Drohende Werksschließung: Ford-Arbeiter randalieren in Köln

DPASie kamen, um ihre Wut zu zeigen: Etwa 200 Ford-Beschäftigte aus dem belgischen Genk protestierten vor der Kölner Deutschland-Zentrale des Konzerns gegen die geplante Schließung ihres Heimatwerks. Die Situation eskalierte, Polizisten wurden leicht verletzt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-865949.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie kamen, um ihre Wut zu zeigen: Etwa 200 Ford-Beschäftigte aus dem belgischen Genk protestierten vor der Kölner Deutschland-Zentrale des Konzerns gegen die geplante Schließung ihres Heimatwerks. Die Situation eskalierte, Polizisten wurden leicht verletzt.

    Ford: Arbeiter aus Genk randalieren in Köln - SPIEGEL ONLINE
    belgien hat halt völlig überhöhte steuern und sehr hohe löhne
    da ist es kein wunder wenn ein werk geschlossen wird
    mit feuerwerken auf polizisten werfen ist da keine lösung
  2. #2

    Genau,

    Zitat von Battlemonk Beitrag anzeigen
    belgien hat halt völlig überhöhte steuern und sehr hohe löhne
    da ist es kein wunder wenn ein werk geschlossen wird
    mit feuerwerken auf polizisten werfen ist da keine lösung
    die Löhne sind zu hoch, deswegen werden auch kaum noch Autos verkauft, die Menschen verdienen einfach zu viel. Erst wenn wir alle im Niedriglohnsektor arbeiten werden wieder mehr Autos verkauft, ist doch logisch.....
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie kamen, um ihre Wut zu zeigen: Etwa 200 Ford-Beschäftigte aus dem belgischen Genk protestierten vor der Kölner Deutschland-Zentrale des Konzerns gegen die geplante Schließung ihres Heimatwerks.
    Wie daneben ist das denn? Warum gerade Köln? Ford ist ein US-amerikanischer Konzern - haben die Demonstranten keinen Kompass gehabt? Na klar, in Deutschland kann man bei Demos auch mal Krawall machen ohne bestraft zu werden.
  4. #4

    optional

    Die Belgier wissen eben wie man Unmut kundtut. Der Deutsche ruft nur ängstlich nach der Gewerkschaft, die dann ein lustiges Werkfest mit Glühwein und Musik organisiert, eventuell einen Warnstreik auf die Beine stellt und das war's dann auch schon.
    Nicht falsch verstehen, die Gewalt gegen Menschen lehne ich ab, aber mal einen Reifen brennen zu lassen und die Konzernzentrale zu besuchen, halte ich für legitim. Das muss man hier im Lande noch lernen, anstatt sich von der Großindustrie und Pseudo-Gewerkschaften auf der Nase herumtanzen zu lassen.
  5. #5

    Zitat von fitzcarraldo66 Beitrag anzeigen
    die Löhne sind zu hoch, deswegen werden auch kaum noch Autos verkauft, die Menschen verdienen einfach zu viel. Erst wenn wir alle im Niedriglohnsektor arbeiten werden wieder mehr Autos verkauft, ist doch logisch.....
    Diese Logik werden die marktradikalen, asozialen Neolibs nie begreifen. Sämtliches Vermögen, egal ob Bar- oder Sachvermögen muss einfach nach oben umverteilt werden. Nur dann kann man den Lebensstandart der kleinen Clique erhalten.
  6. #6

    In Anbetracht der Tatsache,

    dass auch die Polizei von ständigen Kürzungen im öffentlichen Dienst betroffen ist und die Reviere in Großstädten meist völlig unterbestzt sind, sollte man viel öfter auf solche "Spontandemonstrationen" setzen. So z.B. auch in Bochum oder Rüsselsheim.
  7. #7

    optional

    Guertel enger schnallen, nicht mehr den Fuersten spielen
    und wieder Fahrrad fahren werden viele wieder lernen muessen - die guten Zeiten sind vorbei.
  8. #8

    Zitat von Plasmabruzzler Beitrag anzeigen
    Wie daneben ist das denn? Warum gerade Köln? Ford ist ein US-amerikanischer Konzern - haben die Demonstranten keinen Kompass gehabt? Na klar, in Deutschland kann man bei Demos auch mal Krawall machen ohne bestraft zu werden.
    ich empfele mal in den atlas zu schauen falls vorhanden , google maps ginge auch.
  9. #9

    Zitat von Battlemonk Beitrag anzeigen
    belgien hat halt völlig überhöhte steuern und sehr hohe löhne
    da ist es kein wunder wenn ein werk geschlossen wird
    mit feuerwerken auf polizisten werfen ist da keine lösung
    Das mit Dynomo * war wohl nix und i weg.

    Grüße
    Probono