US-Wahl - was bedeutet der Ausgang für Amerika und die Welt?

Die Wahl in den USA ist so spannend wie lange nicht mehr. Bis zuletzt müssen Barack Obama und Mitt Romney zittern, wer am Ende den Sieg davontragen wird. Auch für den Rest der Welt ist die Entscheidung von großer Bedeutung. Was erwarten Sie vom nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten?
  1. #20

    Brave New World

    Zitat von JKStiller Beitrag anzeigen
    und doch ändert es nichts. Die Gewichte der Macht verschieben sich und wir alle können nur hoffen, dass die U.S.A. sich neu erfinden. Den sonst folgenden Knall möchte ich nicht hören.
    Oh Gott, nein, nur das nicht, der common nonsense, unter dem allmählich alle zu leiden haben, wurde von Leuten in die Welt gesetzt, die "sich neu erfunden" haben. Der Knall, den diese Leute haben, war schon oft genug deutlich wahrnehmbar.
  2. #21

    Jetzt ist es ja nur noch eine Nacht, aber können wir BITTE mit dem "Kopf-an-Kopf"-Unsinn aufhören?

    In fast allen Umfragen liegt Obama vorn. Das gilt für den "popular vote", also den Anteil der Gesamtstimmen, und noch viel mehr für die nötigen Stimmen im electoral college - da hatte Romney das ganze Jahr lang schon nur sehr vage Chancen.

    Richtig - zu hundert Prozent gelaufen ist das alles nicht. Aber "Kopf-an-Kopf" ist doch nur die Sucht der Presse nach Geltung, weil sich ein echter Wahlkrimi halt besser verkauft.

    Schluss damit. Information statt Entertainment. Vielen Dank.
  3. #22

    Zitat von jos777 Beitrag anzeigen
    Es ist die Zeit von konservativen Werten, welche nun mit Romney starten wird. Das liegt daran, dass konservative Familien im Durchschnitt mehr und intensiver arbeiten, um ihren Wohlstand zu mehren und den Besitz zu wahren.

    Letztendlich möchte jeder irgendwann konservativ werden oder ist es schon. Die ganze liberale Politik ist nur eine Modeerscheinung. Im Kern ist jeder Mensch konservativ.

    Deshalb wird auch Romney der neue Präsident der USA werden.
    Können Sie sich auch vorstellen, dass es Menschen gibt, denen andere Dinge wichtig sind als "Wohlstand zu mehren und Besitz zu wahren". Oder , sind sie so ein "sozialistischer Gleichmacher", dass sie davon ausgehen, dass alle Menschen gleich sind und nur von Gier getrieben dem Gott Mammon huldigen. Es gibt auch soetwas wie amterielle Werte, z.B. Moral und Ethos, Wissen und Neugier. Nix für ungut... ;-)
  4. #23

    Just say No!

    Zitat von jos777 Beitrag anzeigen
    Es ist die Zeit von konservativen Werten, welche nun mit Romney starten wird. Das liegt daran, dass konservative Familien im Durchschnitt mehr und intensiver arbeiten, um ihren Wohlstand zu mehren und den Besitz zu wahren.

    Letztendlich möchte jeder irgendwann konservativ werden oder ist es schon. Die ganze liberale Politik ist nur eine Modeerscheinung. Im Kern ist jeder Mensch konservativ.

    Deshalb wird auch Romney der neue Präsident der USA werden.
    Schön geschrieben-aber Quatsch! Woher wollen Sie denn das wissen? Schließen Sie von sich auf Andere. Lächerlich!
    (wert)konservativ und dumm schließen sich doch nicht aus? Oder ist es nicht weniger kompiziert: Romney kann Präsident werden weil ein großer Teil der Wähler, so wie bei uns, nicht merkt wie ihm das Fell über die Ohren gezogen wird! Frei nach dem immer geltenden Motto: "Nur die dümmsten Kälber wählen Ihre Metzger selber!"
  5. #24

    Zum Glück, spontifex

    hat sich gerade Deutschland schon mal neu erfinden müssen im Sinn von "sich besinnen und neu anfangen". Zum Glück hatten die Amis damals anno 1945 kein Brett vor dem Kopf und uns unsere Demokratie nicht nur zugestanden, sondern zuallererst mal gegen alle Widerstände "erlaubt". Ich weiß nicht, welches Verständnis von der Welt, der Politik, den komplexen und fragilen Strukturen innerhalb der Staatengemeinschaft sie haben, Herr spontifex, allerdings sollte selbst ihnen klar sein, dass man die U.S.A. nicht einfach unter dem Begriff "common nonsense" einordnen kann. Zum Glück ist also ihr Geschreibe ohne Sinn und Verstand.
  6. #25

    ?

    Zitat von ehf Beitrag anzeigen
    In den Vereinigten Staaten wird wenigstens noch gewählt. Zwischen geringfügigen Nuancen zwar nur, aber immerhin authentisch. Das kann man als zentralkommittär regierter Europäer sicherlich mit Fug und EU-Recht beneiden.

    Ansonsten befürchte ich, dass unsere mediale Wahrnehmung sich in die Richtung bewegt, Nachrichten auf auf Like/not Like bzw. App- und Livetickerniveau zu verkümmern.
    Aha? (Stirnrunzel) .... und warum?
  7. #26

    Ist es nicht egal..

    welcher Verbrecher gewinnt??
    Ob in den Jahren 10000 Tote in anderen Ländern oder 1000000 wem stört es??Amerika verteitigt seine Interessen...
  8. #27

    Danke lysea

    für die Klarstellung. Ich arbeite in einem Geldjob, aber die Vorstellung, irgendwann die armen Massen von der Eroberung meines Zuhause abhalten zu müssen, ist wirklich nicht motivierend. Was ich interessant finde: Niemand von den Hardcore-Konservativen scheinen die Millionen Wirtschaftsverlierer zu interessieren. Aber die sind und bleiben doch hier. Was wollen die mit denen machen, wenn die an der Tür klopfen? Abknallen? Na ja, eine scheinbar schöne neue alte Geldwelt. Abgerechnet wird dann zum Schluss.
  9. #28

    Zitat von jos777 Beitrag anzeigen
    Es ist die Zeit von konservativen Werten, welche nun mit Romney starten wird. Das liegt daran, dass konservative Familien im Durchschnitt mehr und intensiver arbeiten, um ihren Wohlstand zu mehren und den Besitz zu wahren.

    Letztendlich möchte jeder irgendwann konservativ werden oder ist es schon. Die ganze liberale Politik ist nur eine Modeerscheinung. Im Kern ist jeder Mensch konservativ.
    Also, ich habe einen guten Freund, der ist Atomphysiker und im Kern eher gespalten. (Sorry, auf diesen Unsinn kann ich nur mit Unsinn antworten.)
  10. #29

    Prophezeiung

    Ich wage hiermit zu prophezeien, dass Obama das Ding viel deutlicher gewinnen wird, als allgemein (von den deutschen Medien) angenommen. Romney hat in der jüngeren Vergangenheit mehr als genug Gründe geliefert, die ihn sogar vielen Amerikanern als suspekt erscheinen lassen.