest kümmert viele wahrscheinlich nicht. Dann lieber Blockade betreiben und sich bei kommenden Wahlen noch besser positionieren können. (Wir habens euch doch gesagt mit dem Obama wirds nichts)

    Und was heißt die eine Botschafterin wäre untragbar für die Republikaner wegen der Fehleinschätzung? Die waren sicher dankbar für jede Vorlage im Wahlkampf.
    Sehen wir der Wahrheit ins Auge: Irgendeine bahnbrechende Zusammenarbeit wird es nicht geben. Obama wird wieder hinter den Erwartungen zurückbleiben und einige Republikaner werden sicher ihren Teil dazu beigetragen haben.
  9. #18

    Naive Annahme

    Ich lebe seit über 30 Jahren in den Staaten und kann versichern, dass die Personalwahl wohl keinerlei Einfluß auf die Kompromissbereitschaft der Republikaner haben wird. Bei denen ist "Kompromiss" inzwischen ein Schimpfwort, und wenn sie von "Treffen auf gemeinsamen Boden" sprechen, meinen sie, auf IHREM Boden. Und selbst das war unter Obama meist nicht genug: Um ihm einen 2. Term unmöglich zu machen, haben sie versucht, ihm JEDEN Erfolg unmöglich zu machen, selbst wenn seine Position mit einer konservativen übereingestimmt hat (wie z.B. beim "Mandat" der Krankenversicherung). Es sieht finster aus...
  10. #19

    Wirtschaft -der richtige Herrscher

    Der Hauptgrund für den Obamas Wahlsieg liegt in langsamen Wirtschaftsaufschwung und verhältnismäßig niedriger Arbeitslosenrate. Trotzdem der Wachstumsschritt sich verlangsamt, sieht das USA-Volk auch noch die Hoffnung auf Wirtschaftswiederaufleben in der Ferne. Darauf kommt auch die Bundestagswahl Deutschlands im folgenden Jahr an.