Tierische Navigation: Flotte Biene zum Mittanzen gesucht

Michael OertelKann eine Maschine die Sprache der Bienen sprechen? Forscher aus Berlin wollen den Tanz der Insekten mit einem Roboter entschlüsseln - und die Tiere zu Futterquellen lotsen. Einige Bienen tanzen mit, doch welche Informationen nehmen sie tatsächlich auf?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-864773.html
  1. #1

    Versuche an Tieren

    Wir haben einen seltsamen Bezug zum Leben wie ich finde. Vor allem Forscher die an Tieren Versuche machen. Es wird Leid produziert um Leid zu ersparen.
  2. #2

    Zitat von Buergerunion Beitrag anzeigen
    Wir haben einen seltsamen Bezug zum Leben wie ich finde. Vor allem Forscher die an Tieren Versuche machen. Es wird Leid produziert um Leid zu ersparen.
    Unsinn, in diesem Fall kann man wohl kaum von Tierversuchen reden.
    Es geht den Forschern darum die Bienen vor dem aussterben zu bewahren denn das scheinen sie langfristig zu tun, warum auch immer.
    Wenn dies passiert haben wir ein Problem.
    Welches Leid wird den Bienen denn zugefügt?
    Abgesehen mal davon - die "Intelligenz" dieser Insekten liegt wahrscheinlich gleichauf mit der von Stechmücken und Schmeissfliegen.
    Behandeln sie diese auch mit Respekt?
  3. #3

    Superorganismus

    Ohne Tierversuche geht es in der Grundlagenforschung nicht. So etwas komplexes wie die Bienenkommunikation lässt sich niemals in Zellkulturen simulieren. Wer aufgrund von sentimentalitäten auf neue Erkenntisse vezichten will kann wird ewig dumm bleiben. Ausserdem ist bei einem Superorganismus wie dem Bienenvolk die individuelle Biene verzichtbar!
  4. #4

    Schwerpunkt Forschung

    Es ist sehr traurig, wenn man feststellen muss, wie wenig Mittel für die Wissenschaften zur Verfügung stehen.
    Wenn ich bedenke, dass ein Elektro-Auto mehr gefördert wird, als ein
    Biologe, welcher sich mit einem so wichtigen Thema befasst.
    Ohne den Bienen verlieren fast alle blühenden Pflanzen ihren Sinn,
    sie werden nicht mehr bestäubt, und tragen endlich keine Früchte mehr. Das Heist, ohne der fleißigen Biene gäbe es nichts mehr zu essen.
    Durch die fortschreitende Umweltverschmutzung ging die Bienen Bevölkerung weltweit drastisch zurück , und gerade dies in fortschreitendem Tempo. Unseren Biologen ist das wohl bekannt, doch
    der Staat hat das noch nicht eingesehen. Die hierbei fehlende Honig-
    Produktion, wird einfach durch Importe ausgeglichen, ohne zu bedenken
    dass durch die fehlende Biene auch weniger Blüten bestäubt wurden.
    Wenn ein Biologe den Bienentanz erforscht, wird er sicher auch, vielleicht sogar relevantere Erkenntnisse schöpfen, welch endlich dazu beitragen
    den Bienen-Bestand wieder zu sichern. Dabei könnte sich auch die Honig-
    Produktion konsolidieren, dessen Faktor nur sehr gering ist, im Vergleich
    des gesamten Nutzen der Bienen.
  5. #5

    Roboterbienen

    Erst nimErst nimmt man den Bienen Ihre Existenz in der Natur in Folge der Flurbereinigung.
    Dann zwängt man sie dicht an dicht in Kästen mit vorgefertigten Waben damit alles
    schneller geht.Mit künstlich besamten Königinnen,vollgepumpt mit Chemikalien jammert
    die Honiglobby gegen die nun immer mehr auftretenden Bienenkrankheiten.
    In Reih und Glied aufgestellte Bienenghettos sollen nun den Honigbedarf erfüllen.
    Dem nicht genug.
    Mit Roboterbienen wird Ihnen nun eingebläut wo es lang gehen soll,
    denn wozu gibt es sonst Wssenschaftler die sich für unseren "Fortschritt"
    unermüdlich ins Zeug legen.
    So lob ich mir meine selbstgefertigten Bienenkästen wo die Bienen
    Ihren Lebensrythmus selbst bestimmen
    ohne Anwendung "fortschrittlicher Erkenntnisse" solange dies noch möglich ist .
    Jan Michael, rucher école Villa le Bosquet