US-Studenten vor der Wahl: "Viele Leute sollten lieber nicht studieren"

Susana Raab52 Millionen junge Amerikaner können in wenigen Tagen ihren Präsidenten wählen: In was für einem Land wollen sie leben? Zwei Studenten, beide Anführer von politischen Gruppen an Top-Unis, streiten über das Recht auf Abtreibung, Job-Frust unter Akademikern und absurd hohe Studiengebühren.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-862116.html
  1. #1

    Wohlfeile Platitüden...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    52 Millionen junge Amerikaner können in wenigen Tagen ihren Präsidenten wählen: In was für einem Land wollen sie leben? Zwei Studenten, beide Anführer von politischen Gruppen an Top-Unis, streiten über das Recht auf Abtreibung, Job-Frust unter Akademikern und absurd hohe Studiengebühren.

    Zwei US-Studenten streiten über Abtreibung und Studiengebühren - SPIEGEL ONLINE
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer eine Universität nicht bezahlen kann, solle doch seine Eltern fragen, sagte der republikanische Präsidentschaftskandidat und Multimillionär Romney einmal über die extrem hohen Studiengebühren in den USA.
    Ja, toll, und wenn die es auch nicht bezahlen können?

    Schließlich ist in den USA ein Studium selten unter 50.000 US$ zu managen.
  2. #2

    Verwöhntes Früchtchen

    Die Ansichten dieser "Maggie" sind ja erschreckend. Kein Zwang zur Krankenversicherung, öffentliche Verkehrsmittel brauchen wir nicht und es studieren eh viel zu viele Leute. Hier spricht ein verwöhntes Früchtchen aus der Oberschicht welches Glück hatte als Tochter wohlhabender weisser Amerikaner geboren worden zu sein. Auf der einen Seite stockkonservativ ( Abtreibung), bigott und auf der anderen Seite "survival of the fittest" und keinerlei Empathie für Schwächere oder weniger Privilegierte. Diese toxische Mischung, die man auch bei Romney sehr gut beobachten kann wird die USA noch weiter nach unten ziehen. Trotz aller Unzulänglichkeiten unseres Systems kann man froh sein hier zu wohnen und nicht jenseits des Atlantiks.
  3. #3

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Ja, toll, und wenn die es auch nicht bezahlen können?

    Schließlich ist in den USA ein Studium selten unter 50.000 US$ zu managen.
    In den USA gibt es viel mehr Stipendiaten als in Deutschland.
    .
    Auch wenn die Studiengebühren recht hoch sind, gibt es z. B. vom DAAD Hilfe oder hier:
    Studieren im Ausland - Welche Stipendien gibt es für die USA? - Bildung - sueddeutsche.de
  4. #4

    Gut ausgebildete Hochschulabgänger werden so ziemlich überall gesucht aber ein Großteil der Unterschicht wird erstmal durch die gewaltige finanzielle Belastung ausgeschlossen und die Republikanerin meint nicht jeder sollte studieren, jemand muss ja die Drecksarbeit für die Oberschicht erleben

    Wenn das so weiter haben wir es bald mit einem Kastensystem wie in Indien zu tun in dem der soziale Aufstieg unmöglich ist.
  5. #5

    WOW, Maggie hat's ja voll drauf...

    ...die verdrehte Logik und verdrehende Rhetorik.

    "Auch an den Unis muss kürzergetreten werden - sie könnten ja beim Mensaessen oder den Professorengehältern Abstriche machen...Es sollten nicht so viele Leute ermutigt werden, an die Uni zu gehen. Manche Schüler mögen die Highschool nicht, das ist auch okay. Sie lernen nicht gern, sie wollen nicht hart arbeiten, sie sollten dann aber auch nicht studieren...Bildung ist wichtig. Und niedrige Steuern. Aber öffentliche Verkehrsmittel sind mir egal. Die brauchen wir nicht...Wenn du denkst, dass Politiker immer konsequent sind, bist du verrückt. Natürlich ändern sie ihre Meinung und Positionen, um Stimmen zu kriegen. So funktioniert Politik."

    Alles klar?! ;)
    Ich würde ihr den Studienplatz sofort wieder wegnehmen!
  6. #6

    Liebe US-Amerikaner,

    Leute wie Miss Cleary sind doch das beste Argument, *für* Obama zu stimmen. Lassen Sie es nicht zu, dass republikanische Hohlladungsgeschosse weiterhin ihr schönes Land zugrunde richten.
  7. #7

    Interessiert *mich* nicht, brauchen *wir* nicht. Interessante Logik!
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    52 Millionen junge Amerikaner können in wenigen Tagen ihren Präsidenten wählen: In was für einem Land wollen sie leben? Zwei Studenten, beide Anführer von politischen Gruppen an Top-Unis, streiten über das Recht auf Abtreibung, Job-Frust unter Akademikern und absurd hohe Studiengebühren.

    Zwei US-Studenten streiten über Abtreibung und Studiengebühren - SPIEGEL ONLINE
    Oh man, wie hat die es denn an die Uni geschafft? Soviel Dummheit muß doch weh tun.
    Ich wünsch ihr jedenfalls, daß sie einen schönen Job find.
    Als Friseur oder so.
  9. #9

    Ein Hoch auf Maggie...

    ...ein Paradebeispiel für Arroganz gepaart mit Ignoranz und einer vollen Geldbörse...keine Krankenversicherung, wenig öffentliche Verkehrsmittel, Bildungsausschluss...irgendwie darf man hoffen, dass die Realität des Durchschnittsamerikaners sie irgendwann einholt.