Zugewanderte Mediziner: Doktor Kannitverstan

DPAIn Deutschland arbeiten immer mehr Ärzte aus dem Ausland. Das ist gut, denn sonst blieben viele Stellen in Kliniken unbesetzt. Doch Verbände fordern mehr und bessere Sprachkurse: Viele der neuen Kollegen sprechen so schlecht Deutsch, dass Patienten in Gefahr geraten.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-865664.html
  1. #1

    Ausland

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Deutschland arbeiten immer mehr Ärzte aus dem Ausland. Das ist gut, denn sonst blieben viele Stellen in Kliniken unbesetzt. Doch Verbände fordern mehr und bessere Sprachkurse: Viele der neuen Kollegen sprechen so schlecht Deutsch, dass Patienten in Gefahr geraten.
    In Neuseeland muss genau aus diesem Grund einwanderndes medizinisches Personal einen IELTS-Abschluss mit 8 von 9 Punkten oder mehr nachweisen. Das betrifft witzigerweise sogar Muttersprachler aus z.B. Grossbritannien.
  2. #2

    Ein falscher Ansatz!

    Der richtige Ansatz wäre, von jungen Ärzten, welche ins Ausland abwandern wollen, die Rückzahlung der vom deutschen Staat getragenen Ausbildungskosten zu verlangen. So wird aus dem Ärztemangel ganz schnell ein Überschuss!
  3. #3

    Glatte Falschmeldung !!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Deutschland arbeiten immer mehr Ärzte aus dem Ausland. Das ist gut, denn sonst blieben viele Stellen in Kliniken unbesetzt. Doch Verbände fordern mehr und bessere Sprachkurse: Viele der neuen Kollegen sprechen so schlecht Deutsch, dass Patienten in Gefahr geraten.

    Ärzte aus dem Ausland: Deutschkenntnisse als Sicherheitsproblem - SPIEGEL ONLINE
    "Wegen des Ärztemangels arbeiten immer mehr Mediziner aus Osteuropa, Griechenland, aber auch Syrien, Ägypten oder anderen Ländern vor allem in kleineren Kliniken."
    Ärztemangel ?
    Wenn einer dieser Ärzte zu 60 % des Tariflohns bei Arbeitzeiten
    von 30 % plus eingestellt werden kann, wird der Profit der Krankenhausmafia doch kräftig steigen.

    Darum geht es und um nichts anderes,
    SPON bietet diesen Heuchlern auch noch eine Plattform.
    Schäbig !!
  4. #4

    Unfug

    Zitat von adam68161 Beitrag anzeigen
    Der richtige Ansatz wäre, von jungen Ärzten, welche ins Ausland abwandern wollen, die Rückzahlung der vom deutschen Staat getragenen Ausbildungskosten zu verlangen. So wird aus dem Ärztemangel ganz schnell ein Überschuss!
    Das ist mal wieder typisch. Wird dies bei anderen Absolventen verlangt? Wieviele Ingenieure, BWLer, Anwälte, Naturwissenschaftler arbeiten im Ausland? Verlangt da einer eine Rückzahlung der Ausbildungskosten? Nein, natürlich nicht.
    Zahlt Deutschland den Ländern, denen es die Ärzte raubt die Ausbildungsgebühren zurück? Sicher auch nicht.

    Medizinstudenten oder besser Studentinnen gibt es genug, nur sind die nicht mehr bereit, die z.T. menschenverachteneden Bedingungen im Krankenhaus (24-36 h Dienste, verkrustete Hierarchien, überbordende Bürokratie) mitzumachen und gehen lieber ins AUsland oder gleich in eine andere Branche.
    Die Bezahlung der medizinischen Berufsanfänger ist mittlerweile gut, daran wird es nicht liegen.

    Der Ansatz muss sein den Anfängern den Einstieg im Krankenhaus schmackhaft zu machen, dann klappts auch mit dem Nachwuchs.

    Übrigens: in vielen Osteuropäischen Ländern hat es sich mittlerweile rumgesprochene, dass man lieber noch ein bisschen weiter nach Westen zieht und um D besser einen großen Bogen macht.

    Bei Ärztbashern wie Ihnen - kein Wunder!
  5. #5

    Zitat von adam68161 Beitrag anzeigen
    Der richtige Ansatz wäre, von jungen Ärzten, welche ins Ausland abwandern wollen, die Rückzahlung der vom deutschen Staat getragenen Ausbildungskosten zu verlangen. So wird aus dem Ärztemangel ganz schnell ein Überschuss!
    Nein, ich glaube eher, dass sich dann die Universitäten in den europäischen Nachbarländern freuen dürften. Die würden dann Studiengebühren erheben und eigens -soweit nötig- deutschsprachige Medizindozenten einstellen. Allerdings würde sich auf diese Weise das Problem der knappen Studienplätze in Deutschland lösen lassen.
  6. #6

    Nicht der Ärztemangel steht hier zur Debatte...

    ...aus welchem Grund und ob überhaupt er existiert. Was hier angesprochen wird, ist das Problem der Sprachschwierigkeiten ausländischer Mediziner. Und das ist glaube ich tatsächlich noch gravierender als im Artikel beschrieben. Und potenziert sich, wenn zum Arzt mit schlechten Deutschkenntnissen noch Pflegepersonal mit dem gleichen Problem kommt. Die Kommunikation Patient-Arzt-Pflege gestaltet sich dann mitunter unmöglich.
    Eine deutlich verschärfte (unabhängige! Also nicht von der Ärztekammer durchgeführte) Prüfung der Sprach- und Verständniskompetenz dieser Mediziner wäre dringlich nötig...wenn man einmal erlebt hat, was dabei raus kommen kann, wenn diese Kompetenz fehlt, dann macht das Angst!

    J.
  7. #7

    Wer haftet?

    In Schulen darf kein Kreuz hängen, um Neutralität zu dokumentieren.
    In Krankenhäusern erwarte ich, dass ich ebenso nicht von Kopftuchträgerinnen versorgt werden.Ob Muslim oder sonstwas ist egal.
    Bei meinen hohen Beiträgen erwarte ich Personal nach deutschen Standards.Wer das nicht bringt,soll sich zum Teufel gehen.
    Eine Unverschämtheit,wenn Krankenhausdirektoren sich über diese Missstände beklagen.
    Wer hat das denn befürwortet (Ärztefunktionäre), wer hat die Sprachwunder dann eingestellt(Krankenhausdirektoren)?
    Alles hochgebildete,ausgebildete und hochbezahlte Leute.Das hätten sie sich an 3 Fingern abzählen können.
    Bei solchen Personal müssen die Versicherungen die Beiträge erhöhen
  8. #8

    Gutes Geld

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    "Wegen des Ärztemangels arbeiten immer mehr Mediziner aus Osteuropa, Griechenland, aber auch Syrien, Ägypten oder anderen Ländern vor allem in kleineren Kliniken."
    Ärztemangel ?
    Wenn einer dieser Ärzte zu 60 % des Tariflohns bei Arbeitzeiten
    von 30 % plus eingestellt werden kann, wird der Profit der Krankenhausmafia doch kräftig steigen.

    Darum geht es und um nichts anderes,
    SPON bietet diesen Heuchlern auch noch eine Plattform.
    Schäbig !!
    Tja, es ist schon traurig, wie eine ahnungslose Öffentlichkeit hinters Licht geführt wird. Tatsächlich geht ein geringer Teil von Ärzten ins Ausland. Oft zu Forschungszwecken, weil Spitzenforschung vor allem in den USA stattfindet. Ein Hauptgrund, warum Ärzte in kleinen Krankenhäusern und auf dem Land fehlen, obwohl immer mehr Ärzte jährlich die Unis verlassen ist der hohe Anteil von Frauen, die aufgrund guter Abitursnoten Männer verdrängen, nachher aber nicht bereit sind, harte Arbeitsbedingungen auf dem Land und in unattraktiven Gegenden zu akzeptieren. Den Ärztemangel gibt es nicht, wohl aber die mangelte Bereitschaft für harte Arbeit gutes Geld zu zahlen.
  9. #9

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    Wenn einer dieser Ärzte zu 60 % des Tariflohns bei Arbeitzeiten
    von 30 % plus eingestellt werden kann, wird der Profit der Krankenhausmafia doch kräftig steigen.
    Schäbig !!
    Ja, ja die böse Regionalkrankenhausmafia, die so viel Geld hat, dass in vielen ländlichen Gebieten nicht einmal eine Rettungsleitstelle offen gehalten werden kann.
    Wenn sie richtig gelesen hätten, so hätten sie festgestellt, dass es sich hier hauptsächlich um kleine Krankenhäuser dreht, nicht um irgendwelche schicken Uni- oder Spezialkliniken. In meiner Umgebung gab es einmal fünf Krankenhäuser. Mittlerweile ist für einen Umkreis von mehr als 50 Kilometern eines übriggeblieben - und dieses auch nur, weil man dort nun fast nur noch Tschechisch spricht.