Männer-Studie: Vitaminpillen schützen nicht vor Herzinfarkt

CorbisAuch wer elf Jahre täglich Multivitamin-Präparate schluckt, reduziert sein Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten nicht. Das belegt eine US-Studie an knapp 15.000 Männern. Das Rezept für die beste Vorbeugung ist ein anderes - ganz ohne Pillen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-865314.html
  1. #40

    Die Studie war keineswegs nutzlos

    Die Pharma- und Nahrungsmittelindustrie suggeriert den Menschen nach wie vor, dass Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel für ein gesundes Leben unentbehrlich seien. So werden nach wie vor Unsummen für unwirksame oder gar schädliche Präparate ausgegeben. Es war an der Zeit, hier mal wieder die Luft aus den Werbeversprechen zu lassen.
  2. #41

    was noch fehlt:

    Welche Vitamine wurden genommen in welcher Dosis in welcher Mischung?

    Wie haben sich die Testpersonen ernährt?

    Waren die Testpersonen bereits zu Beginn des Tests in med. Behandlung?

    Wie alt war der Durchschnitt der Testpersonen?

    Welcher Rasse waren sie? (nein ich bin kein Nazi) Wer in USA gelebt hat und dort medizinische Untersuchungen gelesen hat, muss feststellen, dass in verschieden Ethnien verschiedene Erkrankungen unterschiedlich auftreten.
    (teilweise liegt dies an übernommenen Lebensgewohnheiten, teilweise an der Häufung genetischer Besonderheiten )

    Weicht die Anzahl der Erkrankungen vom Bevölkerungs Median ab?

    So hat das Testergebnis keinerlei Aussage.

    klar ist: mehr Vitamin hilft nicht mehr; ausserdem sind Vitamine keine Arzneimittel, wie etwa Statine.(die ggf. dem Herzinfarkt vorbeugen)

    Was ist die Aussage des Tests?

    Vitamine sind keine Arzneimittel. (Als bekannte Voraussetzung)

    Keine Arznemittel wirken nicht..
    (diese Aussage ist wahr, hätte jedoch ohne den Test bereits nach der ersten Vorlesung in Mathmatik / Logik so getroffen werden können)
  3. #42

    klick

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Immer diese Studien, wozu werden sie wohl angefertigt?
    Man weiß doch schon lange woran es lieg dass man an bestimmten Dingen erkrankt, aber Werbungen sollen den Menschen zum Kauf ihrer Produkte anhalten und dazu benutzt man dann immer bestimmte Studien, die nur dazu in Auftrag gegeben worden sind.
    Man muss eben nicht alles ganz ernst nehmen was gewisse schlaue Leute so an Studien erarbeiten.
    Nein weiß man halt nicht. Hier nur drei Beispiele für einige kürzlich widerlegte, falsche Annahmen:

    1) Herzinfarkt kommt von Cholesterin -> in Hühnereiern ist Cholesterin -> zuviele Hühnereier machen Herzinfarkt. Seit neuestem ist diese Erkenntnis widerlegt.
    2) Der Mensch muss mind. 2 l Wasser am Tag trinken. Seit neuestem ist die Erkenntnis widerlegt.
    3) Kaffee entzieht dem Körper Wasser. Seit neuestem ist die Erkenntnis widerlegt.

    Der ganze Bereich der Ernährung/Gesundheit ist noch ein riesiges Forschungsfeld voller Missverständnisse und falschen Volksweißheiten, die sich hartnäckig halten.

    Jede Studie, die nachweislich etwas belegt oder widerlegt, ist hilfreich, um die Diskussion zu versachlichen.
  4. #43

    Ein sehr kurzer Artikel zu einem sehr komplexes Thema. Weitaus bessere Informationen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auch wer elf Jahre täglich Multivitamin-Präparate schluckt, reduziert sein Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten nicht. Das belegt eine US-Studie an knapp 15.000 Männern. Das Rezept für die beste Vorbeugung ist ein anderes - ganz ohne Pillen.

    Vitaminpillen schützen nicht vor Herzinfarkt und Schlaganfall - SPIEGEL ONLINE
    und Ratschläge zum Thema Herzinfarkt gibt es jedoch von diesem Arzt: Dr. med. Hans Grünn: Ganzheitliches Heilen - Herzinfarkt (2 CDs)
  5. #44

    Bioflavone

    Zitat von kado1 Beitrag anzeigen
    können sie nicht wirken. Tagesdosen braucht fast keiner ergänzen, diese schafft man mit einer guten Ernährung.
    Vergessen darf man hohe Dosen möglichst vieler Flavonoide u.a. sek. Pflanzenstoffe ebenfalls nicht, sie verstärken die Vitaminwirksamkeit um das ca. 30-Fache.
    Da gebe ich Ihnen recht. Mir war bereits vor 25 Jahren klar, dass Multivitaminpillen nicht vor Herzinfarkten schützen! Herzinfarkte werden bekanntlich durch Cholestrolklümpchen, die sich in schlechten Blutgefäßen bilden, sich dann sich dort lösen und in den Kreislauf kommen und dann den Infarkt auslösen.

    Bioflavone wie Rutin
    Rutin - Wikipedia, the free encyclopedia
    verhindern die Bildung von Blutklümpchen die einen Infarkt auslösen. Die Theorie ist dass Ablagerungen sich nur dann bilden können wenn die Wände der Arterien, Venen und die Blutgefäße brüching oder nicht gesund sind. Bioflavone halten sie glatt und gesund. Desewegen nennt man es auch Vitamin P. Es wird auch oft als Co-Vitamin C bezeichnet, weil die Absorpion und Wirking von Vitamin C erhöht. Wenn man Rutin im im deutschen Wiki fehlt da doch einiges.

    Ich habe das Bekannten empfohlen die Jahrelang unter starken Nasenbluten gelitten haben. Erfolg war jedes mal dass nach bereits ca. 3 Tagen das Nasenbluten stoppte. Auch Leute die leicht blaur flecken bekamen wenn sie auf etwas hartes stießen könnend das mit Rutin vermeiden.

    Ich habe einen 30 jährigen Freund der hat Diabetis 1! Vor ca 3 Jahren war der ganz verzweifelt weil er Gefühlslos in seinen Füßen war. Ich wußte rest mal gar nicht warum, aber er meinte es hätte etwas mit schlechter Durchblutung zu tun. Darauf habe ich ihm 10 Rutin Bioflavon Complex Tabletten gegeben um mal sehen ob das etwas nutzt. Nach 3 Tagen rief er mich an und erklärte mir, dass diese Gefühlslosigkeit in seinen Füssen nicht länger vorhanden war. Er hat es sich dann selber besorgt und als er mal eine Woche oder so ausgesetzt hat, ist diese Gefühlslosigkeit dann auch prompt zurückgekommen. Aber sobald er es dann wieder genommen, war wieder alles in Ordnung!

    Wenn immer er seinem Arzt hier in Kanada wegen seiener Diabetis aufsucht, fragt ihn dieser, ob er irgendwelche Gefühlslosigkeit in Füßen, Beinen oder Händen hat. Jedes mal antwortet er „NEIN“, worauf ihn der Arzt dann auch jedesmal ungläubig anschaut, wenn er ihm erwidert, dass er Bioflavone nimmt. Das geht jetzt schon fast 3 Jahre so und für mich wird das Verhalten seines Arztes immer mehr zu einer Lachnummer!


    Zusätzlich zu Rutin enthält der Flavonoid Complex nden ich nehme noch Hesperidin und Citrusflavone. Ein weiteres Flavon ist Quercitin, dass ähnlich wie Rutin wirkt. Anders als die Multivitamintabletten eignen sich Flavone die Blutgefäße schützen und gesund zu erhalten, und sind meiner Meinung nach durchaus geignet gegen Herzinfarkte vozrzubeugen. Aber anscheinend will das doch niemand :)
  6. #45

    Richtige Ernährung

    Zitat von jeykey2000 Beitrag anzeigen
    Bei richtiger Ernährung braucht die niemand und der Schwerpunkt sollte auf Schulungen der Menschen liegen und weg von irgend welchen Pillen die nur die Pharmaindustrie reich machen.
    Alles was reich macht muss mit Schulungen bekämpft werden! Nur was ist die richtige Ernährung und wie kann man sicher stellen dass man sie auch bekommt.
    Ich bin sicher dass Sie das bestimmt wissen, nur wie die moderne Lebenmittelchemie dazwischen funkt, das wissen anscheined noch nicht mal die Ärzte!
    Ich bin jetzt 72 und habe mich stets mit zusätzlichen Vitaminen und Mineralien, Flavonen etc. gesund erhalten. Man muss allerdings ein auf die Balance dieser Zusätze achten. Dazu habe ich etliche Bücher studiert, die allerdings im deutschsprachigen Raum nicht erhältlich sind. Viele meiner alten Freunde sind bereits gestorben oder haben Diabetis, Athritis usw. und deren Frauen haben stets für die richtige Ernährung gesorgt!
  7. #46

    Tomaten

    Zitat von muzepuckel Beitrag anzeigen
    Natürlich helfen ausreichend hoch dosierte Vitamine den üblichen Zivilisationserkrankungen vorzubeugen.
    Das haben Leute wie Linus Pauling und seine Nachfolger anhand von vielen Studien beweisen können. Die werden nur eben nicht in den von Anzeigen der Pharmaindustrie abhängigen Fachzeitschriften veröffentlicht.
    Sie sind allerdings nur NahrungsERGÄNZUNGSmittel und sind kein Ersatz für eine gesunde Ernährung mit hochwertigem Obst und Gemüse. Dem grassierenden verheerenden Mineralstoffmangel beugt eine gesunde Ernährung ebenfalls vor, unterstützt durch natürliche Mineralpräparate wie zB aus Sango Koralle.
    Der ungesunde minderwertige von der Lebensmittelindustrie verbrochene Müll den die meisten hier essen macht sie krank, nicht die Vitaminpillen.
    Man braucht sich nur den unfassbaren Anstieg von Krebs als Todesursache, sowie anderer "Zivilisationskrankheiten" in den letzten hundert Jahren anzuschauen, um zu begreifen, daß hier die Leute mit der Nahrung vergiftet werden.
    Stimme ich ihnen 100% zu. Interessant wird es wenn es um Obst und Gemüse geht. Ob die wirklich alle hochwertig sind ist schlecht zu sagen. So hat man z.B. festgetellt, dass Treibhaustomaten gegenüber auf dem Feld gewachsen Tomaten kein Zink enthielten.
  8. #47

    Einseitige Berichterstattung

    Liebe SPON-Redaktion,
    ich bin ehrlich entsetzt, was Sie uns hier bieten.
    Zunächst geben Sie keine Quelle an, über die sich der interessierte Leser im Detail über die Untersuchung informieren könnte.
    Dann wiederholen Sie zum xten Mal eine Studie, die systematische Mängel aufweist. Dem interessierten Leser ist sicher bekannt, dass Vitamin E sich selbst in ein Radikal umwandelt, wenn nicht ausreichend Vitamin C im Körper vorhanden ist. Somit ist die reine Gabe von Vitamin E sicher kontraproduktiv.
    Desweiteren ist wie bereits in einem der anderen Beiträge erwähnt aus dem jetzigen Stand der Wissenschaft auch kein anderes Ergebnis zu erwarten gewesen.
    Es scheint, dass Sie sich in der Redaktion darauf geeinigt haben, nur Negativ-Meldungen über NEM's zu verbreiten. Wie sonst ist es zu erklären, dass man keine positiven Nachrichten über NEM's bei ihnen lesen kann. Diese gibt es aber sehr wohl, bspw. aus folgender Studie:
    "Multivitamins in the Prevention of Cancer in Men" <http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1380451>. Das Ergebnis dieser Studie sieht ganz anders, nämlich "Conclusion In this large prevention trial of male physicians, daily multivitamin supplementation modestly but significantly reduced the risk of total cancer." Oder frei übersetzt, die tägliche Einnahme von Multivitaminen führt zu einem leichten aber spürbaren Rückgang von Krebserkrankungen.
    Wie schon bereits in anderen Artikeln aus dem Bereich Gesundheit stelle ich auch hier fest, dass ihre Berichterstattung sehr einseitig und oberflächlich ist. Den zuständigen Redakteuren empfehle ich, sich thematisch fortzubilden und differenzierter zu berichten. Was sich derzeit in der medizinischen Forschung abspielt, wirft viele Erkenntnisse der Vergangenheit über den Haufen und zeigt uns aufmerksamen Beobachtern, dass wir noch ziemlich wenig darüber wissen, was sich in unserem Körper abspielt. Auch ist die Komplexität der Prozesse, die sich in unserem Körper abspielen, so hoch, dass die Betrachtung einzelner Komponenten sehr kritisch zu sehen ist, wenn nicht sogar unmöglich.