Kampf gegen Abzocke: Verbraucher sollen mehr für Finanzberatung zahlen

dpaVerbraucher sollen künftig häufiger für Finanzberatung zahlen und im Gegenzug eine ehrliche Einschätzung bekommen. Dazu will die Regierung Honorarberater stärken. Sie sollen eine Alternative zu Vermittlern sein, die Provisionen kassieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-865692.html
  1. #1

    Die sind so unverzichtbar wie Analysten.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verbraucher sollen künftig häufiger für Finanzberatung zahlen und im Gegenzug eine ehrliche Einschätzung bekommen. Dazu will die Regierung Honorarberater stärken. Sie sollen eine Alternative zu Vermittlern sein, die Provisionen kassieren.

    Hohe Provisionen bei Banken: Regierung will mehr Honorarberater - SPIEGEL ONLINE

    Wenn die etwas wüßten, was Sie nicht wissen, würden sie selber jede Menge Geld damit verdienen.

    Was steckt z.B,. im Wort Analyst ?
    OK, ich helfe: lassen Sie die letzten 3 Buchstaben einfach mal weg.
  2. #2

    ganz gute Idee

    grundsätzliche eine gute Idee, leider wird die deutsche kostenlos-Kultur verbunden mit der Halskrankheit vieler "Anleger" dieses Modell nicht gerade fördern. Gibts ja schliesslich schon, Erfolg bisher äußerst bescheiden. Es lohnt sich auch mal selbst Zeit zu investieren. Erstaunlicherweise wird bei jedem Billigschrott hin und her verglichen, nur bei Entscheidungen zu Finanzgeschäften, die einen u.U. fast ein Leben lang verpflichten, da vertraut man irgend einem dahergelaufenen Wicht, der von seinem Filialleiter am Freitag die Verkaufsliste(die sich ein paar windige Mitarbeiter in der Zentrale unter Renditegesichtspunkten zum ausschliesslichen Vorteil der Bank ausgewürfelt haben) für die nächste Woche gemailt bekommt.
  3. #3

    Klar, die werden sicher auch keinen Weg finden

    sich ihre Schrott-Tips nicht trotzdem auch noch vom Schrott Anbieter versilbern zu lassen. Man wird in diesem Land nur noch verarscht, von vorn bis hinten. Es ist schlimmer als zu Zonenzeiten.
  4. #4

    Zitat von petermueller44 Beitrag anzeigen
    sich ihre Schrott-Tips nicht trotzdem auch noch vom Schrott Anbieter versilbern zu lassen. Man wird in diesem Land nur noch verarscht, von vorn bis hinten. Es ist schlimmer als zu Zonenzeiten.
    Daraus spricht die komplette Ahnungslosigkeit. Wie wäre es mit etwas Eigeninitiative? Selber denken macht schlau.
  5. #5

    Unbrauchbares Kommentar

    die-dicke-aus-der-uckerm.heute, 19:36 UhrWenn die etwas wüßten, was Sie nicht wissen, würden sie selber jede Menge Geld damit verdienen. Was steckt z.B,. im Wort Analyst ? OK, ich helfe: lassen Sie die letzten 3 Buchstaben einfach mal weg.


    Es kann ja sein, dass sie fit im Themenbereich Finanzen sind. Ihre Aussage zeugt fast nicht davon.
    Ein mittlerweile großer Teil der Bürger kann guten Rat gebrauch, besonders in der derzeitigen Situation. Zusätzlich kommt bei der jüngeren Generation viel Unwissenheit in einfachen wirtschaftlichen Zusammenhängen hinzu. Wenn man sich entschließt hierzu beraten zu werden, dann halte ich den Weg des Honorares sinnvoller. Neben den zurückgezahlten Abschlusskosten ( welche sich auf die Rendite eines jeden Produktes positiv auswirken) ist von einer ganzheitlichen und besseren Beratung (bei vorrausgesetzter Kompetenz des Beraters) auszugehen. Insgesamt scheint es mir sinnvoller als Provsionsgetriebense Beratung, da der Vermittler von vornherein weiß er erhält Lohn in Höhe v. Xy€ für die Beratung. Also, was spricht geg. diese Alternative? Außer eigenes Wissen und Lust sich selbst mit den Finanzen auseinanderzusetzten
  6. #6

    Auch nur ein Job...

    Ob ich nun zur Versicherung, in die Autowerkstatt, zum Zahnarzt oder zur Bank gehe... überall will man Geld verdienen und überall hoffe ich, dem Menschen hinter dem Schreibtisch, unter dem Auto oder auf dem Zahnarztstuhl vertrauen zu können. Es wird in der Branche nun ohnehin alles offen gelegt, protokolliert, abgeheftet, fett gedruckt so dass Beipackzettel verschreibungspflichtiger Medikamente unscheinbar erscheinen...

    Der Banker an sich will auch nur einen guten Job machen und ist mit einem Analysten nicht zu vergleichen.

    Das ich beim Zahnarzt letztens 750,- Euro für eine Wurzelbehandlung ausgeben durfte und der Automechaniker knapp 1000,- für wahrscheinlich abgefahrene Bremsen haben wollte... das steht nicht in der Zeitung.
  7. #7

    Ein durchaus guter Ansatz, viele Deutsche dürften tatsächlich nicht wissen warum ihnen ihre Vermittler bestimmte Produkte anbieten.

    Mit einer Bezahlung der Finanzberater wird es zwar nicht unbedingt zu einer besseren Beratung kommen, aber immerhin dürfte der Provisionsdruck verringert werden und vielleicht kommt ja sogar eine gute Beratung dabei raus.

    Letztlich wollen die Deutschen aber in der Finanzberatung nur eines noch mehr als eine gute Beratung: jemandem dem sie die Schuld geben können wenn es zu Verlusten kommt.

    Die beste Lösung des Problems dürfte sein wenn sich jeder selber um seine Finanzen kümmert und selber gezwungen ist zu vergleichen und zu entscheiden.

    Nur so kann man ein eigenverantwortliches Langzeitinvestment abschließen, jeder kleinste Kauf in unserem Land wird von vielen Menschen hinsichtlich Kosten/Nutzen auf den Euro genau geprüft, bei der Finanzanlage begnügt man sich meistens mit einem Wochenende oder fährt am Freitag nachmittag schnell zur Bank.
  8. #8

    Dein Geld, deine Lebenszeit

    Wer tatsächlich vorhat, mit seinem Geld zu spekulieren, sollte sich das nötige Wissen aneignen, denn es geht nicht nur um die Lebenszeit, die man investiert hat, um soweit zu kommen, dass man spekulieren und investieren kann. Wie Banken und ihre Berater mit den "Muppets" (Bänkisch für "Kunden") umgehen, sollte jedem Geldbesitzer mittlerweile klar geworden sein.
  9. #9

    Ich weiß jetzt nicht...

    ...aber ist das wieder so ein Maschmayer-Produkt nach dem
    Motto: wir optimieren ihre Finanzen auf den Nullpunkt ? Der Einfallsreichtum der Finanzindustrie ist grenzenlos.