Schiffsmonument Ales Stenar: Die Steineklauer von Ystad

Es war der neueste Schrei in Sachen Totenbau: Im siebten Jahrhundert stahlen die Menschen in Südschweden Steine für riesige Schiffsmonumente zusammen, Archäologen kamen ihnen nun auf die Spur. Die bekannteste Gedenkstätte steht nahe Kåseberga - sie ist vor allem bei Touristen beliebt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-864592.html
  1. #1

    Wenn es denn dem Tourismus dient

    dann ist es doch egal wer da wo was zusammengeklaut hat.
    Hauptsache: es ist da und kann bestaunt werden. Dann werden auch einige Kronen für die Umgebung abfallen!
  2. #2

    Journalistisches Tiefstniveau

    "New-Age-Mystiker mögen nun einmal aufrecht stehende Steine. Das ist durchaus eine internationale Bewegung." lässt Frau Franz Herrn Rundkvist sagen.
    SPON-Journalisten und Leser natürlich auch.
    Ich frage mich allerdings, was wir von einem derartig schlampig redigierten Artikel halten sollen, wo nach dem Zwischentitel "In der Steinzeit galt es zu klotzen" unmittelbar das Dementi folgt: "In der Eisenzeit war es in Skandinavien modern zu klotzen."
    Ist ja auch egal, Frau Franz, wie? Übrigens: beide Aussagen sind für sich und miteinander purer Unsinn...