Per Bahn in den Winterurlaub: Erst Schiene, dann Skier

dapdTanzen, spielen, träumen: Wer mit dem Zug in den Skiurlaub fährt, umgeht nicht nur Staus auf der Autobahn. Er kann sich auch in Disco-Abteilen austoben oder in Schlafwagen entspannen. Mit attraktiven Angeboten wollen Bahnfirmen Wintersportler erst auf die Schiene - und dann auf die Skier holen.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-865356.html
  1. #10

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tanzen, spielen, träumen: Wer mit dem Zug in den Skiurlaub fährt, umgeht nicht nur Staus auf der Autobahn. Er kann sich auch in Disco-Abteilen austoben oder in Schlafwagen e
    Also vor allem die Shuttle-Busse in den Skiorten finde ich extrem wichtig, viele "Nicht-Einheimische/Touristen" sehen sich bei starker Schneefahrbahn nicht aus, mit dem Auto zu fahren und da sind die Busse eine super Alternative. Ich war schon öfters in Altenmarkt/Zauchensee zum Skifahren, freue mich auch schon dieses Jahr wieder darauf, und habe die Shuttle-Busse bisher immer genutzt. Die Busse waren auch immer voll!

    Was die Bahn betrifft kann ich nicht mitreden, finde es aber prinzipiell auch gut, dass schon viele Skiorte mit der Bahn angefahren werden. Gerade für Personen, die kein Auto besitzen.
  2. #11

    Nie mehr....

    Ich hab's 2 mal gewagt, im Winter von München nach St. Gallenkirch (Montafon). Das reicht - danke. Total überfüllte Züge, vollgestopft mit Gepäck (zum Skifahren muss mal nunmal mehr mitmehmen als ans mittelmeer), Verspätungen wegen Schneefall, dadurch Verbindungen verpasst. Also, wenn es sich denn vermeiden läßt, verzichte ich auf Zugfahren. (Allerdings verzichte ich auch darauf, Samstagsvormittag schnell durch den noch einspurigen Pfendertunnel fahren zu wollen...:-)
  3. #12

    einmal und nie wieder ...

    Es darf sich jeder selbst ein Bild davon machen, wie hoffnungslos überfüllt die entsprechenden Züge an den Bettenwechsel-Tagen sind. Eine Sitzplatzreservierung ist leider keine Garantie dafür, dass man auch Platz für seine Ausrüstung findet ...
  4. #13

    Bahn und Marketing sind definierte Gegensätze

    Wer Abfahrt macht, benötigt für seine Ausrüstung wenigstens einen Koffer und einen großen Rucksack neben den Skiern selbst, sofern man sich mit einem Paar zufrieden gibt. Wer damit den Zug benutzt, muß sehr kräftig gebaut sein und einen starken Überlebenswillen aufweisen.

    Erwachsene machen Skilanglauf in sportlich leichter Bekleidung, der Rücksack für drei Wochen Überlandfahrt wiegt exakt fünf Kilo, die beiden paar Ski und Stöcke etwas mehr als ein Kilo. Und die kann man in modernen deutschen Zügen eigentlich nirgendwo unterbringen, weil jeder Schaffner oder Mitreisende Tobsuchtsanfälle bekommt. Man hält sie also fünf oder sechs Stunden in der Hand und legt allen anderen gegenüber ein bescheidenes und höchst unterwürfiges Verhalten an den Tag. Man entschuldigt sich gleichsam für die Unbilden, die man seinen Mitmenschen zumutet, und die armselige Primitivität, kein Auto zu besitzen und doch Ski zu fahren. Das findet reich wie arm ungehörig.

    Die Bahn transportiert normalerweise Kinder, die noch keinen Führerschein haben. In dem Alter macht Abfahrtslauf auch noch richtig Spaß.
  5. #14

    Was da über mir steht finde ich reichlich suspekt. Ich habe mit snow board und riesiger Reisetasche eigentlich nie ein Problem. Irgendwo in die Ecke auf den Haufen geworfen und gut ist. Da hat noch nie ein Schaffner was zu meckern gehabt. Und selbst wenn. Soll er halt meckern? Deshalb muss man seine Ausrüstung doch nicht mit zum Sitzplatz nehmen?
  6. #15

    Nase voll

    Von diesem permanenten Marketinggeschreibsel kann man wirklich die Pest kriegen: Die Bahnanbindung von Berlin nach Österreich ist ersatzlos gestrichen worden. Von wegen familienfreundliches Reisen ganz bequem im Zug / Autozug - das alles war GESTERN.