Negativrekord: Arbeitslosigkeit in Euro-Zone so hoch wie nie zuvor

REUTERSDie Schuldenkrise treibt die Zahl 1der Arbeitslosen in der Euro-Zone auf einen Rekordwert. Fast 18,5 Millionen Menschen waren im September ohne Job, in Griechenland und Spanien ist jeder Vierte betroffen. Immerhin schwächte sich der im gemeinsamen Währungsraum leicht ab.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-864468.html
  1. #1

    Wie ? Was ? Wieso denn das ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schuldenkrise treibt die Zahl 1der Arbeitslosen in der Euro-Zone auf einen Rekordwert. Fast 18,5 Millionen Menschen waren im September ohne Job, in Griechenland und Spanien ist jeder Vierte betroffen. Immerhin schwächte sich der im gemeinsamen Währungsraum leicht ab.

    Euro-Zone: Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordniveau, Inflation sinkt - SPIEGEL ONLINE
    Der Euro bringt uns allen doch alternativlosen Wohlstand und Milch und Honig ? Ach so, nur einigen wenigen ?
    Klar, können dazu nicht alle gehören.
    Die die hinten runter fallen sind es vermutlich auch selber schuld.

    Hatten ja schließlich Zeit genug Millionäre zu werden.
    Wann merken Europas Völker was mit ihnen gespielt wird ?
  2. #2

    Hierzu...

    ...nochmals der unsäglich zynische Kommentar von Joschie Fischer, dem größten Gutgrünen aller Zeiten (GRÖGRÜZ):
    ..."Aber weil dieses Werk nicht von heute auf morgen zu verwirklichen sein wird, wünscht sich Joschka Fischer, "dass diese Krise noch nicht so schnell zu Ende geht". Denn sie übe einen ungeheuren Veränderungsdruck aus. Dies sei eine "Politisierungsphase", rief Fischer emphatisch aus. "Ich bedaure nur, dass wir nicht eine mutigere politische Führung haben."
    Also Im Klartext: Fischer ist das Schicksal Millionen Betroffener völlig wurscht, Hauptsache ist, seine abstrusen Weltverbesserungsphantasien werden realisiert. Da fühlt man sich abends beim Rotwein richtig wichtig und GUT!

    Quelle:http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-10/berggruen-konferenz-europa-berlin-fischer
  3. #3

    Ich frage mich..

    Zitat von prontissimo Beitrag anzeigen
    Der Euro bringt uns allen doch alternativlosen Wohlstand und Milch und Honig ? Ach so, nur einigen wenigen ?
    Klar, können dazu nicht .....
    ..ist der Euro die Wurzel allen Übels oder ist er nur ein Mittel von vielen, um den fürs System so lästigen Menschen kaltzustellen?Die Wurzel allen Übels ist das System des Brutalkapitalismus.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schuldenkrise treibt die Zahl 1der Arbeitslosen in der Euro-Zone auf einen Rekordwert. Fast 18,5 Millionen Menschen waren im September ohne Job, in Griechenland und Spanien ist jeder Vierte betroffen. Immerhin schwächte sich der im gemeinsamen Währungsraum leicht ab.

    Euro-Zone: Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordniveau, Inflation sinkt - SPIEGEL ONLINE
    Die "Schuldenkrise", die vom Himmel fiel:
    "Die Griechenlandkrise markiert eine entscheidende Wende für die Währungsunion. Zunächst schien es nur ein harmloser Etikettenwechsel zu sein: Aus der „Finanzkrise“ wurde die „Staatsschuldenkrise“. Doch damit wechselten auch die Schuldigen. Die Banken als eigentliche Verursacher gerieten aus dem Blickfeld, stattdessen saßen die Staaten mit hohen Schulden auf der Anklagebank, weil sie nach gängiger Lesart „über ihre Verhältnisse gelebt haben“."

    Bankenschwindel - Schuldenkrise oder Bankenkrise? Merkels kostspieliger Irrtumm | Cicero Online

    Das muss man sich (dank unserer Mainstreampresse) immerwieder verdeutlichen.
  5. #5

    Arbeitsplatzvernichter

    Zitat von prontissimo Beitrag anzeigen
    Der Euro bringt uns allen doch alternativlosen Wohlstand und Milch und Honig ? Ach so, nur einigen wenigen ?
    Klar, können dazu nicht alle gehören.
    Die die hinten runter fallen sind es vermutlich auch selber schuld.

    Hatten ja schließlich Zeit genug Millionäre zu werden.
    Wann merken Europas Völker was mit ihnen gespielt wird ?
    Die europäische Gemeinschaftswährung ist ein Arbeitsplatzvernichter und sie treibt große Keile zwischen die Mitglieder der Eurozone.
    Es zeigt sich inzwischen auch, dass die Behauptung, ohne Export in die Eurostaaten würde die deutsche Wirtschaft zusammenbrechen, eine glatte Lüge ist. Deutschland hat zu D-Mark-Zeiten exportiert u7nd das nicht zu knapp. Inzwischen werden mehr Autos in den außereuropäischen Raum verkauft als in die Eurozone. Deutschlands Export-Wohl hängt also beileibe nicht von der Eurozone ab.
    Retten kann die ganze Misere nur eine Aufgabe des Euro hin zu nationalen Währungen, die die Wirtschaftskraft des jeweiligen Landes widerspiegeln. Damit wird man dann auch die Arbeitslosigkeit reduzieren können, besonders in dem PIGS-Staaten.
  6. #6

    @zynik

    Die Euro-Krise ist keine Bankenkrise, das wird nur von linker Seite immer dreisterweise so dargestellt. Die meisten Staaten haben ganz klar und unmissverständlich eine Staatsschuldenkrise, das ist Fakt! Auch die meisten Banken, die dabei eine sehr schlecht Rolle gespielt haben, waren i.d.R. nicht einmal die bösen Zockerbanken, sondern vielmehr mehrheitlich staatliche Banken, die miserabel gewirtschaftet haben, die HRE lässt grüßen. Richtig ist, dass ein Großteil der Hilfen direkt an die Banken gehen, was allerdings auch kein "Skandal" (Frau Wagenknecht) ist, sondern systembedingt absolut folgerichtig ist. Das ur-linke und dämliche Bankengeplärre von Links kann doch nun wirklich niemand mehr hören! Die Staaten geben nunmal unverhältnismäßig viel mehr Geld aus als sie einnehmen und am Ende sind die Banken, die Kapitalisten und der Euro an sich schuld... wenns nur mal so einfach wäre...
  7. #7

    NegativBegeisterung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schuldenkrise treibt die Zahl 1der Arbeitslosen in der Euro-Zone auf einen Rekordwert. Fast 18,5 Millionen Menschen waren im September ohne Job...
    Solche (immer häufiger zu lesenden) Meldungen erzeugen bei mir auch einen Rekord: Die NegativBegeisterung. Zeigen sie doch wie völlig unfähig die Kombination von Wirtschafts"wissenschaft" und Politik ist.

    In jedem normalen Fall gibt es nur eines, wenn man Schulden hat, aber nicht unbedingt - und aus guten Gründen - seinen Lebensstandard verringern will: Mehr arbeiten.

    Dank der Unfähigkeit von Wirtschafts"wissenschaft"+Politik machen die Leute gerade in den ärmeren Staaten genau das Gegenteil: sie arbeiten weniger.

    Solange dies so ist sollte man zumindest die Vergabe von Nobelpreisen für die Wirtschaftswissenschaften aussetzen, und Zwangsarbeit für unfähige Politiker einführen.
  8. #8

    Arbeitslosigkeit ist gut für die Wirtschaft

    weil man da prächtig die Löhne drücken kann. Also, Frau Merkel und Konsorten: nur weiter so!
  9. #9

    Na ja

    Zitat von hardliner1 Beitrag anzeigen
    Die europäische Gemeinschaftswährung ist ein Arbeitsplatzvernichter und sie treibt große Keile zwischen die Mitglieder der Eurozone.
    Es zeigt sich inzwischen auch, dass die Behauptung, ohne Export in die Eurostaaten würde die deutsche.....
    1998 D-Mark-Zeit Kanzlerschaft Helmut Kohl 4,80 Mio Arbeitslose!