Zehn Jahre VW Phaeton: Der Underdog aus der Oberklasse

VWDie Premiere wurde mit Glanz gefeiert, für VW-Patriarch Ferdinand Piech war es die Krönung seiner Schaffenszeit. Die Käufer aber verschmähten die Luxuslimousine Phaeton im Look eines Passat. Jetzt feiert das Mauerblümchen ein Comeback - und ist als Gebrauchtwagen längst ein Geheimtipp.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...-a-864890.html
  1. #100

    Wo ist das Problem

    Zitat von Mindbender Beitrag anzeigen
    Mit dem Wagen kann man doch so fein über Rot fahren, oder?
    Das können können sie auch mit ihrem Fahrrad machen. Smoking anziehen und ab geht die Post ganz fein bei rot über die Ampel.
  2. #101

    ja, das würden wir

    Zitat von Kritischer_Geist Beitrag anzeigen
    Ich kaufe kein Auto, bei dem ich wohlmöglich 7.500 Euro für eine Reparatur bezahlen muss.
    genauso sehen. Aber hier wird BMW offensichtlich bewusst unterschlagen. Die haben erheblich mehr, als Mercedes verkauft – egal, ob von den „Großen“ oder den „Kleinen“.
  3. #102

    Es ist schon erstaunlich

    wie sich hier so mancher bemüht, über den Phaeton herzuziehen und seine Unkenntnis auf dem silbernen Tablett der Öffentlichkeit präsentiert. Wer meint, im VAG Konzern wäre der Phaeton überflüssig, ist ahnungslos. Im Vergleich zum A8 ist der Phaeton das wesentlich komfortablere Fahrzeug - weshalb ich etwa mich für den Phaeton entschieden habe (nach einigen Wochen A8). Freilich ist der A8 fahraktiver, direkter und insgesamt uunbestritten ein feiner Wagen - spricht jedoch andere Präferenzen an, als der Phaeton. Wer meint, ein Bentley könnte die Rolle des Phaetons übernehmen irrt wieder. Der Bentley Continental teilt die Bodengruppe mit dem Phaeton (man vergleiche auch den Innenraum), bedient jedoch ein anderes Preissegment und ist kaum geeignet, das Understatement zu bieten, dass den Phaeton so angenehm macht. Unbenommen ist, dass die Konkurrenz gerade im Bereich Infotainment am Phaeton vorbei gezogen ist. Auch ist die Motorenauswahl überaus bescheiden, es fehlt ein kräftiger(er) Diesel oder moderne Benziner (der V8 entstammt automobiler Urzeit). Wer jedoch ein komfortables Fahrzeug mit herausragender Verarbeitungsqualität sucht, sich mit dem V6TDI arrangieren kann erhält mit dem Phaeton nach wie vor einen überragenden Wagen. Meiner hat mittlerweile ca 150tkm auf der Uhr. Reparaturen - irgendein Fahrwerksgummi musste gewechselt werden, kam ca 50 Euro. Sonst nichts.

    Tatsächlich ärgerlich ist das Turbo-Problem des V10 TDI - den würde ich meiden. Das Gejammere darüber, dass beim Anlasserwechsel der Motor des W12 raus muss ist lächerlich. Musste in meinem Leben noch keinen Anlasser wechseln und irgendwas ist halt immer. Wer W12 kauft, kauft absolute automobile Oberklasse - die gibt es zumindest in der Unterhaltung nicht zum Aldi-Tarif.
  4. #103

    In

    Zitat von Luna-lucia Beitrag anzeigen
    genauso sehen. Aber hier wird BMW offensichtlich bewusst unterschlagen. Die haben erheblich mehr, als Mercedes verkauft – egal, ob von den „Großen“ oder den „Kleinen“.
    der familie "laufen" auch BMW,Mercedes,VW......usw.
    So lange die Laufleistung im "Garanti-/Gewährleistungsmodus"
    betrieben werden kann,geht es mit zusätzlichen Reparatur und Wartungskosten,aber danach......
    Und das liegt nicht an den Verkaufszahlen sondern eher an der
    "überbordenden" Elektronik ,deren Vernetzung und Störanfälligkeit
    von einzelnen Baugruppen...
  5. #104

    Das

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Das kommt drauf an. Insbesonders bei alten S-Klassen sind die Ersatzteilpreise nicht anders als bei den Standardmodellen.
    Auch BMW ist da recht cool. Ausser die Bremsscheiben beim M5.
    mit der "alten" S-Klasse stimmt so wohl nicht ganz ,
    jedenfalls nicht bei üblichen Verschleißteilen wie Bremsen usw.
    Lobenswert ist die Ersatzteilbereitstellung über Jahrzehnte
  6. #105

    Nachtrag

    Zitat von burghard42 Beitrag anzeigen
    mit der "alten" S-Klasse stimmt so wohl nicht ganz ,
    jedenfalls nicht bei üblichen Verschleißteilen wie Bremsen usw.
    Lobenswert ist die Ersatzteilbereitstellung über Jahrzehnte
    Scheibenwischer (Paar) um die 100 Euro,
    Heckscheibe (wegen milchig an den Rändern) ca 1700 € für Scheibe
    und Austausch.......
  7. #106

    Welche...

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Das kommt drauf an. Insbesonders bei alten S-Klassen sind die Ersatzteilpreise nicht anders als bei den Standardmodellen.
    Auch BMW ist da recht cool. Ausser die Bremsscheiben beim M5.
    ...S-Klasse meinen Sie? Für den W126 mögen die ET-Preise größtenteils noch vergleichsweise moderat sein, beim Nachfolger W140 muß die Tasche schon groß und tief sein.

    Aber der eigentliche "Killer" ist und bleibt markenübergreifend die Elektronik. Das begann ja schon beim 7er BMW der Reihe E32, deren mangelhafte Abschirmung der Spannungsspitzen regelmäßig die Leuchteinheiten terminierte bis hin zum E65, den man mittlerweile recht häufig (und relativ günstig) bei den Fähnchenhändlern findet - immer "im Kundenauftrag", weil die vielfältigen Elektronikmacken eine Garantieleistung seitens des Händlers zum Vabanquespiel geraten lässt (zumal selbst die Niederlassungen zeitweise überfordert scheinen).

    Aber egal, was es ist - es wird teuer. Verdammt teuer.
  8. #107

    Gemeinsame Wurzeln

    Zitat von ctwalt Beitrag anzeigen
    Was glauben die anscheinend teils völlig ahnungslosen Foristen, was eine Motor- und/oder Getriebereparatur bei einem Porsche A8, S-Klasse oder 7er BMW kostet? Natürlich ist es teuer, einen V12 Benziner oder einen v10 TDI auszubauen aber bei jedweder Motor oder Getriebereparatur muss bei einem Porsche IMMER der Motor samt getriebe raus. Ist das Auto deswegen schlecht??? Ferrari und Maserati benötigen ständig Motorrevisionen und großen Motorservice und der Preis dafür ist den Besitzern VÖLLIG egal.
    haben VW und Porsche ja - dann hört es aber auch auf. Spätestens seitdem Porsche von VW geschluckt wurde, ist die Marke für mich nicht mehr fahrbar.

    Eigentlich schon seit dem Cayenne....

    Aber wenn die Kosten die gleichen sind - warum soll ich dann "nur" einen VW fahren? Das bleibt die zentrale Frage....
  9. #108

    Zitat von der dan Beitrag anzeigen
    Bei der Namenswahl ging es weniger um den Amokfahrer, als um den automobilhistorischen Bezug. Siehe: Phaeton (Karosseriebauform)
    Ja, soweit klar. Es bleibt aber unumstritten, dass der mythische Phaeton doch einen etwas breiteren und länger tradierten Bekanntheitsgrad haben dürfte als die alte Karosserie-Bausweise - mit welcher die Limousinengestalt des VW Phaeton freilich nur mit äußerst viel Phantasie in Verbindung zu bringen ist.

    ;)

    Bei einem nicht eindeutig, dabei eventuell sehr negativ, assoziierenden Produktnamen muss ein neuer Name her, so einfach ist das.

    Das in Verbindung mit der stets verkehrten Aussprache des Namens zeigt, dass der Produktname doch nicht ganz glücklich gewählt wurde.
  10. #109

    Zitat von neuer_leckerer_senf Beitrag anzeigen
    ... ist wenn ich für eine vorhersehbare Fahrzeugreperatur bis zu 7500,- € bezahlen soll. […] Andere Hersteller wie Lancia wurden dafür verhöhnt und bei einer Oberklasse aus dem "Land der Autobauer" wird zehn Jahre später der gleiche "Weg" beschritten.
    Auch da schöpft VW aus dem vorhandenen Konzernfundus. Stichwort: Multitronic. Ging bei früheren Modellen reihenweise kaputt. Kostet zwar "nur" ca. 6.000 € im Austausch, dafür bekommt der Kunde eine Kiste Vorsprung durch Technik kostenlos mitgeliefert und kann auf die alte Begrüßungsgeste der RO80-Fahrer zurückgreifen: zeigte die Anzahl der ausgestreckten Finger bei diesem schönen Auto die Anzahl der Austauschmotoren, so deutet dieselbe Geste bei Audi auf die Anzahl der Austauschgetriebe…