Studie: Selbst leichte Bewegung verlängert das Leben

dpaSport lohnt sich, und wie: Wer wöchentlich zweieinhalb Stunden stramm marschiert, steigert seine Lebenserwartung im Vergleich zu Bewegungsmuffeln um mehr als drei Jahre. Doch auch schon weniger Bewegung zahlt sich aus - auch für Übergewichtige.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-865592.html
  1. #10

    Statistik

    Zitat von Duke_NewCam Beitrag anzeigen
    --> Und guten Schlaf nicht vergessen!
    Andererseits: Habe viele Leute gesehen, die die letzten 3 Jahre ihres Lebens nicht viel Spaß hatten (Krankheiten). Das ist dann auch nicht erstrebenswert, oder? Also: Was sagen mir "3 Jahre länger Leben" denn wirklich? Und: Wenn ich genug Energie und Zeit f. Bewegung hätte, wer würde mein Leben finanzieren? Mein Arbeitgeber erwartet zumindest Präsenz am Schreibtisch vor dem Computer. Hmmm ....
    Die Tücken der Statistik...

    Im DURCHSCHNITT 3 Jahre länger leben bedeutet in dem Fall: Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit wird z.B. ein Herzinfarkt bei einem Fettleibigen schon mit 50 Jahren eintreten, statt dass er mit 80 an einem Tumor stirbt. Bei einigen macht es aber gar nichts aus. So leben also nicht alle sportlich aktiven Menschen 3 Jahre länger, sondern nur ein paar Menschen. Dafür aber eventuell richtig viel länger.

    Aber auf einen Durchschnittswert reduziert kommt so eine mißverständliche Aussage heraus, dass man mit Sport 3 Jahre länger lebt.
  2. #11

    Einrosten

    Daß da kleine Leute, die gerade mit Ach und Krach ihr Hauptschuldiplom geschafft haben, Buchstaben für Vorschulkinder zusammenbasteln, ist mittlerweile angekommen. Es ist auch seit Adam und Eva bekannt, daß mit körperlicher Bewegung der Kreislauf angeregt wird, und alle Organe zum Arbeiten gezwungen werden, und die machen das furchtbar gerne, auch das Hirn. Sie wollen nämlich genutzt werden. Und das Vegetativum und die umgebenden Organe im Zwischenhirn sind überaus glücklich über die Bewegung, und produzieren Hormone und Abwehrstoffe, daß es eine Freude ist.

    Es gibt allerdings Menschen, die ihr Hirn und ihren Bewegungsapparat sehr ungern nutzen. Das ist nicht weiter schlimm, die sterben halt früher. Das entspricht aber ihrer fehlenden Lebenslust.
  3. #12

    Stimmt. Sogar Angstzustände lassen sich durch Bewegung erfolgreich verringern.

    Zitat von nitrox9 Beitrag anzeigen
    Die längere Lebensdauer ist weniger das wichtige. Die Option, dass man mit etwas Sport bis zum Ende halbwegs gesund über die Runden kommt, ist das eigentlich spannende daran.
    Selbst wenn es täglich nur der 20-minütige Kurz-Ausflug in den Park nebenan ist...den schafft doch wirklich jeder. Denn inneren Schweinehund nehmen wir einfach mit.
  4. #13

    Es geht nicht nur darum länger zu Leben!

    Auch die Lebensqualität ist entscheidened, und die kann mit moderatem Ausdauertraining entscheidend im Sinne der Gesundheit verbessert werden. Das kommt in dem Artikel leider zu kurz. Ausführliche Informationen zu diesem interessanten Punkt gibt es im Buch 'Heilen mit Bewegung' von Jörg Blech. Unbedingt lesen. Es lohnt sich.
  5. #14

    optional

    Sport ist der größte Feind der Psychaiter.....
  6. #15

    Ich weiß ja nicht....

    Wenn selbst "moderate" Bewegung grundsätzlich Lebensqualität und -dauer verbessert, müsste die klassische Hausfrau (ich sag nur: Einkäufe schleppen, putzen, hinter kleinen Kindern her rennen usw. usf.) ja glücklichst beinahe unsterblich werden...
  7. #16

    selbst der Kirchenmann

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sport lohnt sich, und wie: Wer wöchentlich zweieinhalb Stunden stramm marschiert, steigert seine Lebenserwartung im Vergleich zu Bewegungsmuffeln um mehr als drei Jahre. Doch auch schon weniger Bewegung zahlt sich aus - auch für Übergewichtige.

    Sport: Selbst leichte Bewegung steigert die Lebenserwartung deutlich - SPIEGEL ONLINE
    Luther sagte einst : " In der Woche zwihr, schadet weder ihm noch ihr " - also schon damals ein Bekenntnis für mäßige aber regelmäßige Bewegung !
  8. #17

    Und wieviel davon?

    Während es inzwischen eigentlich ziemlich viele Studien gibt, die den gesundheitsfördernden Effekt von Bewegung versus keine Bewegung belegen, gibt es kaum Studien, die untersuchen, ob etwas, viel oder ganz ganz viel Bewegung gesünder sind.

    Ich fand da nur zwei Studien, insgesamt, weltweit, und es scheint, dass es ein Optimum gibt. Ganz viel Sport (sowas wie jede Woche Marathon) muss also keineswegs gesünder sein als einfach je Woche ein, zwei Stunde laufen. Eher das Gegenteil.

    Aber, wie gesagt, da gibt es praktisch keine Studien. Nur, zumindest in meiner Lebenswirklichkeit ist mir nicht aufgefallen, dass Profisportler besonders alt werden. aj