Pharma-Boom: Deutsche schlucken so viele Schmerzmittel wie nie

dapdDeutschlands Ärzte verordnen ihren Patienten eine Rekordmenge an Schmerzmitteln. Laut Arzneiprüfungsinstitut waren es zuletzt 6,3 Millionen Packungen im Jahr - 50 Prozent mehr als 2005. Experten warnen vor Medikamenten-Abhängigkeit.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-865022.html
  1. #90

    es ist die teuerste Industrie

    Zitat von nomadas Beitrag anzeigen
    Die Krebsgesellschaft RLP schreibet:" Fast die Hälfte aller Krebserkrankungen könnte nach heutigem Wissensstand durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden. Und Tatsache ist auch, dass neben dem militärisch-industriellen Komplex die Pharmaindustrie auf Platz 2 in der Welt steht. Nicht zufällig! Ebenso wissen wir, dass von der Pharmaindustrie Krankheiten "erfunden" werden, um die dazu bereits vorhandenen Medikamente verkaufen zu können. Freie Märkte für freie Bürger!
    Man könnte so ganz nebenbei erwähnen, daß das Krankheitswesen den mehrfachen Umsatz des berüchtigten militärischen Komplexes hat, der auch gar nicht groß für sich wirbt, zumindest nicht in Blättern für das gemeine Volk. In Deutschland ist der Umsatz mehrfach größer, und auch in dem Land, das die mit Abstand teuerste Armee der Welt unterhält.

    Natürlich gibt es bei den Gesetzlichen absolut klare und eindeutige Vorschriften, welcher Aufwand bei welchem Befund getrieben werden darf. Und diese Vorschriften werden je nach Finanzlage angepaßt.

    Krebs ist irgendwie die Folge von Unglück, die Erwartungen und die Realität passen nicht so richtig. Der beste Grund konservativ zu werden.

    Natürlich gibt es bei den Gesetzlichen absolut klare und eindeutige Vorschriften, welcher Aufwand bei welchem Befund getrieben werden darf. Und diese Vorschriften werden je nach Finanzlage angepaßt. Und selbstredend nicht veröffentlicht.
  2. #91

    es ist die mit Abstand teuerste Industrie

    Zitat von nomadas Beitrag anzeigen
    Die Krebsgesellschaft RLP schreibet:" Fast die Hälfte aller Krebserkrankungen könnte nach heutigem Wissensstand durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden. Und Tatsache ist auch, dass neben dem militärisch-industriellen Komplex die Pharmaindustrie auf Platz 2 in der Welt steht. Nicht zufällig! Ebenso wissen wir, dass von der Pharmaindustrie Krankheiten "erfunden" werden, um die dazu bereits vorhandenen Medikamente verkaufen zu können. Freie Märkte für freie Bürger!
    Man könnte so ganz nebenbei erwähnen, daß das Krankheitswesen den mehrfachen Umsatz des berüchtigten militärischen Komplexes hat, der auch gar nicht groß für sich wirbt, zumindest nicht in Blättern für das gemeine Volk. In Deutschland ist der Umsatz mehrfach größer, und auch in dem Land, das die mit Abstand teuerste Armee der Welt unterhält.

    Natürlich gibt es bei den Gesetzlichen absolut klare und eindeutige Vorschriften, welcher Aufwand bei welchem Befund getrieben werden darf. Und diese Vorschriften werden je nach Finanzlage angepaßt.

    Krebs ist irgendwie die Folge von Unglück, die Erwartungen und die Realität passen nicht so richtig. Der beste Grund konservativ zu werden.

    Natürlich gibt es bei den Gesetzlichen absolut klare und eindeutige Vorschriften, welcher Aufwand bei welchem Befund getrieben werden darf. Und diese Vorschriften werden je nach Finanzlage angepaßt. Und selbstredend nicht veröffentlicht.
  3. #92

    Nie richtig

    Vor ein paar Jahren war überall, auch im Spiegel, zu lesen, dass Millionen Schmerzpatienten in Deutschland unnötig leiden müssten, weil Ärzte und Krankenhäuser Schmerzmittel zu zögerlich verordneten. Jetzt verordnen sie mehr und es ist natürlich auch nicht richtig. Und wer ist dran schuld? Natürlich wie immer die geldgierige Pharmaindustrie, die mal zu wenig, dann wieder zu viel Medikamente entwickelt und die geldgierigen Ärzte. Es k... mich an, immer wieder schlecht recherchierte Artikel lesen zu müssen, die nichts weiter sind als vorgekaute Vorurteile.
  4. #93

    Zitat von nomadas Beitrag anzeigen
    Die Krebsgesellschaft RLP schreibet:" Fast die Hälfte aller Krebserkrankungen könnte nach heutigem Wissensstand durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden.
    Was ist denn aus Ihres Sicht eine "gesunde Lebensweise"? Wenn das so einfach wäre, könnte

    Und Tatsache ist auch, dass neben dem militärisch-industriellen Komplex die Pharmaindustrie auf Platz 2 in der Welt steht. Nicht zufällig!
    Tatsächlich? Vor der Automobilindustrie, Mineralölkonzernen, Chemie, usw.? Und wie messen Sie das? Aber einfach ein wenig Blödsinn schreiben ...

    Ebenso wissen wir, dass von der Pharmaindustrie Krankheiten "erfunden" werden, um die dazu bereits vorhandenen Medikamente verkaufen zu können. Freie Märkte für freie Bürger!
    Die haben vermutlich den Schmerz erfunden und Krebs gleich mit dazu.
  5. #94

    Ich sag nur,

    wenn man laut einer Werbung für Aspirin schon nach dem Treppenlaufen Aspirin nehmen soll, damit das fiese ziehen aus den Waden verschwindet, weil die Gute Frau aus dem Spot die nicht grade aussah als wäre Sport nicht ihr liebstes Kind, dann soll mich nichts wundern. Ihr Lappen! sag ich, bei jedem Viralen oder Bakteriellen erkrankungen erstmal Antibiotiker, egal ob es hilft oder nicht, Plazebo-Effekt hilft ja auch manchmal. Bei jedem Mist irgenwas schlucken, totales vertrauen in Ärzte die nur Euer bestes wollen,..? sicher? Oder doch lieber das beste der Pharmahersteller, die euch melken wie Kühe,.. auf jeden Arzt kommen 3 Pharmavertreter! als wort Drei! als Zahl, immernoch 3! Ihr Schafe braucht euch über nichts zu Wundern,.. und wenn ihr Opiat-Abhängig seit wie ein Brückenpenner auf Schore, dann könnt ihr immerhin noch sagen, wenigstens Hab ich einen JOB. *Kopfschüttelndes Unverständniss*
    Macht nur so weiter liebes Volk, solange ihr jemanden habt auf den ihr Runterblicken könnt ist eure Welt noch in Ordnung.
  6. #95

    wenn keiner nach der Ursache der Schmerzen sucht

    muss man halt Schmerzmittel nehmen. Ist doch so einfach für alle und lukrativ dazu. Habe bewußt erst 2 mal in 52 Jahren Schmerzmittel genommen, einmal (Geburt) hatte das gar keine Wirkung, beim 2. Mal war es wegen der Betäubung sogar kontraproduktiv. Wenn es irgendwie geht, nehme ich nie mehr welche, bin sowieso ein harter Hund (obwohl weiblich) und bekomme regelmäßig von meiner leider privaten Krankenversicherung Beitragsrückgewähr, war auch Gottseidank nur bei Geburten im Krankenhaus. Rückenschmerzen habe ich durch die Stärkung der Rückenmuskulatur (Verlegen eines Korkbodens während der Schwangerschaft) vollständig überwunden, obwohl ich Schreibtischtäter bin.
  7. #96

    Pervers

    Das "Abschalten des Schmerzes" ...
    mit einer adäquaten Therapie ? Aus professioneller Erfahrung und mit ein bisschen Abstand zu der Thematik kann ich Ihnen sagen, dass es nicht an Schmerzmitteln oder Fachärzten für Schmerztherapie mangelt, sondern am guten alten klinischen Hausverstand. Die überwiegende Mehrzahl an Schmerzproblemen entstehen im Bewegungsapparat. Dieser ist wie der Name schon sagt kein passiver Apparat, d.h., er unterliegt der Willenssteuerung (Willkür- aber auch automatisierte Motorik), und kann daher sehr wohl mit der richtigen Hilfe (das muss nicht medikamentös sein !) auf Schmerz auch ANGEBRACHT reagieren. Wenn man sich mit der Thematik wirklich auseinandersetzt beginnt man zu begreifen wie pervers es ist, die Bevölkerung mit noch potenteren Schmerzabschaltern noch "besser" versorgen zu wollen. Damit sie vom natürlichen Feedback Ihrer Organe noch weniger mitkriegen können. Manche Menschen brauchen starke Schmerzmittel, keine Frage - aber bei weitem nicht so viele, wie immer wieder seitens wohlmeinender Fachspezialisierungsüchtiger propagiert wird. Mehr Gesetzesbestimmungen werden nur mehr Leid bringen. Intelligente Massnahmen wie Physiotherapie sollten hingegen gefördert werden. Diese nimmt übrigens in Deutschland - für ein hochentwickeltes industrielles Land - einen sehr niedrigen Stellenwert ein. Vergleichen Sie mit den Niederlanden, Skandinavien, Australien, Kanada, USA usw. Kein Wunder, dass nach mehr "Fachärzten" geschrien wird. Ein sicheres Zeichen dafür, dass es an der Basis beim Verständnis der Problematik fehlt. Schmerz ist bei weitem nicht so eine eigenständige Erkrankung wie es momentan die Modemeinung unter den "annerkannten Gelehrten" vorgibt. Schmerz ist ein sehr tief im Nervensystem verwurzelter und in der Evolution lange Zeit konservierter physiologischer Vorgang, das sollte man nie vergessen. Nur hat sich die Medizin in Deutschland bis dato mit dem Bewegungsapparat noch nicht tiefgehend genug auseinandersetzen können, weil Maßnahmen die keine Prothetik und keine Pillen verkaufen an die Frau/den Mann bringen lassen auch keine Förderungen aus der "Wirtschaft" bekommen. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein, der über diese Thematik etwas sagt oder schreibt.