US-Präsidentschaftswahl: Untergang des amerikanischen Imperiums

REUTERSRomney als Kandidat der Reichen und Obama als Kandidat des Volks - die Deutschen neigen dazu, die US-Wahl als eine zwischen Gut und Böse zu sehen. Das ist ein Irrtum. Egal wer Präsident ist, in Amerika herrscht der totale Kapitalismus. Er hat die Macht, das Land zu zerstören.

US-Wahl: Wie der Kapitalismus das Land zerstört - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    alle

    grossen systeme brechen früher oder später zusammen und das ist auch gut so.
  2. #2

    Ich else über Romney nur schlechtes im deutschen Blätetra-komisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    die Deutschen neigen dazu, die US-Wahl als eine zwischen Gut und Böse zu sehen.
    Tja, da hat der Michel auch gar keine Chance das anders zu sehen. Gibt doch der unabhängige und überparteiliche Medien -und Pressewald der BRD GmbH exakt das zu lesen vor, was der Deutsche denken soll. In der Meinungsvíelfalt des deutschen Journalismus benötigt der amerikanische Präsident gerade einmal einen dunkeln Teint um hier Jubel auszulösen, da hat Romney eh keine Chance und Qualität sieht anders aus
  3. #3

    ist zwar ein bisschen schwarz gemalt

    aber im Grunde sehe ich es auch so...
  4. #4

    ernsthafte frage

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...Zur Demokratie gehört die Wahl. Aber eine Wahl haben die Amerikaner gar nicht....
    wir in Deutschland ?
  5. #5

    Interessanter Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Romney als Kandidat der Reichen und Obama als Kandidat des Volks - die Deutschen neigen dazu, die US-Wahl als eine zwischen Gut und Böse zu sehen. Das ist ein Irrtum. Egal wer Präsident ist, in Amerika herrscht der totale Kapitalismus. Er hat die Macht, das Land zu zerstören.

    US-Wahl: Wie der Kapitalismus das Land zerstört - SPIEGEL ONLINE
    Dieser Artikel war im Gegensatz zu den meisten Artikel über die US Wahl erfrischend anders und sehr interessant. Ich finde auch die Argumentation warum Obama so viel versprochen und so wenig gehalten hat sehr interessant. Eigentlich heisst es ja immer der US Präsident wäre der mächtigste Mann der Welt aber das hat vielleicht noch nicht gestimmt und stimmt aktuell wahrscheinlich noch weniger. Die Macht liegt ganz klar in der Hand des Kapital die sich ein politisches System aufgebaut haben das nur ihre Vorteile sichert. Wie klein die Macht des Präsidenten ist hat man am Prestige Projekt Obamas gesehen: die Gesundheitsreform. Eigentlich ein sehr guter Weg, aber weil es nicht Interessen der reichen entspricht wurde es durch Lobby arbeit so weit verwässert bis es eigentlich nichts mehr brachte. Deutschland ist meiner Meinung nach auch auf dem Weg zu so einem System wenn sich nichts ändert...
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Romney als Kandidat der Reichen und Obama als Kandidat des Volks - die Deutschen neigen dazu, die US-Wahl als eine zwischen Gut und Böse zu sehen. Das ist ein Irrtum. Egal wer Präsident ist, in Amerika herrscht der totale Kapitalismus. Er hat die Macht, das Land zu zerstören.

    US-Wahl: Wie der Kapitalismus das Land zerstört - SPIEGEL ONLINE
    Na, dann hat ja der Sozialismus die Macht das Land aufzubauen.

    Oder man ist eben reicher Verlagserbe, dann lebt es sich als Salon-Sozialist natürlich am Besten ;)
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Romney als Kandidat der Reichen und Obama als Kandidat des Volks - die Deutschen neigen dazu, die US-Wahl als eine zwischen Gut und Böse zu sehen. Das ist ein Irrtum. Egal wer Präsident ist, in Amerika herrscht der totale Kapitalismus. Er hat die Macht, das Land zu zerstören.

    US-Wahl: Wie der Kapitalismus das Land zerstört - SPIEGEL ONLINE
    Eine nicht nur für diesen Autor erfreulich klare und erstaunlich emotionsarme Beschreibung der Verhältnisse. "Normalerweise" neigen wir hier zur Verklärung einer der Positionen. Es ist tatsächlich so: Unsere (heutigen) Maßstäbe passen da schon lange nicht mehr und haben eigentlich noch nie richtig gepasst. Da kann man selbst bis zu Tocqueville zurückgehen und findet in den bald 200 Jahren nur Phasen der Annäherung.
  8. #8

    Noch vergessen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Romney als Kandidat der Reichen und Obama als Kandidat des Volks - die Deutschen neigen dazu, die US-Wahl als eine zwischen Gut und Böse zu sehen. Das ist ein Irrtum. Egal wer Präsident ist, in Amerika herrscht der totale Kapitalismus. Er hat die Macht, das Land zu zerstören.

    US-Wahl: Wie der Kapitalismus das Land zerstört - SPIEGEL ONLINE
    die maroden Strassen, die Papphäuser, welche bei 140 km/h umfallen. Bei uns ist ja nur die Infrastruktur, Schulen, Strassen für die Häuser sorgt schon der Bürger selbst. Aber wer sein Heim auf einen Tieflader packt um den nächsten schlecht bezahlten Job hinterher zu reisen. Viel Spass im Turbokapitalismus.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Romney als Kandidat der Reichen und Obama als Kandidat des Volks - die Deutschen neigen dazu, die US-Wahl als eine zwischen Gut und Böse zu sehen. Das ist ein Irrtum. Egal wer Präsident ist, in Amerika herrscht der totale Kapitalismus. Er hat die Macht, das Land zu zerstören.

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    Sehr wahr.
    Und von Chalmers Johnson schon vor Jahren eindringlich thematisiert:
    Der Selbstmord der amerikanischen Demokratie: Amazon.de: Chalmers Johnson: Bücher
    Würde es in den USA eine freie und unabhängige Presse geben hätte ich Hoffnung.
    Aber der Drops ist wohl gelutscht.
    Privatwirtschaft und Profit über alles, die Gemeinschaft ist egal und Gott wird's richten.

    USA, quoa vadis?