Das gelähmte Land – sind die USA noch zu retten?

Schwierige Zeiten für die einst unumstrittene Weltmacht: Wirtschaftsprobleme stressen die USA, politisch Erzkonservative Kräfte blockieren politische Reformen, und militärische Engagements ohne sichtbaren Erfolg binden Kräfte und nagen am ehemals positiven Image. Für Beobachter wirkt das Land zuweilen wie gelähmt - sind die USA noch zu retten?
  1. #1

    eher ja, aber der Zeitpunkt ist verfehlt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schwierige Zeiten für die einst unumstrittene Weltmacht: Wirtschaftsprobleme stressen die USA, politisch Erzkonservative Kräfte blockieren politische Reformen, und militärische Engagements ohne sichtbaren Erfolg binden Kräfte und nagen am ehemals positiven Image. Für Beobachter wirkt das Land zuweilen wie gelähmt - sind die USA noch zu retten?
    nicht unumstrittene, sehr wohl aber heftig kritisierte, Weltmacht sind die USA auch weiterhin, was beweist, dass sie es unumstritten und weiter exklusiv. geblieben sind;-)

    Das Image war doch um 1980 noch viel katastrophaler, die Leute, die damals gegen den US-Hegemonial-Imperialismus und für den internationalen Sozialismus waren, sind es heute noch, einfach 30 Jahre älter geworden. Bei den Jungen ist doch das Image, dank Hollywood, klar besser als damals, denen geht halt Politik ziemlich am Allerwertesten vorbei. Denn sonst, punkto IT-Errrungenschaften und Entertainment, Best Brands, globales Marketing und auch Basketball sind die USA absolute Number One!

    Wer sein Geld nicht in der Matratze aufbewahrt, hat sowieso nicht die Wahl, die Musik spielt immer noch in New York und nicht in Schanghai. Da ist Widerstand zwecklos, Kritik sogar kontraproduktiv.

    Vor allem fehlt ein wirklich attraktiver Gegner der USA, ein Vorbild, nach dem auch wir "Old Europeans" uns ausrichten könnten.

    Und dann gilt es erst noch, den 20. Januar 2013 und damit die Botschaft des Auserwählten, wer immer es auch ist, abzuwarten. Wer dann noch mag, kann sich ein differenzierteres Urteil erst richtig bilden. Ich kenne allerdings ein paar Leute, die das bestimmt schon heute Samstag schaffen;-)
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schwierige Zeiten für die einst unumstrittene Weltmacht: Wirtschaftsprobleme stressen die USA, politisch Erzkonservative Kräfte blockieren politische Reformen, und militärische Engagements ohne sichtbaren Erfolg binden Kräfte und nagen am ehemals positiven Image. Für Beobachter wirkt das Land zuweilen wie gelähmt - sind die USA noch zu retten?
    Würden die Amis nicht versuchen ihr Sendungsbewusstsein um jeden Preis auszuleben, gäbe es diesen Thread nicht.
  3. #3

    zu beneiden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schwierige Zeiten für die einst unumstrittene Weltmacht: Wirtschaftsprobleme stressen die USA, politisch Erzkonservative Kräfte blockieren politische Reformen, und militärische Engagements ohne sichtbaren Erfolg binden Kräfte und nagen am ehemals positiven Image. Für Beobachter wirkt das Land zuweilen wie gelähmt - sind die USA noch zu retten?
    Das Land wird wieder autark sein, wenn sich das Bewusstsein der Verantwortlichen darauf eingestellt hat, dass die Energiegewinnung im fossilen Bereich begrenzt und eine 100% Binnenversorgung anzusteuern ist.

    Im Gegensatz und im Vergleich zu unserem "Ländchen" könnten die USA sogar auf den Außenhandel verzichten.

    "Langzeitprojekte" wie die Amish - liefern Beispiele eines alternativen Lebens. Wie sich allerdings die Industrie, hier als Beispiel die Autoindustrie auf die neue Zeit einzustellen hätte, darüber dürfte noch Nachzudenken angezeigt sein.
  4. #4

    Zitat von Taixinomee Beitrag anzeigen
    Würden die Amis nicht versuchen ihr Sendungsbewusstsein um jeden Preis auszuleben, gäbe es diesen Thread nicht.
    Dass sie sich vor 65 Jahren bei uns "reingehangen" haben, dafür bin ich den USA persönlich dankbar.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schwierige Zeiten für die einst unumstrittene Weltmacht: Wirtschaftsprobleme stressen die USA, politisch Erzkonservative Kräfte blockieren politische Reformen, und militärische Engagements ohne sichtbaren Erfolg binden Kräfte und nagen am ehemals positiven Image. Für Beobachter wirkt das Land zuweilen wie gelähmt - sind die USA noch zu retten?
    Wir sollten die Amerikaner nicht unterschätzen. Die sind immer noch mit deutlichem Abstand duie Weltmacht Nr. 1, sowohl wirtschaftlich als auch militärisch. Und das wird noch eine ganze zeitlang so bleiben, das ist hoffentlich allen klar...
  6. #6

    Sendungsbewußtsein

    Zitat von perlhuhn. Beitrag anzeigen
    Dass sie sich vor 65 Jahren bei uns "reingehangen" haben, dafür bin ich den USA persönlich dankbar.
    Da gings aber um ureigene Interessen und nicht um Wohltätigkeitsgedanken..... aber stimmt schon, Glück gehabt, dass wir damals nicht einige Kilometer weiter östlich lebten.
  7. #7

    Pay back

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schwierige Zeiten für die einst unumstrittene Weltmacht: Wirtschaftsprobleme stressen die USA, politisch Erzkonservative Kräfte blockieren politische Reformen, und militärische Engagements ohne sichtbaren Erfolg binden Kräfte und nagen am ehemals positiven Image. Für Beobachter wirkt das Land zuweilen wie gelähmt - sind die USA noch zu retten?
    Ich frage mich ernsthaft, ob manche SPON-Moderatoren von allen guten Geistern verlassen worden sind.
    Und wo ist das THW in New York?
    Hat Deutschland überhaupt Hilfe angeboten, sozusagen Carepakete?
    Ist das deutsch-amerikanische Verhältniss etwa entfremdet?
    Sie wissen ja alle, dass ich nie als besonderer Fan der U.S.-Politik auffällig geworden bin, aber in diesem besonderen Falle wäre ein Hilfsangebot der Bundesregierung dringend notwendig. Öffentlich.
  8. #8

    1941 wurden die USA eingeladen.

    Zitat von perlhuhn. Beitrag anzeigen
    Dass sie sich vor 65 Jahren bei uns "reingehangen" haben, dafür bin ich den USA persönlich dankbar.
    Schon vergessen, die Amis haben sich nicht freiwillig reingehangen, die wurden vom "Führer" herzlich eingeladen,

    denn Deutschland hat den USA den Krieg erklärt, nicht umgekehrt.
  9. #9

    Amerika ist heute ein geteiltes Land

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ......sind die USA noch zu retten?
    Amerika ist heute ein geteiltes Land. Warum nur??

    Die Unab*hän*gig*keits*er*klä*rung, die maß*geb*lich von Thomas Jef*fer*son ver*fasst wurde, ist es noch heute wert, gelesen und zitiert zu werden:
    Wir halten diese Wahr*hei*ten für aus*ge*
    macht, dass alle Men*schen gleich erschaf*fen worden, dass sie von ihrem Schöp*fer mit gewis*sen unver*äu*ßer*li*chen Rechten begabt worden, wor*un*ter sind Leben, Frei*heit und das Streben nach Glück*se*lig*keit. Dass zur Ver*si*che*rung dieser Rechte Regie*run*gen unter den Men*schen ein*ge*führt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Ein*wil*li*gung der Regier*ten her*lei*ten; dass sobald einige Regie*rungs*form diesen End*zwe*cken ver*derb*lich wird, es das Recht des Volkes ist sie zu ver*än*dern oder abzu*schaf*fen, und eine neue Regie*rung ein*zu*set*zen, die auf solche Grund*sätze gegrün*det, und deren Macht und Gewalt sol*cher*ge*stalt gebil*det wird, als ihnen zur Erhal*tung ihrer Sicher*heit und Glück*se*lig*keit am schick*lichs*ten zu seyn dünket. […] Wenn aber eine lange Reihe von Miss*hand*lun*gen und gewalt*sa*men Ein*grif*fen auf einen und eben den Gegen*stand unab*läs*sig gerich*tet, einen Anschlag an den Tag legt sie unter unum*schränkte Herr*schaft zu bringen , so ist es ihr Recht, ja ihre Pflicht, solche Regie*rung abzu*wer*fen , und sich für ihre künf*tige Sicher*heit neue Gewäh*ren zu ver*schaf*fen.

    Selten lagen Licht und Schatten so nah beieinander wie heute. Wenn etwas Altes zerbricht, besteht die Chance zu etwas Neuem. Doch ein neues System muss immer von unten kommen. Je mehr Menschen ein neues System und eine Veränderung wollen, wird es machbar.

    Amerikanische Geschichtliche - Entwicklungen und Ereignisse:

    Der eigentliche Grund für die Amerikanische Revolution war nicht die Teesteuer und nicht das Steuergesetz, wie es immer wieder in den Geschichtsbüchern gelehrt worden ist. Die Finanziers schaffen es immer wieder, dass aus allen Schulbüchern alles das entfernt wird, was Licht auf ihre eigenen Pläne werfen könnte, und was die Glut, die ihre Macht schützt, beschädigen könnte.
    Amerika schöpfte sein eigenes Geld im Jahre 1750
    Banken sind gefährlicher als stehende Armeen - Droht uns eine Apokalypse?