Murray vor ATP-WM: Breite Schultern, großer Glaube

REUTERSAndy Murray drohte eine Karriere als unvollendeter Tennisspieler. Lange Zeit verlor er die großen Spiele, doch in diesem Jahr triumphierte er plötzlich bei Olympia und den US Open. Die Einflüsse seines neues Trainers Ivan Lendl sollen den Schotten nun zur Nummer eins der Welt machen.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/te...-a-865245.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Andy Murray drohte eine Karriere als unvollendeter Tennisspieler. Lange Zeit verlor er die großen Spiele, doch in diesem Jahr triumphierte er plötzlich bei Olympia und den US Open. Die Einflüsse seines neues Trainers Ivan Lendl sollen den Schotten nun zur Nummer eins der Welt machen.

    Tennis: Andy Murray startet bei der ATP-WM - SPIEGEL ONLINE
    Muessen nun sogar die Teutonen Andy Murray moegen?
    Anyone but Murray!
  2. #2

    second serve

    Murray ist schon ein guter Spieler. Er macht kaum Fehler, rennt schnell, retuniert hervorragend. Sein erster Aufschlag ist sehr schnell. ABER: Sein zweiter Aufschlag ist viel zu langsam, geradezu eine Einladung für den Gegner, ihm den Ball zurückzuprügeln.
    Genau das passierte ihm in Wimby gegen Roger.
    Allgemein muss er auch lernen, aggressiver zu spielen und die Punkte schneller und konsequenter abzuschliessen.
  3. #3

    Absicht?

    Ich will niemandem etwas unterstellen.. oder doch? mir fiel es nur auf, dass in Paris letzte Woche ganz überraschenderweise (1) Federer (zugegebenermaßen ganz offen) wegen London seinen Start in Paris komplett abgesagt hat, (2) Novak schon inder ersten Runde nach einem gewonnen Satz total einbrach und ausschied und (3) Murray nach einem gewonnenen Match ebenfalls voll einbrach und ausschied. Mich beschleicht das Gefühl, dass sie absichtlich die Kräfte für diese Woche geschont haben, nachdem sie die Punkte in Paris eh nicht brauchen. Im Fall von Djoker ist es doch sogar so, dass er durch Federer's Absage eigentlich überhaupt keinen Grund mehr hat, warum er sich in Paris verausgaben soll, wo doch in der Woche drauf in London viel mehr Prestige zu holen gibt.
    Man kann und will den Top-Spielern natürlich keine Absicht nachweisen, aber auffällig ist es schon. Was denkt ihr?
    Vorwerfen kann man es den Spieler, sollte es stimmen, nun auch nicht wirklich. Der Turnierplan lädt ja geradezu zu so einem Verhalten ein...
  4. #4

    optional

    Warum genau soll eigentlich die Murray-Gruppe schwerer sein? Vom Niveau her sind sowohl Djokovic in der einen und Federer in der anderen, sowie Tsonga und Tipsarevic zu vergleichen.
    Zwar gehört Murray unstreitig zu den Top 3 des Turniers, dafür sind Del Potro und Federer (die beiden Turniersieger der letzten 2 Wochen) deutlich stärker als Berdych.
    Sehr ausgewogen, wie ich finde.