Hormonkarussell: Warum Schlafmangel gefräßig macht

CorbisWer zu wenig schläft, neigt zu einem größeren Appetit und wird im Zweifel dick. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt, was hinter dem Effekt stecken könnte: Schuld sind demnach Hormone - bei Männer und Frauen allerdings auf ganz verschiedene Art und Weise.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-864943.html
  1. #1

    Ich bin Schichtarbeiter und wusste das schon lange. Dass ich nun auch weiß, warum das so ist, hilft mir leider nicht so richtig weiter.
  2. #2

    Werter

    "...und wird im Zweifel dick."
    Das Adverb *im Zweifel* bezeichnet eine nach reiflicher Abwägung favorisierte Entscheidungsvariante zwischen mehreren Möglichkeiten und ist in Ihrem Kontext sinnlos. Sie meinten wohl *häufig* oder *oft*...
  3. #3

    Zitat von mister brot Beitrag anzeigen
    Ich bin Schichtarbeiter und wusste das schon lange. Dass ich nun auch weiß, warum das so ist, hilft mir leider nicht so richtig weiter.
    Es soll Ihnen auch gar nicht weiterhelfen. Es soll Ihnen nur vor Augen halten, dass Sie "gefräßig" sind. Denn Dicke sind ja bekanntlich immer nur dann dick, wenn sie (zu)viel "fressen". Schlanke können demnach niemals "gefräßig" sein und wiegen ihr Essen immer nach Tageskalorienbilanz ab.

    Es soll Ihre Umwelt animieren, Ihnen so wertvolle Ratschläge wie "Du musst doch nicht so dick sein. Geh' doch mal früher ins Bett!" zu unterbreiten. Und es soll denen mit der "schlanken Linie" ein Gefühl von Erhabenheit suggerieren, da Schlanksein in dieser Gesellschaft fälschlicherweise mit Gesundheit gleichgesetzt wird. Die haben ja alles richtig gemacht. Die Dicken machen ja immer etwas falsch, sonst wären sie ja auch dünn.

    Es soll allen (mal wieder) suggerieren, dass der weitläufig unterstellte Grund für Übergewicht einen wissenschaftlichen und damit stichhaltigen Hintergrund hätte. Und die allermeisten, die so argumentieren, sehen es als Rechtfertigung an, ihre mehr oder weniger übergewichtige Umwelt mit ihrem Schlankheitswahn zu terrorisieren.
    Tatsache ist, dass man noch lange nicht weiß, wie ein konstantes Gewicht im Körper geregelt wird. Und Tatsache ist auch, dass es bei jedem andere Hintergründe, Ursachen und beeinflußende Faktoren gibt, denn sonst würde ja jeder diätische Ansatz, der mit "weniger essen" zu tun hätte, auch Erfolg bringen. Tut es aber nicht.

    Vor dem Hintergrund, dass mittlerweile jeder Zweite oder Dritte übergewichtig ist, sollten wir uns mal überlegen, ob wir wirklich in einer Gesellschaft leben wollen, in der derart faschistoide Züge gegenüber Oberflächlichkeiten ausgelebt werden.

    Es schadet nicht, zu leben und leben zu lassen.
  4. #4

    optional

    Das deckt sich mit meiner langjährigen Erfahrung.
  5. #5

    Das wirft eine Frage auf

    Zitat von Karthargo Beitrag anzeigen
    Es soll Ihnen auch gar nicht weiterhelfen. Es soll Ihnen nur vor Augen halten, dass Sie "gefräßig" sind. Denn Dicke sind ja bekanntlich immer nur dann dick, wenn sie (zu)viel "fressen". Schlanke können demnach niemals "gefräßig" sein und wiegen ihr Essen immer nach Tageskalorienbilanz ab.

    Es soll Ihre Umwelt animieren, Ihnen so wertvolle Ratschläge wie "Du musst doch nicht so dick sein. Geh' doch mal früher ins Bett!" zu unterbreiten. Und es soll denen mit der "schlanken Linie" ein Gefühl von Erhabenheit suggerieren, da Schlanksein in dieser Gesellschaft fälschlicherweise mit Gesundheit gleichgesetzt wird. Die haben ja alles richtig gemacht. Die Dicken machen ja immer etwas falsch, sonst wären sie ja auch dünn.

    Es soll allen (mal wieder) suggerieren, dass der weitläufig unterstellte Grund für Übergewicht einen wissenschaftlichen und damit stichhaltigen Hintergrund hätte. Und die allermeisten, die so argumentieren, sehen es als Rechtfertigung an, ihre mehr oder weniger übergewichtige Umwelt mit ihrem Schlankheitswahn zu terrorisieren.
    Tatsache ist, dass man noch lange nicht weiß, wie ein konstantes Gewicht im Körper geregelt wird. Und Tatsache ist auch, dass es bei jedem andere Hintergründe, Ursachen und beeinflußende Faktoren gibt, denn sonst würde ja jeder diätische Ansatz, der mit "weniger essen" zu tun hätte, auch Erfolg bringen. Tut es aber nicht.

    Vor dem Hintergrund, dass mittlerweile jeder Zweite oder Dritte übergewichtig ist, sollten wir uns mal überlegen, ob wir wirklich in einer Gesellschaft leben wollen, in der derart faschistoide Züge gegenüber Oberflächlichkeiten ausgelebt werden.

    Es schadet nicht, zu leben und leben zu lassen.
    Wie können die Erfolgreichen, die stets schlank und schön sind, überhaupt erfolgreich sein, wenn sie so viel schlafen?
  6. #6

    aeh...

    In der ersten Studie nahmen 6 Frauen und 1 Mann teil, bei der zweiten 26 Männer und Frauen! Kommen in Kürze wieder neue Wundermittel auf den Markt? Hüstel...
  7. #7

    Zitat von artusdanielhoerfeld Beitrag anzeigen
    "...und wird im Zweifel dick."
    Das Adverb *im Zweifel* bezeichnet eine nach reiflicher Abwägung favorisierte Entscheidungsvariante zwischen mehreren Möglichkeiten und ist in Ihrem Kontext sinnlos. Sie meinten wohl *häufig* oder *oft*...
    Warum bezeichnen Sie "im Zweifel" als Adverb? Handelt es sich hierbei nicht um eine Zusammenziehung von Präposition und Artikel ( in dem = im) einerseits und einem Substantiv (Zweifel) andererseits?
  8. #8

    optional

    dass Schlafmangel zu mehr Essaktivität führen kann, vermute ich schon eine geraume Zeit. Momentan verfolge/teste ich ausserdem die These, dass Magnesiummangel dazu führen kann, dass man dick wird.
  9. #9

    Habe ich gemerkt.....

    Nach 6 Jahren Schichtarbeit, wobei ich alle zwei Wochen von der Nachtschicht zur Tagschicht wechseln muss, haben sich die Pfunde mal schnell angepackt. Also nichts neues.