Das gelähmte Land – sind die USA noch zu retten?

Schwierige Zeiten für die einst unumstrittene Weltmacht: Wirtschaftsprobleme stressen die USA, politisch Erzkonservative Kräfte blockieren politische Reformen, und militärische Engagements ohne sichtbaren Erfolg binden Kräfte und nagen am ehemals positiven Image. Für Beobachter wirkt das Land zuweilen wie gelähmt - sind die USA noch zu retten?
  1. #140

    Zitat von matthes schwalbe Beitrag anzeigen
    Ach komm Moro, komm einfach mit in "unsern" Tanzkreis, das lenkt ab ;)

    The Waterboys: "Fisherman's Blues" - YouTube
    Ich weiß ja über den schlechten Geschmack , was die Musik betrifft, sollte man sich nicht streiten.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  2. #141

    Zitat von perlhuhn. Beitrag anzeigen
    Nun - sollten sich die USA anschicken ihre Sozialsysteme auf Euro Standard zu bringen, dürften sie schon mal ein 10% des BIP zusätzlich bereitstellen.
    Allerdings dämmert uns in Europa gerade, dass unsere System ohne dauernde Neuverschuldung ebensowenig aufrecht zu erhalten sind.
    Wir sind als alle auf "harten Wegen" unterwegs.
    Eurostandard absolut nein und darum ging es nicht. Die Agenda von Romney/Ryan die tiefe Eingriffe in die Sozialsystem und anderen Sozialen Fragen bedeutet haette.
    Besonders Frauen waere davon betroffen worden, Abtreibung, Gesundheitswesen, Planed Parenthood etc., Pille, das ganze Packet das die Repubs mit sich rum schleppen.
    Natuerlich auch die Gefahr das in den naechsten 4 Jahren ein Oberster Richter/in ernannt werden muss. Erzkonservatif unter Repubs mehr progresif unter Obama.
    Die Entscheidungen des Verfassung Gericht haben grosse Auswirkung auf den Sozialbereich, siehe HCR.
  3. #142

    Allein gegen alle geht auch nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schwierige Zeiten für die einst unumstrittene Weltmacht: Wirtschaftsprobleme stressen die USA, politisch Erzkonservative Kräfte blockieren politische Reformen, und militärische Engagements ohne sichtbaren Erfolg binden Kräfte und nagen am ehemals positiven Image. Für Beobachter wirkt das Land zuweilen wie gelähmt - sind die USA noch zu retten?

    Europa jedenfalls kann die USA nicht retten, und Indien auch nicht China, oder umgekehrt.
  4. #143

    After the math

    Zitat von ANDIEFUZZICH Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ernsthaft, ob manche SPON-Moderatoren von allen guten Geistern verlassen worden sind.
    Und wo ist das THW in New York?
    Hat Deutschland überhaupt Hilfe angeboten, sozusagen Carepakete?
    Ist das deutsch-amerikanische Verhältniss etwa entfremdet?
    Sie wissen ja alle, dass ich nie als besonderer Fan der U.S.-Politik auffällig geworden bin, aber in diesem besonderen Falle wäre ein Hilfsangebot der Bundesregierung dringend notwendig. Öffentlich.
    Jetzt ist der Wahlkrampf ja vorbei, und Merkel hat Obama ja nach Deutschland eingeladen. Wäre es Rommney geworden, sässe sie bestimmt bald im Flieger nach Washington.
  5. #144

    Musik ist Musik

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Ich weiß ja über den schlechten Geschmack , was die Musik betrifft, sollte man sich nicht streiten.
    In der Musik ist es aber nicht immer wie in der Politik, Miathematik hin oder her.
  6. #145

    Zitat von spon-facebook-10000009156 Beitrag anzeigen
    Amerika ist heute ein geteiltes Land. Warum nur??

    Die Unab*hän*gig*keits*er*klä*rung, die maß*geb*lich von Thomas Jef*fer*son ver*fasst wurde, ist es noch heute wert, gelesen und zitiert zu werden:
    Wir halten diese Wahr*hei*ten für aus*ge*
    macht, dass alle Men*schen gleich erschaf*fen worden, dass sie von ihrem Schöp*fer mit gewis*sen unver*äu*ßer*li*chen Rechten begabt worden, wor*un*ter sind Leben, Frei*heit und das Streben nach Glück*se*lig*keit. Dass zur Ver*si*che*rung dieser Rechte Regie*run*gen unter den Men*schen ein*ge*führt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Ein*wil*li*gung der Regier*ten her*lei*ten; dass sobald einige Regie*rungs*form diesen End*zwe*cken ver*derb*lich wird, es das Recht des Volkes ist sie zu ver*än*dern oder abzu*schaf*fen, und eine neue Regie*rung ein*zu*set*zen, die auf solche Grund*sätze gegrün*det, und deren Macht und Gewalt sol*cher*ge*stalt gebil*det wird, als ihnen zur Erhal*tung ihrer Sicher*heit und Glück*se*lig*keit am schick*lichs*ten zu seyn dünket. […] Wenn aber eine lange Reihe von Miss*hand*lun*gen und gewalt*sa*men Ein*grif*fen auf einen und eben den Gegen*stand unab*läs*sig gerich*tet, einen Anschlag an den Tag legt sie unter unum*schränkte Herr*schaft zu bringen , so ist es ihr Recht, ja ihre Pflicht, solche Regie*rung abzu*wer*fen , und sich für ihre künf*tige Sicher*heit neue Gewäh*ren zu ver*schaf*fen.

    Selten lagen Licht und Schatten so nah beieinander wie heute. Wenn etwas Altes zerbricht, besteht die Chance zu etwas Neuem. Doch ein neues System muss immer von unten kommen. Je mehr Menschen ein neues System und eine Veränderung wollen, wird es machbar.

    Amerikanische Geschichtliche - Entwicklungen und Ereignisse:

    Der eigentliche Grund für die Amerikanische Revolution war nicht die Teesteuer und nicht das Steuergesetz, wie es immer wieder in den Geschichtsbüchern gelehrt worden ist. Die Finanziers schaffen es immer wieder, dass aus allen Schulbüchern alles das entfernt wird, was Licht auf ihre eigenen Pläne werfen könnte, und was die Glut, die ihre Macht schützt, beschädigen könnte.
    Amerika schöpfte sein eigenes Geld im Jahre 1750
    Banken sind gefährlicher als stehende Armeen - Droht uns eine Apokalypse?
  7. #146

    Hat jemdand schon mal ueberlegt, das einige Staaten aus der Union raus wollen? Es ist interesant die Unterschriften Sammlungen anzu sehen auf petitions.whitehouse.gov. Viele Amerikaner wollen aenderungen.
    Zitat von spon-facebook-10000009156 Beitrag anzeigen
    Amerika ist heute ein geteiltes Land. Warum nur??

    Die Unab*hän*gig*keits*er*klä*rung, die maß*geb*lich von Thomas Jef*fer*son ver*fasst wurde, ist es noch heute wert, gelesen und zitiert zu werden:
    Wir halten diese Wahr*hei*ten für aus*ge*
    macht, dass alle Men*schen gleich erschaf*fen worden, dass sie von ihrem Schöp*fer mit gewis*sen unver*äu*ßer*li*chen Rechten begabt worden, wor*un*ter sind Leben, Frei*heit und das Streben nach Glück*se*lig*keit. Dass zur Ver*si*che*rung dieser Rechte Regie*run*gen unter den Men*schen ein*ge*führt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Ein*wil*li*gung der Regier*ten her*lei*ten; dass sobald einige Regie*rungs*form diesen End*zwe*cken ver*derb*lich wird, es das Recht des Volkes ist sie zu ver*än*dern oder abzu*schaf*fen, und eine neue Regie*rung ein*zu*set*zen, die auf solche Grund*sätze gegrün*det, und deren Macht und Gewalt sol*cher*ge*stalt gebil*det wird, als ihnen zur Erhal*tung ihrer Sicher*heit und Glück*se*lig*keit am schick*lichs*ten zu seyn dünket. […] Wenn aber eine lange Reihe von Miss*hand*lun*gen und gewalt*sa*men Ein*grif*fen auf einen und eben den Gegen*stand unab*läs*sig gerich*tet, einen Anschlag an den Tag legt sie unter unum*schränkte Herr*schaft zu bringen , so ist es ihr Recht, ja ihre Pflicht, solche Regie*rung abzu*wer*fen , und sich für ihre künf*tige Sicher*heit neue Gewäh*ren zu ver*schaf*fen.

    Selten lagen Licht und Schatten so nah beieinander wie heute. Wenn etwas Altes zerbricht, besteht die Chance zu etwas Neuem. Doch ein neues System muss immer von unten kommen. Je mehr Menschen ein neues System und eine Veränderung wollen, wird es machbar.

    Amerikanische Geschichtliche - Entwicklungen und Ereignisse:

    Der eigentliche Grund für die Amerikanische Revolution war nicht die Teesteuer und nicht das Steuergesetz, wie es immer wieder in den Geschichtsbüchern gelehrt worden ist. Die Finanziers schaffen es immer wieder, dass aus allen Schulbüchern alles das entfernt wird, was Licht auf ihre eigenen Pläne werfen könnte, und was die Glut, die ihre Macht schützt, beschädigen könnte.
    Amerika schöpfte sein eigenes Geld im Jahre 1750
    Banken sind gefährlicher als stehende Armeen - Droht uns eine Apokalypse?
  8. #147

    Zitat von Tennesseetwister Beitrag anzeigen
    Hat jemdand schon mal ueberlegt, das einige Staaten aus der Union raus wollen? Es ist interesant die Unterschriften Sammlungen anzu sehen auf petitions.whitehouse.gov. Viele Amerikaner wollen aenderungen.

    Also wenn ich mir :

    Allow Alaska to secede from a dysfunctional Union


    Oder :

    Peacefully grant the State of Washington to peacefully withdraw from the United States and to form it’s own Government.

    ( Das gleiche dann für Hawai etc.)

    Frage ich mich ( angesichts von ca. 2500 Leuten die die Petition jeweils befürworten) nach

    der Art von Mathematik , die bei Ihnen hinter „Viele“ steckt.
  9. #148

    Land of the free

    Zitat von IB_31 Beitrag anzeigen
    Also wenn ich mir :

    Allow Alaska to secede from a dysfunctional Union


    Oder :

    Peacefully grant the State of Washington to peacefully withdraw from the United States and to form it’s own Government.

    ( Das gleiche dann für Hawai etc.)

    Frage ich mich ( angesichts von ca. 2500 Leuten die die Petition jeweils befürworten) nach

    der Art von Mathematik , die bei Ihnen hinter „Viele“ steckt.
    Viele ist ein dehnbarer Begriff. Der Politik- und Geschichtskundige hat aber so seine Vermutungen über die Gründe:

    Bei ALASKA muss wohl die von Sarah Palin im Wahlkampf 2008 ausgelöste Sehnsucht nach Russland nachklingen.

    In WASHINGTON (State) sieht Seattle eine einmalige Chance mal selbst eine Hauptstadt zu werden.

    und HAWAII will wohl grosszügig für Puerto Rico Platz machen, da sonst gleich alle US-Flaggen überarbeitet werden müssten

    Die "Dissidenten" würden ihre Petition in Peking oder Moskau sicher keine 24 Stunden in Freiheit feiern können. Dagegen dürfen bei uns auch alle, die wollen. 2500 Unterschriften würden wir in Baden und Bayern jederzeit zusammenkriegen und die Dänen....;-)
  10. #149

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    Dagegen dürfen bei uns auch alle, die wollen. 2500 Unterschriften würden wir in Baden und Bayern jederzeit zusammenkriegen und die Dänen....;-)
    Das haben die "Preußen" doch gut hinbekommen.

    Allerdings wird es kein Zufall sein, dass mit Hernn Vogt gerade ein Alemanne mehr Autonomie für die bedrohten Lausitzer Serben (Sorben) fordert. Will man sie etwa in gewohnter Manier ans "preußische" Messer liefern? Früher oder später werden wir uns allem stellen müssen.