US-Ökonom Dennis Snower: "Obama hat Macht, er soll sie nutzen"

APIn seiner zweiten Amtszeit muss Barack Obama für mehr Chancengleichheit in den USA sorgen, fordert der Ökonom Dennis Snower im Interview. Der US-Präsident sollte mutiger sein, sich mehr um Details kümmern - und genauer auf die Auswahl seiner Berater achten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-865871.html
  1. #1

    Soso also "nachhaltig wachsen"?

    Herr Snower, nicht so viel Schnee verbreiten. Man kann nicht bis ins unendliche wachsen, wachsen, wachsen .... , das ist ökonomischer und ökologischer Unfug.
  2. #2

    Wieso, stimmt doch

    Die Marionette Obama wird nichts von ihren Versprechungen halten können - und dürfen...
  3. #3

    Träum weiter

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In seiner zweiten Amtszeit muss Barack Obama für mehr Chancengleichheit in den USA sorgen, fordert der Ökonom Dennis Snower im Interview. Der US-Präsident sollte mutiger sein, sich mehr um Details kümmern - und genauer auf die Auswahl seiner Berater achten.
    Er hat in seiner ersten Amtszeit wenig hinbekommen. Als 'lame duck' Präsident und ohne Mehrheit im Kongress wird das bestimmt nicht besser werden. Weiterhin Stagnation ist wahrscheinlich.
  4. #4

    Wie kann es dann sein...

    ...dass der zu Recht gescholtene (ehemalige) Chefökonom Larry Summers von Dennis Snower mit dem Weltwirtschaftspreis 2011 ausgezeichnet wurde???
  5. #5

    Ohne

    Kompromisse in Sachen Schuldenanbau und Steuer-Reform wird er nicht weit kommen mit dem Kongress. Zu hoffen ist auch, dass er nicht ( aehnlich wie mit healthcare) wieder an den falschen stellen herum bastelt. Man muss befuerchten ,dass seine verfehlte Energiepolitik fortgefuehrt wird.-Windmuehlen und Bankrott-Solar anstatt Erdgas und domestic oil.
  6. #6

    Obama wird auch ohne Anleitung seine Macht zu nutzen wissen

    Der Traum vom nachhaltigen Wachstum, besser noch vom ewigen Wachstum, findet so wenig in der Traumküche eine Rezept, wie der Traum von ewiger Jugend, ewigen Lebens, ewiger Liebe oder was es sonst noch an Ewigkeitsphantastereien gibt. Ohne irgendeine Endzeit prognostizieren zu wollen, dürften sich viele Menschen zu der Einsicht durchgerungen haben, dass Nachhaltigkeit nur durch Schonung von Ressourcen, Sicherung der Koexistenz möglichst aller Lebewesen, Gewinnminimierung statt Gewinnmaximierung, Reduktion überdimensionierter Waffenarsenale und Weiterentwicklung ethischer Maßstäbe zu erlangen ist. Gesteigerte Religiosität mit gesteigerter materieller Erwerbswut und gleichzeitiger Vernachlässigung humanistischer Prinzipien und philosophischer Disziplin ist der direkte Weg in ein gesellschaftliches Desaster. Obama hat vermutlich das Talent einen vernünftigen Weg für die USA einzuschlagen.
  7. #7

    Morgen, morgen, nur nicht heute

    Das ist die Ausrede aller Politiker der Welt, wenn es ums Sparen gilt. Den USA könnte nichts besseres passieren als jetzt die die Verschwendungsklippe zu passieren. Alles andere würde zu noch höherer Verschuldung führen. Wir müssen erst wieder auf ein gesundes wirtschaftliches Niveau zurückfinden, wo sich Investitionen aus sich heraus ökonomisch rechnen. Ohne diese Erkenntnis wird es nie gehen.