Wahrnehmung: Zeig mir deine Augen, Monster

APWir blicken einem Gegenüber immer zuerst in die Augen - selbst dann, wenn diese nicht im Gesicht sitzen. Das haben Forscher festgestellt, als sie Probanden Bilder von Fantasiemonstern zeigten. Die Beobachtung könnte helfen, Autismus besser zu verstehen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-864363.html
  1. #1

    Lachhaft

    Diese Erkenntnis könnte vielleicht auch erklären, warum Menschen mit Autismus anderen oft nicht in die Augen blicken, meinen die Forscher. Möglicherweise sei bei ihnen der Schaltkreis gestört, mit dem die Augen erkannt werden. Als Folge falle es ihnen schwer, den Blick ihres Gegenübers zu erwidern.
    Das ist ja nun wirklich lachhaft. Autisten sehen den anderen nicht in die Augen, weil sie die anderen nicht ertragen. Das kann jeder Mensch nachempfinden, der schüchtern ist oder Angst hat. Dieser wird nämlich auch nicht dem Blick des Überlegenen stand halten und deshalb ihm lieber nicht in die Augen blicken.
  2. #2

    äähmmm

    "Eine andere Möglichkeit wäre aber auch, dass unser Zentrum für die Gesichtserkennung unseren Blick automatisch in die Mitte eines Kopfes lenkt - dort, wo bei den meisten Tieren und dem Menschen die Augen sitzen."

    wenn das Gehirn also erst mal in der Mitte des Kopfes nach Augen sucht dann müsste es halt einen Mechanismus im Gehirn geben, der Köpfe erkennt.

    Beim Hummer, Tintenfisch, Fisch, Vogel etc müsste das dann aber nicht funktioneren.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass man gezielt nach den kleinen runden Dingern sucht liegt da näher. Vor allem wenn man bedenkt, dass sich viele Tiere dieses Tricks bemächtigen. Es gibt Fische mit einem Punkt am Schwanzende um seinen Fressfeinden besser zu entkommen. Oder der Pfau, bei dem seine Schwanzfedern wie viele Augen und damit wohl bedrohlicher wirken sollen.

    Ich bleib dabei; das Lebewesen sucht nach den kleinen runden Dingern und deklariert das dann als Kopf. Ein wenig Allgemeinwissen genügt. Forschen muss man da nicht mehr gross.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wir blicken einem Gegenüber immer zuerst in die Augen - selbst dann, wenn diese nicht im Gesicht sitzen. Das haben Forscher festgestellt, als sie Probanden Bilder von Fantasiemonstern zeigten. Die Beobachtung könnte helfen, Autismus besser zu verstehen.

    Wahrnehmung: Selbst bei Monstern schauen wir zuerst auf die Augen - SPIEGEL ONLINE
    Hätten sie einfach mal einen Autisten gefragt wieso. Es ist einfach extremst* unangenehm jemanden in die Augen zuschauen.
    *ja ich weiß, extrem kann nicht gesteigert werden
  4. #4

    Roboter

    Interessant wirds dann, wenn man nicht klar erkennen kann, was die Augen sind. Im Making-of von RoboCop haben die Specialeffectsleute gesagt, dass der Kampfroboter deshalb interessant ist, weil man beim Betrachten nicht direkt was mit dem "Gesicht" anfangen kann. Ist die Öffnung der Mund? Oder doch Augen?
    https://wiki.base22.com/download/attachments/56397167/ed209.jpg
  5. #5

    Zitat von Last Ninja Beitrag anzeigen
    Interessant wirds dann, wenn man nicht klar erkennen kann, was die Augen sind.
    Ja das ist in der Tat irritierend, einerseits handelt es sich ja schlicht um eine Maschine, die aber dennoch ausreichend an ein Tier erinnert, dass man Augen erwartet, findet man keine ist das Gehirn verwirrt, was das Teil umso bedrohlicher erscheinen lässt, weil man seine "Absichten" nicht erkennt.

    Wie schon gesagt viele Tiere nutzen umgekehrte Effekte indem sie künstliche Augen nachbilden um bedrohlicher zu erscheinen, so auch Schmetterlinge, bei großen Augen erwartet man einen großen Gegner, so kann man Vögel täuschen.
  6. #6

    lächerliche theorie

    auf welchem Niveau denken diese Funktionseliten eigentlich heute zu tage! Das wird ja immer schlimmer!

    Autisten sehen ihrem gegenüber nicht in die Augen, weil sie Angst vor dem haben, was sie dort sehen. Sie heban nicht ZUWENIG Empathie, sondern zu VIEL!

    Und bei Monstern schaut man deshalb zuerst auf die Augen, weil man dort das Gesicht vermutet. Und von dem hängt 'Kommunikation' ab!
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wir blicken einem Gegenüber immer zuerst in die Augen - selbst dann, wenn diese nicht im Gesicht sitzen. Das haben Forscher festgestellt, als sie Probanden Bilder von Fantasiemonstern zeigten. Die Beobachtung könnte helfen, Autismus besser zu verstehen.

    Wahrnehmung: Selbst bei Monstern schauen wir zuerst auf die Augen - SPIEGEL ONLINE
    Ich weiß nicht ob die Studie wirklich etwas über die menschliche Wahrnehmung aussagt, oder doch vielmehr über die Art und Weise wie die Künstler von D&D diese Figuren gestaltet haben? Natürlich sind Augen von großer Bedeutung für Menschen, da sie das wichtigste Sinnesorgan sind und uns ständig begegnen.

    Aber wenn Marktforscher die Sichtverfolgung einsetzen um das Einkaufsverhalten von Kunden zu studieren, dann tun diese es schließlich auch, um zu wissen was beim Kunden gut ankommt und nicht wo bei den Frauen das Zentrum für "Schuherkennung" liegt...
  8. #8

    Sehen & gesehen werden

    Mir scheint es eher wichtig zu sein, ob das potentielle Opfer mich, den Jäger schon gesehen hat.
    Oder ob ich, als potentielles Opfer vom Jäger schon gesehen wurde. Wer das schneller erkannte, lebte früher eben länger und hat diese Eigenschaft weiter vererbt.
  9. #9

    Zufall

    Die Testbilder zeigten von Menschen gestaltete Figuren. Warum wurden keine Gestalten genommen, bei denen die Augen per Zufallsgenerator irgendwoim Bild platziert worden waren?