Europäische Union: Eine Frau soll EU-Bankenaufsicht leiten

Getty ImagesDie geplante europäische Bankenaufsicht soll offenbar von einer Frau geleitet werden. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, dringen Deutschland und Frankreich darauf, den Chefposten weiblich zu besetzen. Die Länder wollten die Personale unter sich ausmachen - und haben geeignete Kandidatinnen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-865756.html
  1. #1

    Französin

    Irgendwie fällt mir hierzu nur das Bild "vom Bock zu Gärtner" ein. Daniele Nouy unter dem Einfluss von Francois Hollande als oberste Bankenaufsicht. Die französische Interessenvertretung ist heute schon viel zu nationalistisch auf das Wohl des eigenen Landes bedacht. frankreich sollte anfangen erst einmal die eigenen Probleme zu lösen. Möglichst nicht auf Kostwen der Anderen.
    Übrigens muss es auch keine Deutsche sein: Niederlande, Finnland.......Hauptsache nicht Club-Med.
  2. #2

    optional

    Jetzt wird eine französische Personalie damit legitimiert, daß ja der Sitz der Bankenaufsicht schließlich in Deutschland sei und das diplomatische Gleichgewicht gewahrt werden müsse. Ist mir neu, daß der Standort einer Institution Einfluß auf die Entscheidungen hat. Aber was solls, so wird dem deutschen Michel mal wieder eine wichtige Personalentscheidung zuungunsten Deutschland schmackhaft gemacht. Ein Hoch auf die deutsche Diplomatie !!
  3. #3

    Eine sehr gute Nachricht!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die geplante europäische Bankenaufsicht soll offenbar von einer Frau geleitet werden. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, dringen Deutschland und Frankreich darauf, den Chefposten weiblich zu besetzen. Die Länder wollten die Personale unter sich ausmachen - und haben geeignete Kandidatinnen.

    Chefposten in der EU: Eine Frau soll europäische Bankenaufsicht leiten - SPIEGEL ONLINE
    Eine Frau für die Bankenaufsicht ist eine gute Idee. Wohler wäre mir in der Tat bei einer deutschen Kandidatin (die französischen Banken haben noch mehr Probleme als unsere), aber Französinnen & Franzosen sind in Frankfurt immer hochwillkommen.
  4. #4

    Also...

    ...irgendwie hat das Gescharre um Positionen eine ganz neue Qualität bekommen und nur noch widerlich. Jetzt wird nicht mehr nur nach Nationalität, nein auch nach Geschlecht, vorgefiltert. Nicht richtig ist, daß Posten nur an Männer vergeben werden, genauso ist es aber auch nicht richtig, daß zwangsläufig eine Frau aus Frankreich oder Deutschland den Posten besetzen soll. Ich habe einen völlig verrückten und innovativen Vorschlag: Wie wäre es, wenn man einfach die Posten nach Qualifikation besetzt? Klingt crazy, könnte aber funktionieren. Vielleicht ist ja eine androgyne Person aus Andorra am qualifiziertesten? Und am Ende gilt, erst wenn wir einen Posten nur noch nach Qualifikation und nicht mehr nach Hautfarbe, Geschlecht oder Herkunft vergeben, haben wir die wahre Gleichberechtigung! Wäre doch ein tolles Projekt, daß Medial wunderbar durchgedrückt werden könnte. Im Moment wird eine Ungerechtigkeit (Männergeklüngel) durch eine andere Ungerechtigkeit (Frauenbevorzugung) bekämpft...
  5. #5

    Die Zukunft der EU

    sieht bei derartigen Personalkriterien nicht sehr rosig aus.
  6. #6

    Was ist das für eine Logik ??

    Nach der Theorie des "Ausgleichs" dürften also nie Deutsche, männlich ode weiblich, ein solches Amt bekleiden. Denn Frankfurt liegt ja in Deutschland ! So einen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr lelesen !
  7. #7

    ooo

    Zitat von paul40545 Beitrag anzeigen
    Ich habe einen völlig verrückten und innovativen Vorschlag: Wie wäre es, wenn man einfach die Posten nach Qualifikation besetzt? Klingt crazy, könnte aber funktionieren. t...
    ... damit stehen Sie vermutlich nicht alleine da, interessiert jedoch
    die Entscheider nicht - leider.
  8. #8

    Zwei hervorragend qualifizierte Kandidatinnen!

    Zitat von paul40545 Beitrag anzeigen
    ...irgendwie hat das Gescharre um Positionen eine ganz neue Qualität bekommen und nur noch widerlich. IJetzt wird nicht mehr nur nach Nationalität, nein auch nach Geschlecht, vorgefiltert. Nicht richtig ist, daß Posten nur an Männer vergeben werden, genauso ist es aber auch nicht richtig, daß zwangsläufig eine Frau aus Frankreich oder Deutschland den Posten besetzen soll. Ich habe einen völlig verrückten und innovativen Vorschlag: Wie wäre es, wenn man einfach die Posten nach Qualifikation besetzt? Klingt crazy, könnte aber funktionieren. Vielleicht ist ja eine androgyne Person aus Andorra am qualifiziertesten? Und am Ende gilt, erst wenn wir einen Posten nur noch nach Qualifikation und nicht mehr nach Hautfarbe, Geschlecht oder Herkunft vergeben, haben wir die wahre Gleichberechtigung! Wäre doch ein tolles Projekt, daß Medial wunderbar durchgedrückt werden könnte. Im Moment wird eine Ungerechtigkeit (Männergeklüngel) durch eine andere Ungerechtigkeit (Frauenbevorzugung) bekämpft...
    Ich habe mir gerade noch mal die Lebensläufe der beiden Kandidatinnen durchgelesen und bin wirklich begeistert. Nicht nur, dass beide fachlich herrvorragend qualifiziert sind. Sie haben beide auch Kinder. Wer schon in jungen Jahren Mutter wird (noch während des Studiums) und dann mit glänzenden Leistungen brilliert, bringt alles mit, was unsere Gesellschaft braucht. Solche Frauen braucht Europa!
  9. #9

    Postengeschacher

    Qualifikation ist das letzte Argument bei der Vergabe eines solchen Postens. Was zählt sind Nationalität, Parteizugehörigkeit, Geschlecht sowie vor allem Loyalitäten zu bestimmten Personen oder Institutionen. Wäre das ein normales Angestelltenverhältnis, so wäre die Auswahl aus vielen Gründen gesetzeswidrig. Dass Männer ausgeschlossen werden, ist nur einer davon.