Klimageschichte: Arktische Sturzflut brachte Kälteschock

CorbisKälterückfall nach der Eiszeit: Vor knapp 13.000 Jahren ergossen sich in Nordamerika riesige Seen ins Meer - sie stoppten eine warme Meeresströmung. Forscher kennen nun den Ort der Sturzflut.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-865529.html
  1. #1

    Ich kanns nicht glauben!

    Der (Nord)Atlantik ist doch mehrere Kilometer tief. Wie soll denn da eine auf der Oberfläche schwimmende Süßwasserlinse das gesamte Strömungssystem durcheinanderbringen? Allein die Massenträgheit und die Corioliskraft sollten imstande sein, das System über Jahre weiter zirkulieren zu lassen. Bis dahin hätte sich das bisschen Süßwasser doch längst verteilt?
    Irgendwie erscheinen mir all diese "Golfstrom bricht zusammen" Hypothesen sehr unphysikalisch...
  2. #2

    Was ist da neu dran?

    Es ist mittlerweile die dritte oder vierte Quelle für den Süßwassereintrag zu dieser Zeit. Die Geschichte mit dem Mackenzie River ist auch schon ein paar Jahre alt.
  3. #3

    Klimawandel absurd

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kälterückfall nach der Eiszeit: Vor knapp 13.000 Jahren ergossen sich in Nordamerika riesige Seen ins Meer - sie stoppten eine warme Meeresströmung. Forscher kennen nun den Ort der Sturzflut.

    Klima: Schmelzwasser-Flut in Nordamerika brachte Kälte nach Eiszeit - SPIEGEL ONLINE
    Klimawandel, Grönland, Schmelzwasser, warme Meersströmung stoppen = Klimawandel bedeutet auch, dass es erst einmal kälter wird bevor es wärmer wird, womit dann weiterhin alle Möglichkeiten abgedeckt sind und Schuld unhängig davon bei den Menschen zu suchen ist, damit der Klimahandel ungestört weiterlaufen kann?

    Diese neuen wissenschaftlichen Entdeckungen zeigen vor allem, wie lächerlich jede langfristige Klimaprognose ist bzw. dass es kaum Stellschrauben gibt, die Menschen nachhaltig beinflussen können. Sich daraauf einstellen ist alles,was bleibt aber genau dass können die modernen Gesellschaften nicht, weshalb die Klimakirche so gut besucht ist.
  4. #4

    Golfstrom

    Zitat von chunky Beitrag anzeigen
    Der (Nord)Atlantik ist doch mehrere Kilometer tief. Wie soll denn da eine auf der Oberfläche schwimmende Süßwasserlinse das gesamte Strömungssystem durcheinanderbringen? Allein die Massenträgheit und die Corioliskraft sollten imstande sein, das System über Jahre weiter zirkulieren zu lassen. Bis dahin hätte sich das bisschen Süßwasser doch längst verteilt?
    Irgendwie erscheinen mir all diese "Golfstrom bricht zusammen" Hypothesen sehr unphysikalisch...
    Der Golfstrom funktioniert so das warmes Salzhaltiges Wasser Richtung Norden fließt, dort seine Wärme abgibt und (weil es etwas schwerer als das Kältere Salzärmere Umgebungswasser) langsam in die Tiefe sinkt. Dieses "in die Tiefe sinken" bewirkt einen Sog der das Warme Wasser aus dem Golf ansaugt und somit die Strömung in Gang hält. Wenn nun das schwere Salzwasser schlagartig mit leichtem Süßwasser vermischt wird, dann sinkt es nicht mehr in die Tiefe und Saugt daher auch kein frisches Warmwasser mehr an. Das kann sehr schnell gehen, von daher ist das gegenwärtige Abschmelzen der Polaren Eiskappen mit Argwohn zu beobachten.
  5. #5

    Ist schon richtig

    Das mit der Massenträgheit ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Natürlich, eine Menge Wasser mit ein paar km/h hat schon eine Menge Schwung, aber es wird auch von einer Menge Wasser abgebremst, wenn der Antrieb fehlt. Man stelle sich vor, ein Staudamm öffnet die Schleusen und schließt sie wieder. Dann wird sich ein Strom ergießen, aber wenn der in einen See mündet, hält der Schwung bestimmt nicht lange. Auch wird behauptet, das Himalaya habe sich durch den Aufprall von Indien auf Asien gefaltet. Es lässt sich aber leicht ausrechnen, dass der die Bewegungsenergie von ganz Indien etwa die eines laufenden Dackels war. Der Antrieb muss da sein! Und bei Süßwassereinlass stoppt der Antrieb des Golfstroms.
  6. #6

    @nervmann

    Solche Kommentare nerven wirklich.... Und wusste man vor ein paar Jahren auch schon, dass der Suesswassereintrag ueber den Mackenzie-River auch tatsaechlich die vermuteten Folgen haben konnte? Oder wurde vor ein paar Jahren etwas vermutet, aber jetzt weiss man deutlich mehr? Und ist das nicht wie Wissenschaft funktioniert? Oder aber sie stellen sich als Fachgutachter zur Verfuegung - dann sollte es ja nicht mehr vorkommen, dass etwas altes als neu verkauft wird.
  7. #7

    Immer locker bleiben

    Zitat von Teile1977 Beitrag anzeigen
    Das kann sehr schnell gehen, von daher ist das gegenwärtige Abschmelzen der Polaren Eiskappen mit Argwohn zu beobachten.
    Warum mit Argwohn? Wie uncool. Besser beobachtet sich so etwas doch völlig entspannt mit einem anständigen Drink in der Hand. Das Abschmelzen der Polkappen hält niemand auf (das Zufrieren übrigens auch nicht). Warum also argwöhnisch in die Gegend schauen - davon bekommt man doch höchstens verspannte Schultern. Versiegende Golfströme und dann auch noch Rücken, das will doch nun wirklich niemand.
  8. #8

    Die Wege der Modelle sind unergründlich.

    Zitat von chunky Beitrag anzeigen
    Der (Nord)Atlantik ist doch mehrere Kilometer tief. Wie soll denn da eine auf der Oberfläche schwimmende Süßwasserlinse das gesamte Strömungssystem durcheinanderbringen? Allein die Massenträgheit und die Corioliskraft sollten imstande sein, das System über Jahre weiter zirkulieren zu lassen. Bis dahin hätte sich das bisschen Süßwasser doch längst verteilt?
    Irgendwie erscheinen mir all diese "Golfstrom bricht zusammen" Hypothesen sehr unphysikalisch...
    Nur Nachweise der genannten Sturzflut können Sicherheit schaffen.
    Sonst sind die Modelle nicht besser als die gemeine Kaffesatzleserei.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kälterückfall nach der Eiszeit: Vor knapp 13.000 Jahren ergossen sich in Nordamerika riesige Seen ins Meer - sie stoppten eine warme Meeresströmung. Forscher kennen nun den Ort der Sturzflut.

    Klima: Schmelzwasser-Flut in Nordamerika brachte Kälte nach Eiszeit - SPIEGEL ONLINE
    Diese Artikel zeigt wie ein Konzept immer weiter ad absurdum geführt wird weil man von den falschen Annahmen ausgeht.
    Man kann die damalige Abkühlung nicht verstehen ohne sich Gedanken zu machen warum eigentlich der letzte Kältezeit zu Ende gegangen ist.
    Man darf nicht ständig für jede Änderung der Temperatur andere Ursachen suchen. Einmal ist das Süßwasser einmal Vulkane andersmal die Menschen. Dadurch machen sich die „Wissenschaftler“ doch nur lächerlich.
    Man sollte eigentlich davon ausgehen dass die klimatische Veränderungen gemeinsames Ursprung haben.
    Die Wissenschaft kann aber Gemeinsamkeiten nicht finden weil sie nicht mal weiß wie man die Temperatur messen kann geschweige was eigentlich Temperatur bedeutet.

    Über die Unfähigkeit der Wissenschaft Temperaturen zu messen | READERS EDITION

    Die Ursachen der Klimaänderungen sind die gleichen die auf der Sonne zu der Entstehung von Sonnenflecken führen.

    Über die Ursachen der Erdbeben Teil VI – In unendlichen Weiten des Universums – Sonneneruptionen | READERS EDITION

    Das Ende von letzten Kaltzeit wurde durch die Erhöhung des GH verursacht. Dadurch erhöhte sich aber die Frequenz der Raumoszillationen und im Konsequenz wurden auch die Moleküle des Wassers kleiner. Nach etwa 500 Jahren waren die oberen 100 m Wasser in Ozean nur aus solche kleineren Wassermolekülen aufgebaut. Als plötzlich sich der GH verringert hat wurden die Oszillationen von diesen Molekülen unproportional schwächer und dessen Temperatur sinkte rapide.

    Wir brauchen also um solche Schwankungen zu erklären nicht jedes mal auf andere Märchen zu zugreifen. Die Natur ist leicht zu verstehen, sie funktioniert immer nach den gleichen Prinzipien.