Sparkurs: Commerzbank will angeblich bis zu 6000 Stellen streichen

DPADie Commerzbank plant laut einem Zeitungsbericht einen drastischen Stellenabbau. Im Rahmen der neuen Strategie sollen die Kosten deutlich gesenkt werden. 5000 bis 6000 Jobs sollen wegfallen. Auch der holländische Finanzkonzern ING will Stellen streichen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-865868.html
  1. #1

    Unvermeidlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Commerzbank plant laut einem Zeitungsbericht einen drastischen Stellenabbau. Im Rahmen der neuen Strategie sollen die Kosten deutlich gesenkt werden. 5000 bis 6000 Jobs sollen wegfallen. Auch der holländische Finanzkonzern ING will Stellen streichen.

    Stellenabbau: Commerzbank will bis zu 6000 Jobs streichen - SPIEGEL ONLINE
    Ein Stellenabbau ist angesichts der zunehmenden Digitalisierung auch des privaten Geldverkehrs wohl nur logisch. Bei der CB kommt die (nicht ganz freiwillige) Übernahme der Dresdner Bank hinzu, die in vieler Hinsicht bloß eine Verdoppelung der Probleme darstellte und enorme Kosten verursacht hat. Umso besser ist, dass durch die Staatsbeteiligung wenigstens die Zahlung überhöhter Boni zumindest eingeschränkt werden kann.
  2. #2

    Zufrieden ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Commerzbank plant laut einem Zeitungsbericht einen drastischen Stellenabbau. Im Rahmen der neuen Strategie sollen die Kosten deutlich gesenkt werden. 5000 bis 6000 Jobs sollen wegfallen. Auch der holländische Finanzkonzern ING will Stellen streichen.

    Stellenabbau: Commerzbank will bis zu 6000 Jobs streichen - SPIEGEL ONLINE
    Ich hoffe, all jene, die sich einen massiven Stellenabbau bei Banken im allgemeinen und bei der Commerzbank im speziellen wünschten, können hiermit zufrieden gestellt werden.

    Vor Weihnachten erhalten nun viele Banken-Arbeitnehmer, die auch in der Vergangenheit nicht mit dubiosen Geschäften fette Boni kassiert haben, eine frohe Botschaft der ganz besonderen Art.

    Falls es diesen Leuten noch nicht reicht: Man kann auch das Filialgeschäft auf Beratung für Firmenkunden allgemein und Immobilienkredite beschränken.
    Der Rest läuft dann eben über Automaten und Online Banking. Wer damit nicht klar kommt, kann ja zur Konkurrenz gehen. Der Margendruck auf andere Banken wird dadurch natürlich zunehmen. Die weitere Entwicklung ist also auch bei anderen Banken vorgezeichnet.

    Wem also alles zu teuer und zu schlecht ist, der möge sich in Sachen technik fit machen. Ansonsten: Pech gehabt.
  3. #3

    Zitat von faistmeister Beitrag anzeigen

    Falls es diesen Leuten noch nicht reicht: Man kann auch das Filialgeschäft auf Beratung für Firmenkunden allgemein und Immobilienkredite beschränken.
    Der Rest läuft dann eben über Automaten und Online Banking. Wer damit nicht klar kommt, kann ja zur Konkurrenz gehen. Der Margendruck auf andere Banken wird dadurch natürlich zunehmen. Die weitere Entwicklung ist also auch bei anderen Banken vorgezeichnet.
    Vergessen Sie es, die Commerzbank ist (leider) eine Zombie-Bank,
    die Altlasten können nie im Leben abgebaut werden. Abwicklung und Neustart wäre die Lösung gewesen.

    Und traditionelles Banking ist bei solchen Vorraussetzungen unmöglich.
    Konservativ-denkende Banken müssen wahnwitzige regulatorische Anforderungen erfüllen und für Zockerbanken auch noch mitbezahlen.
    Die Commerzbank wird komplett verstaatlicht werden. Vorher bestimmt noch von den Insidern geplündert, darauf sollte man in diesen Monaten achten.
  4. #4

    Als Privatkunde bei der Commerzbank - eine traurige Erfahrung

    Ich habe leider als Privatkunde in jüngster Zeit sehr schlechte Erfahrungen mit der Commerzbank gemacht, obwohl ich seit 40 Jahren (guter) Kunde der Dresdner Bank war. (Diese wurde ja von der Commerzbank geschluckt). Bürokratisch, unflexibel, hierarchiehörig. Die Leute in der lokalen Filiale, die eigentlich individuell auf einen Kunden eingehen sollten, haben keine Spielräume und Entscheidungsfreiheiten. Da gehe ich dann doch lieber zur lokalen Sparkasse oder Volksbank. Dem Privatkundengeschäft der Commerzbank weine ich keine Träne hinterher.
  5. #5

    Klärung

    bestimmt
  6. #6

    Einen Privatkunden weniger

    hat die Commerzbank als sie mir vorletzte Woche eine neue EC-Karte mit ungültiger PIN zusandte. Wie peinlich ist das denn. Und das Online-Banking erinnerte zunehmend an ein Adventure Game.
  7. #7

    Ein anderer sollte Entlassen werden!

    Ich kann dem Beitrag von elecherc nur zustimmen.
    Bevor 6000 Mitarbeiter entlassen werden, sollte zuerst der Hauptverantwortliche, Herr Blessing, entlassen werden. Er ist nicht in der Lage, eine tragbare Strategie für die CB vorzuglegen. Hier müssen Aufsichtsaräte und Regierung als Anteilseigner handeln. Die Gebührenpolitk der CB reizt die Kunden übermäßig, Beim Online-banking wird immer noch die TAN-Liste verwendet, obwohl Medien berichten, dass dies aus Sicherheitsgründen der Vergangenehit angehört. Andere Banken verwenden schon seit geraumer Zeit den TAN-Generator aus Sicherheitsgründen und als angenehme Handhabung für den Kunden. Der Kunde kann nur 3 Monate zurück seine Bankauszüge aufrufen. Bei anderen Banken ist dies bis zu einem Jahr zurück möglich. Die Depotsopftware ist schon lange überholt und weist keine aktuellen Bestände aus. Hier könnte die CB sogar die Depotsoftware ihrer Tochter übernehmen, welche viel aktueller und aussagefähiger ist.
    Zwie Beispie:
    Beispiel 1:
    Ein Mieter rief mich an, dass ihn die CB angerufen hätte mit dem Hinweis, dass für das Kautionskonto ein höherer Zins bei Verwendung des Geldes über einen Bausparvertrag. Wie sich herausstellte, war der Anrufer ein Auszubildender bei der CB. Bei Abschluß würde er eine Prämie von der Bausparkasse erhalten.
    Beispiel 2
    Ich unterhalte bei der CB mehrer Konten. Bei einem Konto kam es zu einem Soll von 13 Cent (i.W. 13 Cent). Die CB buchte dies auf ein anderes Konto um und verlangte dafür eine Gebühr von 10 Euro.
    Die Mitarbeiter der CB müssen viel Leerlauf haben, wenn sie auf solche Aufgaben angesetzt werden.
    Die Qualität der Mitarbeiter bei der CB nimmt immer mehr ab, weil die Erfahren Leute entweder freigesetzt oder selbst ausscheiden, weil sie keinerlei Perspektiven mehr bei der CB erkennen können. Dies wird insbesondere der vorgesehen Abbau der 6000 Mitarbeiter mit sich bringen.