Nachweis von Leben: Mars-Rover "Curiosity" findet kein Methan

REUTERSDie Messung verblüfft: Der Nasa-Rover "Curiosity" hat in der Mars-Atmosphäre bislang keinerlei Methan nachweisen können. Mit Teleskopen war das Gas bereits 2004 entdeckt worden. Methan könnte ein Hinweis auf lebende Organismen sein.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-865144.html
  1. #1

    ...

    Das Analyseinstrument an Bord von "Curiosity" hat bislang nach Methankonzentrationen bis minimal 5 ppm gesucht. In der Atmosphäre der Erde hat Methan eine Konzentration von knapp 2 ppm
    Demnach würde Curiosity auch kein Leben auf der Erde finden.
  2. #2

    Kieselgestein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Messung verblüfft: Der Nasa-Rover "Curiosity" hat in der Mars-Atmosphäre bislang keinerlei Methan nachweisen können. Mit Teleskopen war das Gas bereits 2004 entdeckt worden. Methan könnte ein Hinweis auf lebende Organismen sein.

    Nasa-Rover "Curiosity" findet kein Methan auf Mars - SPIEGEL ONLINE
    03.11.2012
    Wenn schonmal H2O nachgewiesen wurde(2004) warum jetzt nicht mehr?
    Im Kieselgestein (SiO2_Quarz sand) koennte das CH4 verglasst gespeichert sein?
  3. #3

    optional

    Was sollen denn all diese hahnebüchenen Spekulationen. Methan mit Teleskop entdeckt, jetzt nichts mehr da. Methan oder Wasser gleich Leben. Etwas kritische Zurückhaltung bei der Diskussion solcher "Forschungserbebnisse" wäre angebracht.
  4. #4

    @ludwigraible, ich finde es auch immer überheblich, wenn man meint, außerirdisches Leben kann es nur auf Kohlenstoff-Basis geben. Das klingt wie forschende Fische, die meinen, außerhalb des Meeres könne es kein Leben geben, weil man in Luft nicht mit Flossen schwimmen kann.
  5. #5

    Untaugliche Curiosty- Ausrüstung ?

    Zitat von poisen82 Beitrag anzeigen
    Demnach würde Curiosity auch kein Leben auf der Erde finden.
    Neugierde allein reicht halt nicht aus. Man muß auch die Mittel ( (Sensoren) haben, mit denen sie befriedigt werden kann.
  6. #6

    Zitat von hla63 Beitrag anzeigen
    @ludwigraible, ich finde es auch immer überheblich, wenn man meint, außerirdisches Leben kann es nur auf Kohlenstoff-Basis geben. Das klingt wie forschende Fische, die meinen, außerhalb des Meeres könne es kein Leben geben, weil man in Luft nicht mit Flossen schwimmen kann.
    Vielleicht sollten sie sich mal ein wenig mir Chemie beschäftigen und einen blick auf das Periodensystem werfen. Dann wird Ihnen bestimmt klar warum Kohlenstoffverbindungen universell am besten geeignet sind um Komplexe Verbindungen zu bilden. Es hat schon Hand und Fuß wenn Wissenschaftler sagen das Leben außerhalb der Erde höchstwahrscheinlich auf Kohlenstoff basieren müsste.

    Was soll es denn für Alternativen geben ? Leben auf Silanbasis welches 10 mal mehr Energie braucht und weniger mögliche Verbindungen ermöglicht und dabei noch um 10er Potenzen weniger resistent gegen Temperatur/Strahlung(UV zB.) etc. ist ?

    Was wäre denn danach der nächste Kandidat ?
  7. #7

    Zitat von ludwigraible Beitrag anzeigen
    Was sollen denn all diese hahnebüchenen Spekulationen. Methan mit Teleskop entdeckt, jetzt nichts mehr da. Methan oder Wasser gleich Leben. Etwas kritische Zurückhaltung bei der Diskussion solcher "Forschungserbebnisse" wäre angebracht.
    Die Entdeckung mit dem Teleskop und Mars Express waren immer schon sehr kontrovers diskutiert worden. Seit der Entdeckung haben sich auch immer mehr Wissenschaftler kritisch geäußert. Die Presse wollte keinen Tag was wissen, die waren immer nur hinter dem: Hurra Leben! her.
  8. #8

    Scharfsinniger Rückschluß

    Zitat von poisen82 Beitrag anzeigen
    Demnach würde Curiosity auch kein Leben auf der Erde finden.
    Exakt! Und nun zur Frage der Stunde: Sind Sie wirklich sicher, daß Sie es sind, der diesen Beitrag verfasst hat, respektive ich? :-). Fragen über Fragen. Auf März ist diese existentielle Frage zur Stunde jedenfalls beantwortet. Keinen gibt/gab es dort, der sie sich je hätte stellen können. Soweit sind wir schon mal... anderswo. Aber leider nur anderwo.
  9. #9

    EIn Problem der Groessenordnung

    Die Pressemitteilung der NASA sagt ganz klar dass die Methanmessungen in "ppb" angegeben werden. Ein "ppb" (part per billion) ist 1000-mal kleiner als ein "ppm" (part per million). Die Messdaten von Curiosity sind so niedrig dass sie im Analytischen Messfehler verschwinden. Obwohl mit ppb Sensitivitaet gemessen kann immer noch kein Methan nachgewisen werden, das sollte zu Denken geben. Wenn weitere Untersuchung Messfehler auschliessen lassen - dann kann man die fruheren Berichte von Methan auf dem Mars mal ganz abschreiben. Im wesentlichen, die frueheren Resultate waren die "optimistischsten" Interpretationen von Messungen die kaum (oder gar nicht) ueber dem Hintergrundrauschen lagen. Das ist immer das Problem mit indirekten "remote sensing" Messungen, und eine Direktmessung wie die von Curiosity ist dem in jedem Fall vorzuziehen. Fazit, die fruheren Messungen waren nicht korrekt.