Wir machen uns mal frei: "Wir haben Hoden!"

CorbisMänner, die breitbeinig sitzen, werden öffentlich angefeindet oder mit Verachtung gestraft. Dabei engagieren sie sich damit für den Fortbestand unserer Gesellschaft, meint Kolumnist Frederik Jötten.

http://www.spiegel.de/gesundheit/sex...-a-865852.html
  1. #20

    Da wird ...

    ..den Damen nichts anderes übrig bleiben, als das verhasste männliche Geschlecht zu vernichten, denn erziehbar ist es nicht. Dann wären es ja Frauen, edel, hilfreich und gut und dann fehlte der Unterschied, also weg damit!
  2. #21

    Sollen sie doch sitzen wie sie wollen!

    Mir ist ein breitbeinig sitzender Mann, der seine Hoden pflegt, alle mal lieber. Allerdings sollte man den Entwicklern der Hochbahnzüge des HVV die Beine zusammenbinden. Wenn da so ein entspanntes Exemplar auf der Bank sitzt, passt noch nicht mal eine Einkaufstüte daneben.
    Übrigens sitze ich auch nicht gern so verklemmt rum, auch wenn ich mir nichts quetschen kann. ;-)
  3. #22

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Männer, die breitbeinig sitzen, werden öffentlich angefeindet oder mit Verachtung gestraft. Dabei engagieren sie sich damit für den Fortbestand unserer Gesellschaft, meint Kolumnist <i>Frederik Jötten</i>.

    Stolz auf ihre Hoden: Warum Männer breitbeinig sitzen - SPIEGEL ONLINE
    Naja, also von den Männern, die mir im Leben so über den Weg gelaufen sind, waren die Breitbeiner tatsächlich entweder fett und es ging deswegen nicht ander oder sie pflegten auch sonst ein nervendes Dominanzgehabe. So falsch liegen also die Verhaltensforscher meiner Erfahrung nach nicht.
  4. #23

    Danke, ich sitz bequem, glotzen sie mir etwa auf die Eier?

    Von indiskreten Blicken hab ich schon gehört, aber dominant dasitzen? So wie der Dude, wa? Sehr dominant, ja.
    Fremdschämen ist angesagt für Leute, die nicht an sich halten können, bei etwas, das sie einen feuchten Lehm angeht, z.B. mein Damenbart oder wie ich dasitze.
    Davon ab sind Hosen aus diesem Jahrhundert weit genug und blickdicht, man sieht mir also in den Schritt, bestimmt nicht auf die Hoden. Tja, und wer ein Problem damit hat, der kann mich gern mal drauf ansprechen, das wär ne neue Erfahrung - für beide Seiten.
  5. #24

    Melonengroß, mindestens

    ... im diametralen Gegensatz zum Gehirn des Breitsitzers und Schrittauslüfters. Auch Männer können wie zivilisierte Menschen sitzen, sie sind nicht prinzipbedingt zu blöd dazu.
  6. #25

    Ich (Frau) hab deswegen zwar noch niemanden angesprochen, aber manchmal denke ich mir auch, dass manche Männer es ein wenig übertreiben.
    Nach dem was ich hier so lese, hab ich anscheinend einfach zu wenig Ahnung von dieser männlichen "Quetschproblematik" und unterschätze diese.
    Aber nachdem was man so sieht überschätzen manche Männer auch die Größe und das Platzbedürfnis dessen, was da zwischen ihren Beinen beschützt werden muss.

    Manchmal ärgere ich mich schon, wenn vor allem in U-Bahnen ein Mann 1,5 Sitze "benötigt" und die Person daneben dann eben nur 0,5 Sitze hat (und nicht weil der Mann übergewichtig wäre).
    Ich bin da wohl auch sehr empfindlich, da es mich geschlechtsunabhängig regelmäßig nervt, wenn Leute mit ihrem Körper und Gepäck offensichtlich so viel Platz wie möglich verbrauchen wollen (eine winzige Handtasche muss auch nicht nen eigenen Sitz haben, und Knie können auch angewinkelt, anstatt der Länge nach ausgestreckt werden.)

    So, genug rumgemeckert. Sorry.
    Ich werde mich bemühen, mehr Verständnis für breitbeinige Männer zu haben.
  7. #26

    Zitat von langenscheidt Beitrag anzeigen
    Gibt es wirklich noch Frauen...
    ... aus der Kaiserzeit?
    Nee, eben nicht! Die wußten sich nämlich noch zu benehmen.
  8. #27

    Sensation

    Daß SPON versucht, den menschlichen Unterleib entdecken zu wollen, mutet irgendwie gespenstisch an, hatte doch jeder Leser bislang angenommen, daß man in der Redaktion mit eng aneinadergedrückten Knien herumsitzt. Also ich finde diese Typen immer süß. Dabei haben sie vermutlich nur eine höllische Angst, daß jemand merken könnte, daß sie irgendwie leider doch auch männlich sind, also mit der bösartigen Urschuld beladen, und gar nicht so friedfertig, wie sie sich auszugeben bemühen. Es handelt sich um einen brutalen Täuschungsversuch, der allerdings nur bei einem prallem Gehänge Schmerzen verursacht, oder eben bei Unterhosen, die Einem das Gemächte nach hinten ziehen, wodurch sich zwangsläufig ein kaum erträgliches Schmerzgefühl einstellt, wenn man die Beine zusammenklemmt. Wobei anzumerken ist, daß dieses Gefühl sich ins gerade Gegenteil verkehrt, wenn ein weibliches Wesen mit kundiger Hand liebevoll und einfühlsam die Testikel knetet, um einerseits die Kapazitäten zu überprüfen und andrerseits der Sache einen gedeihlichen Fortgang zu verschaffen, der nicht selten in einem tiefempfundenen Vertrauensverhältnis endet.

    Wenn nun die geschilderte gespreizte Beinhaltung nichts anderes bedeuten würde als eine Einladung an die holde Weiblichkeit, sich erst der Innenseiten der Oberschenkel, hernach der Lenden und dann eben der unaussprechlichen männlichen Befindlichkeit anzunehmen ? Ich bin mir sicher, daß man in Idaho oder Arkansas den einen oder anderen Existenzforscher ausfindig machen könnte, der dieses Verhalten in aufwendigen Feldforschungen zu eruieren bereit wäre, womöglich sogar unter eigenem körperlichen Einsatz, aller Beschwernis und Selbstverleugnung zum Trotz.

    In dem Knigge, den mir eine ordnungsbewußte Tante (Pfoten auf den Tisch) zur Konfirmation schenkte, war über die männliche Beinhaltung wenig zu finden, hingegen war klar, daß Frauen keineswegs mit gespreizten Beinen herumhocken dürfen. Vollkommen verschwiegen wurde in der lehrreichen Epistel, daß es Situationen geben könnte, in denen eine Spreizung der unteren Gliedmaßen durchaus sinnreich und bekömmlich sein könnte.

    Da fallen mir Sachen ein. O weh und weia.
  9. #28

    Zitat von Prokrastes Beitrag anzeigen
    ... im diametralen Gegensatz zum Gehirn des Breitsitzers und Schrittauslüfters. Auch Männer können wie zivilisierte Menschen sitzen, sie sind nicht prinzipbedingt zu blöd dazu.
    Du scheinst die Raum-Problematik nicht verstanden zu haben. Aber das ist ja auch schwer...
  10. #29

    Körperkontakt

    ... ist die Lösung: wenn ich (w) meinen einen Sitzplatz ganz (oder die Hälfte der Armlehne) benötige, und dieser Platz vom Nachbarn zu sehr beschränkt wird, kommt mein Bein (Arm) in Berührung mit dem des Nachbarn. Erfahrungsgemäß ist den Menschen hier der Körperkontakt zu Unbekannten so unangenehm, dass sie nach höchstens dreißig Sekunden zurück weichen.