Burma: Kichernde Damen in Uniform

dapdJede Menge Besucher, kaum Hotels: Der Tourismus in Burma boomt, doch das Land kann mit der rasanten Entwicklung kaum Schritt halten. Reisende müssen vielerlei beachten - und ihr Bargeld wenn möglich nicht knicken.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-865328.html
  1. #1

    nur mal nebenbei bemerkt...

    ...Quittungen gibt es nur bei einigen Botschaften für die Pässe bzw. die Visa ...
    Warum muss man so einen Artikel mit einem so arroganten Satz beginnen?
    ...und ja, in den allermeisten Ländern der Welt läuft so Einiges anders, als in Deutschland. In manchen Ländern wird die Forderung nach einer Quittung als Misstrauensbekundung verstanden - nicht eben freundlich, oder?

    Na ja, der Autor scheint ja ein echter Reiseprofi zu sein...
  2. #2

    Visum

    und ausserdem interessiert den normalreisenden idR die Quittung zum Visum nicht unbedingt (er macht darüber ja keine Reisekostenabrechnung...).
  3. #3

    Noch ein paar Tipps

    Internetanschlüsse gibt es in den sehr guten Hotels - manchmal uns oft langsam. Da geht dann auch ein Smartphone für e-mail und manchmal reichte auch für Skype!
    Von Mandaylay nach Pagan kann man auch sehr gut mit dem Schiff fahren.
  4. #4

    Reiseprofi...

    ...und zudem Autorenprofi.
    Klingt mehr nach Schulaufsatz mit Aneinanderkettung möglichst vieler Feststellungen. - Und das Geld bekommt man in Yangon (Rangun basiert noch auf dem alten englischen Kolonialnamen) in jeder Seitenstraße getauscht. Mit deutlich besseren Kursen und unabhängig davon, wie geknickt die Dollars oder Euros sind. Na ja, jeder macht so seine Erfahrungen.
  5. #5

    Kichernde Damen arbeiten mit einem vollständigen System

    Wer nach Burma reist muss noch immer damit rechnen, dass die Behörden genau wissen wo an sich gerade aufhält. Bei der Einreise wird man erfasst und dann an jedem Ort weiter registriert. Das System am Flughafen machte einen hervorragenden technischen Eindruck.
    Geldwechsel nicht bei Geldwechlernan den Touristenorten, an Flughäfen und in Yangon gibt es inzwischen Banken. Die örtlichen Führer wissen vor Ort auch einigermassen seriöse Geldwechsler.
  6. #6

    Burma? Birma? Myanmar?

    Kann mich mal jemand aufklären: im ganzen vergangenen Jahr befleissigten sich die ARD, das zdf und sämtliche Printmedien des Begriffes "Myanmar", wenns um dieses Land ging. Auf Anfrage erklärte sogar Kai Gniffke (Tagesschau-Chef) umschweifig, weshalb man nun unbedingt diesen (nebenbei gesagt vom Militärregime eingeführten, um nicht zu sagen oktroyierten) Landesnamen verwenden würde. Das Auswärtige Amt sagt Myanmar, die US-Regierung Burma. Aber seit neuestem reden die Nachrichten, schreibt der Spiegel wieder von Burma, andere von Birma. Also was denn nu? Könnte man sich jetzt bitte mal einigen!
  7. #7

    Burma-Myanmar...

    ...egal...

    "Das ist Burma heute. Morgen wird es anders sein."

    Ich hoffe doch sehr, dass sich das Land mal seinen östlichen Nachbarn genau anschaut um entsprechende Tourismus-Konsequenzen zu ziehen. Die Welt braucht wirklich kein zweites Puff und/oder Malle in SEA. Vielleicht kann man da mit Laos und Kambodscha kooperieren, damit da nichts mehr von Japanern und Thais aufgekauft wird. Eine der schönsten Weltgegenden braucht keine weitere Verhunzung!
    My two cents...
    Sawadee!
  8. #8

    Richtige Bezeichnung

    Zitat von joschitura Beitrag anzeigen
    Kann mich mal jemand aufklären: im ganzen vergangenen Jahr befleissigten sich die ARD, das zdf und sämtliche Printmedien des Begriffes "Myanmar", wenns um dieses Land ging. Auf Anfrage erklärte sogar Kai Gniffke (Tagesschau-Chef) umschweifig, weshalb man nun unbedingt diesen (nebenbei gesagt vom Militärregime eingeführten, um nicht zu sagen oktroyierten) Landesnamen verwenden würde. Das Auswärtige Amt sagt Myanmar, die US-Regierung Burma. Aber seit neuestem reden die Nachrichten, schreibt der Spiegel wieder von Burma, andere von Birma. Also was denn nu? Könnte man sich jetzt bitte mal einigen!
    Eine "richtige" Bezeichnung gibt es kaum.
    Die Bezeichnung "Burma" stammt von den britischen Kolonialherren und basiert auf den "Bamar", der größten Bevölkerungsgruppe im Land (bei 135 verschiedenen Ethnien insgesamt). "Birma" ist eine Variante von "Burma" in verschiedenen nicht-englischen Sprachen, u.a. im Deutschen, wobei einige deutsche Medien (u.a. Spiegel) durchgehend "Burma" verwenden.
    Myanmar hat im Grunde die gleiche Bedeutung, "Myanma" ist eine andere Bezeichnung für die "Bamar". Auch dieser Name gibt somit nicht die ethnische Vielfalt des Landes wieder. Hinzu kommt, dass diese Landesbezeichnung 1989 durch das Militär-Regime verordnet wurde und insofern von vielen abgelehnt wird (anerkannt aber z.B. von der UNO). Der Begriff "Myanma" ist allerdings schon Jahrhunderte alt, also keine Erfindung des Militärs.
    Beide Begriffe wurden dem Land aber aufgestempelt: Burma (Birma) von den Briten, Myanmar von der Diktatur (aber zumindest nicht von außen). Beide Bezeichnungen nehmen aber nur auf die größte Volksgruppe Bezug, nicht auf alle Bewohner des Landes.

    Das als Erklärung in aller Kürze.
  9. #9

    bitte

    Zitat von joschitura Beitrag anzeigen
    Kann mich mal jemand aufklären: im ganzen vergangenen Jahr befleissigten sich die ARD, das zdf und sämtliche Printmedien des Begriffes "Myanmar", wenns um dieses Land ging. Auf Anfrage erklärte sogar Kai Gniffke (Tagesschau-Chef) umschweifig, .....
    Myanmar ist der offizielle Name mit der Hauptstadt Yangon.
    Die englischen Kolonialherren gaben den Land den Namen Burma mit der Hauptstadt Rangoon (ausgesprochen Rangun). Die englische Aussprache von Burma wurde dann im deutschen als Birma gesprochen.