Bürgerkrieg in Syrien: Granaten schlagen nahe Assads Palast ein

AFP / SANADer Bürgerkrieg in Syrien rückt immer dichter an Präsident Assad heran. In der Nähe seines Palastes in Damaskus schlugen nach staatlichen Angaben Granaten ein. Es gab mehrere Tote. Alle Straßen in die Hauptstadt wurden gesperrt.

Syrien: Mörserangriff in der Nähe von Assads Präsidentenpalastes - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    inzwischen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bürgerkrieg in Syrien rückt immer dichter an Präsident Assad heran. In der Nähe seines Palastes in Damaskus schlugen nach staatlichen Angaben Granaten ein. Es gab mehrere Tote. Alle Straßen in die Hauptstadt wurden gesperrt.

    Syrien: Mörserangriff in der Nähe von Assads Präsidentenpalastes - SPIEGEL ONLINE
    ist ja selbst der sonst beratungsresistente brtitische premier cameron zur vernunft gekommen, indem ier einsah, das der krieg gegen assad nicht zu gewinnen ist. der versuch ihm ein freies geleit und asyl schmackhaft zu machen, zeugen aber nachwievor von der überheblichkeit der freunde der "rebellen". assad hat es garnicht nötig sein land zu verlassen, weil er sich durchsetzen wird und nun auf einmal mit ihm verhandeln zu wollen, erinnert an die versuche der wehrmacht im frühjahr 45 einen waffenstillstand mit den westlichen alliierten auszuhandeln...völlige verklärung der realität.
  2. #2

    optional

    Warum läßt man den syrischen Preäsidenten beim Kampf gegen den Terror allein? Warum werden die bewaffneten Terroristen sogar unterstützt und in Terrocamps ausgebildet? Ist das gemäß §89a StGB nicht strafbar?
  3. #3

    optional

    "Die Patriot-Raketen sowie Kontrollflüge türkischer Kampfjets entlang der Grenze sollen demnach sicherstellen, dass die syrische Luftwaffe in einem Streifen südlich der Grenze nicht mehr agieren kann.""Die USA lehnen laut "Milliyet" eine direkte Militärintervention in Syrien ab. Mit Hilfe der Patriot-Raketen und der Kontrollflüge an der Grenze soll demnach ein Schutzschirm geschaffen werden, ohne dass syrisches Hoheitsgebiet verletzt wird. Dieser Schutzschirm soll Flüchtlingen aus der Türkei die Rückkehr nach Syrien ermöglichen sowie das Gebiet zwischen Aleppo und der türkischen Grenze im Norden Syriens für die Rebellen sichern."
    Versteh ich nicht... Wenn ein syrisches Flugzeug im syrischen Luftraum von einer türkischen Luftabwehrrakete abgeschossen wird, ist das sehr wohl eine "direkte Militärintervention". Und damit hätte Syrien auch das international verbriefte Recht, die Luftabwehrstellungen auszuschalten, da ein direkter Angriff auf syrisches Eigentum und Staatsgebiet erfolgt.
    Aber haupsache es werden Bombenleger Mörder unterstützt. Warum werfen die USA nicht einfach eine kleine A-Bombe auf den Regierungsitz Assads? Dann wäre da Ruhe. Und was den Fallout angeht... Es gibt da schon einige recht "saubere".
  4. #4

    Und schon geht das Theater weiter

    Nachdem das Volk in den USA die Wahl zwischen "Pest und Colera" hinter sich gebracht hat, ist jetzt wieder Kriegs-business a usual angesagt.
    Cameron prescht schon mal mit seinem Nonsense vor und angeblich ist jetzt der Kampf wieder vor Assads Amtssitz. Fehlt nur noch Westerwelle mit "Assads Tage sind gezählt".
  5. #5

    "Völlige Verklärung der Realität"

    Zitat von martin-z. Beitrag anzeigen
    assad hat es garnicht nötig sein land zu verlassen, weil er sich durchsetzen wird und nun auf einmal mit ihm verhandeln zu wollen, erinnert an die versuche der wehrmacht im frühjahr 45 einen waffenstillstand mit den westlichen alliierten auszuhandeln...völlige verklärung der realität.
    Ihr letzter Satz bringt es auf den Punkt. Sie müssten nun nur noch lernen, das auf sich selbst zu übertragen. Denn: Assad kann nicht gewinnen. Sein Untergangsprozess hat schon lange begonnen und ist nicht aufzuhalten. Gerichtet wurde über ihn sowieso schon. Die Rebellen sind nicht mehr weit weg. Wenn Assad schlau ist, macht er sich vom Acker. Am Ende widerfährt ihm sonst das gleiche Schicksal wie Gaddafi.

    Ich bin froh, dass es Länder wie die Türkei und USA gibt, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie ein Diktator sein eigenes Volk niedermetzelt, nur weil sie nach Demokratie streben.
  6. #6

    optional

    @ixx: Sie meinen wie im Norden Saudi-Arabiens, wo Bürgerrechtler verfolgt werden? Oder Bahrein, wo das Saudische Militär gegen Demonstranten vorging,die ebenfalls Demokratie wollen? Ach, ich vergaß, dass dort sind ja die Guten. Die könnten unsere Wirtschaft mit einem Schlag schwer schädigen. Also alles so wie gehabt...
  7. #7

    können

    Zitat von ixx Beitrag anzeigen
    Ihr letzter Satz bringt es auf den Punkt. Sie müssten nun nur noch lernen, das auf sich selbst zu übertragen. Denn: Assad kann nicht gewinnen. Sein Untergangsprozess hat schon lange begonnen und ist nicht aufzuhalten. Gerichtet wurde über ihn sowieso schon. Die Rebellen sind nicht mehr weit weg. Wenn Assad schlau ist, macht er sich vom Acker. Am Ende widerfährt ihm sonst das gleiche Schicksal wie Gaddafi.

    Ich bin froh, dass es Länder wie die Türkei und USA gibt, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie ein Diktator sein eigenes Volk niedermetzelt, nur weil sie nach Demokratie streben.
    sie mir bitte auch noch erklären, warum ihm cameron dann freies geleit und straffreiheit zusichert, wenn er angeblich besiegt und festgenommen werden könnte. jetzt kommen sie bitte nicht damit, dass cameron weitere opfer verhindern will, dass hat nämlich noch nie jemanden interessiert. im übrigen strebt das syrische volk nicht nach demokratie, weil es ganz genau weiss, dass es in dieser region unweigerlich zur vertreibung von minderheiten führen würde, wenn sich die mehrheit durchsetzt. assad war mit seiner harten hand ein garant für religionsfreiheit und sicherheit. nicht jede region der erde sieht in der westlich "demokratie" das non plusultra.
  8. #8

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bürgerkrieg in Syrien rückt immer dichter an Präsident Assad heran. In der Nähe seines Palastes in Damaskus schlugen nach staatlichen Angaben Granaten ein. Es gab mehrere Tote. Alle Straßen in die Hauptstadt wurden gesperrt.

    Syrien: Mörserangriff in der Nähe von Assads Präsidentenpalastes - SPIEGEL ONLINE
    "...ohne dass syrisches Hoheitsgebiet verletzt wird."

    Das wird wiedereinmal sehr Interessant, wie die Patriot-Raketen oder die türkischen Kampfflugzeuge ohne das syrische Hoheitsgebiet zu verletzten eingesetzt werden könnten.
  9. #9

    ...

    Zitat von ixx Beitrag anzeigen
    Wenn Assad schlau ist, macht er sich vom Acker. Am Ende widerfährt ihm sonst das gleiche Schicksal wie Gaddafi.
    Kann er doch nicht, wenn er die Alawiten und die anderen Minderheiten nicht den angekündigten Verfahrensweisen der Islamisten ausetzten will.
    Schon während der friedlichen Proteste haben die Muslimbrüder klartext gerufen: "Christen in den Libanon, und Alawiten in den Sarg".