Frühwarnsystem: Implantat alarmiert bei drohendem Herzinfarkt

Universitätsklinikum FreiburgRund 95 Prozent der Herzinfarkt-Patienten könnten gerettet werden - wenn sie rechtzeitig ins Krankenhaus kämen. Viele ignorieren jedoch die Symptome. Ein kleines Gerät könnte helfen: In die Brust eingesetzt warnt es bei den ersten Anzeichen für einen Herzinfarkt.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-864886.html
  1. #1

    schon seit Jahrzehnten...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rund 95 Prozent der Herzinfarkt-Patienten könnten gerettet werden - wenn sie rechtzeitig ins Krankenhaus kämen. Viele ignorieren jedoch die Symptome. Ein kleines Gerät könnte helfen: In die Brust eingesetzt warnt es bei den ersten Anzeichen für einen Herzinfarkt.

    Implantat erkennt Herzinfarkt vor den ersten Symptomen - SPIEGEL ONLINE
    So ein Teil habe ich schon seit Jahrzehnten. Meine Frau.
  2. #2

    Und

    die Daten gehen auch direkt an die Krankasse, die dann automatisch den Beitrag erhöht. Wenn man Raucht oder Glas Wein trinkt, gibt es eine Warn SMS: "...Achtung Risikoaufschlag von 15 % droht..."
  3. #3

    Als ob...

    ... so eine OP ohne Risiko für die Risiko-Patienten wäre.

    Was soll das? Voll-Kasko ohne Selbstbeteiligung? Also - weitermachen wie bisher, das Gerät warnt dann ja schon?

    Und was ist mit Fehlalarmen, z.B. durch Herzrhythmusstörungen? Was passiert bei Angina Pectoris-Anfällen oder stummen Infarkten?

    Nee, danke.
  4. #4

    Kann mir schon gut die Schlangen vor den internistischen Notaufnahmen vorstellen, wenn das flächendeckende Verwendung findet.
    Weiß eigentlich jemand, wie viele falsch-positive Befunde die Dinger produzieren?
    Das ist das alte Problem: bloß nichts an den schlechten Gewohnheiten ändern, man braucht nur früh genug merken, daß es krank macht, damit man es wieder "reparieren" kann. Um dann mit dem schlechten Verhalten weiter zu machen.
    Unser Gesundheitssystem setzt hier die völlig falschen Anreize.
  5. #5

    Klein

    Klein? Das ist wohl relativ! Ich hoffe mal das die Miniaturisierung noch Fortschritte macht bis es für mich ein Thema wird... ;)
  6. #6

    optional

    Ich trage das Gerät seit ca. 1,5 Jhren und Anfang des Jahres hat es angeschlagen. Stent ins Herz eingeführt und fertig! Ob ich gestorben wäre weiß ich nicht, aber eiines weiß ich ganz bestimmt: Ich bin noch am Leben!
  7. #7

    Hypochonder

    Na das ist ja ideal für alle Hypochonder. Hoffentlich stirbt niemand vor Schreck, wenn das Gerät die Warnung sendet.
    Nicht alles was technisch machbar ist muss unbedingt sinnvoll sein.
  8. #8

    The same ....

    Dieses ewige Rumgenörgele unter fast jedem wissenschaftlich- medizinischen Artikel geht mir langsam auf den Zeiger.

    Keine Insiderwissen, aber einfach mal los poltern. OP lebensgefährlich (Routineeingriff), Fehlalarme (glauben sie die wissen gar nicht was sie da tun?)
    Und wenn, wäre ein Fehlalarm ja wohl nicht so schlimm?

    Nochmal, es sterben jeden Tag 160 Menschen daran. Und das müsste nicht sein.
  9. #9

    Sterbe Hysterie!!

    Die Medizin wird immer perverser! Ja herrgottverdamminochmal wollt ihr denn ewig leben? Viel wichtiger wäre, die Hygiene in deutschen Spitälern auf niederländisches Niveau zu hiven und den Leuten in der Schule schon beizubringen, was man essen sollte und was man meiden muß. Zudem sollte eine Steuer auf ungesunde Lebensmittel eingeführt werden, die dann an die Krankenversicherungen für deren Folgen überwiesen wird.
    Aber diese Gerätemedizin führt einzig und alleine dazu, daß immer mehr Menschen wegen der Krankenversicherung in soziale Schieflage geraten!
    Till