Legendärer Szenenbildner Ken Adam: "James Bond war unser Junge"

ddp imagesSir Ken Adam prägte den visuellen Stil der Bond-Filme. Die schrägsten Erfindungen, die kühnsten Bauten - alles seine Idee. Der heute 91-jährige legendäre Production Designer erzählt, warum er Autos baute, die zurückschießen und wie er eine Kathedrale des Goldes schuf.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/in...-a-864485.html
  1. #1

    Schnittfolge

    Die Schnittfolge vom letzten Bond hat mich wirklich nicht gerade überzeugt. Das Ganze fühlt sich wie eine 90 minütige Werbung oder Videoclip an. Vielleicht setzt sich ja mal wieder eine weniger hektische Erzählstruktur durch.
  2. #2

    Apartment

    Nun, da hat den guten Sir wohl die Erinnerung getrübt: Sowohl "Dr. No" wie auch "Leben und sterben lassen" spielen in Bonds-Apartment.
    Bei letzterem Film wurde das Apartment sogar bewusst als Gegenpunkt zum MI-6 als der Ort gewählt, an dem der "neue" Bond seinen ersten Auftrag erhält.
  3. #3

    Profit

    Die Profite der Bond Filme waren/sind enorm und dagegen ist nichts zu sagen, solange auch sorgfältig auf Details geachtet wird.
    So waren auch die Städte/landschaften in denen sich die Bond Filme abspielten immer attraktiv.
    Im neusten Film konnte man sich wohl nicht entscheiden, auf welcher Brustseite Bond von einer Kugel ( aus Uran, die zwar Stahl durchschlägt, aber keinen Bond ) getroffen wurde. mal rechts, mal links bis man sich für links entschied.
    Peinlich.
  4. #4

    Anmerkungen zu...

    "Ein Quantum Trost" - Bei den ultraschnellen Schnittfolgen bluteten einem wahrlich die Augen. Da wusste man kaum, was eigentlich vor sich geht. Und ohne einen Hauch von Antizipation kann die Action keine Spannung bieten. Das tat dann auch sein Übriges zu der völlig konfus erscheinenden Dramaturgie.

    Im Gegensatz dazu bietet "Skyfall" eine geradezu anachronistisch entschleunigte Schnittfolge.

    @AndiKro: Bei "Dr. No" irrt Ken Adams tatsächlich. Aber bei "Leben und Sterben lassen" wirkte er nicht mit. Insofern stimmt seine Interview-Aussage.

    @darthmax: Ein Fehler ist mir diesbezüglich nicht aufgefallen. Einmal steht Bond vor dem Spiegel. Da erscheint die Wunde selbstverständlich auf der "rechten" Seite vom Betrachter aus im Spiegel.
  5. #5

    getrübte Erinnerungen Pt. 2

    Zu den Bildern: Die Eis-Bar des Waffenschiebers Gustav Graves hat Mr. Graves selbst mit seinem Pegasus-Satelliten eingeschmolzen.
  6. #6

    Leben und Sterben lassen

    > Nun, da hat den guten Sir wohl die Erinnerung getrübt:
    > Sowohl "Dr. No" wie auch "Leben und sterben lassen"
    > spielen in Bonds-Apartment.

    "Dr. No" stimmt, aber "Leben und Sterben lassen" wurde von Syd Cain und nicht Ken Adam ausgestattet.
  7. #7

    Geirrt oder falsch übersetzt

    "Adam: Wenn ich mir heute meine Skizzen für Bonds Apartment anschaue, stelle ich fest: Daran ist nichts Bemerkenswertes, alles ist sehr nüchtern und schmucklos. Schon seine Golfschläger wirkten aufregend. "

    Mit dem Golfschläger kann nur DR NO gemeint sein, denn die hatte Bond dort in seinem Apartment. Also hat er es nicht vergessen, so wenig wie die Skizzen dazu. Ich vermute, da ist was bei der Übersetzung verschluckt worden.
  8. #8

    Nur Action macht keinen Bond.

    das untrügliche Gespür für Gefahr, Leidenschaft und die unnachahmliche Gelassenheit dies in einem Glas Martini schwimmen zu lassen. Man muß das Knistern spüren.
  9. #9

    Hektische Schnittfolge

    1. Schnittfolge
    kork22 heute, 11:34 Uhr
    Die Schnittfolge vom letzten Bond hat mich wirklich nicht gerade überzeugt. Das Ganze fühlt sich wie eine 90 minütige Werbung oder Videoclip an. Vielleicht setzt sich ja mal wieder eine weniger hektische Erzählstruktur durch.

    Mit dem letzten Film scheinen Sie "ein Quantum Trost" zu meinen, der wirklich kaum anzuschauen war.
    Der aktuelle Film "Skyfall" hingegen ist dagegen eine Augenweide und erinnert wieder eher an alte Zeiten, was die Schnittfolge und auch was das Auftreten des Bösewichts angeht.