Foto-Essay zum Mississippi-Delta: Im Armenhaus Amerikas

Henning BodeSüdstaaten-Romantik sucht man hier vergebens, das Mississippi-Delta ist eine der ärmsten Regionen der USA. Mit seinem Fotoessay "Die Kinder des King Cotton" hat der Hamburger Henning Bode ein eindrucksvolles Porträt der Menschen am großen Strom abgeliefert.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-863014.html
  1. #1

    Sind es Menschen od. Arme?

    Muß man die Menschen immer mit dem Attribut "Arm" diskreditieren?
    Es sind vor allem Menschen die dort leben, vielleicht sind sie zufrieden mit dem was sie nicht haben.

    Die "Wohlstand für alle"Perspektive des Authors wird ihnen nicht gerecht.
  2. #2

    Arm und Reich und eine Währung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Südstaaten-Romantik sucht man hier vergebens, das Mississippi-Delta ist eine der ärmsten Regionen der USA. Mit seinem Fotoessay "Die Kinder des King Cotton" hat der Hamburger Henning Bode ein eindrucksvolles Porträt der Menschen am großen Strom abgeliefert.

    Fotos aus dem Mississippi-Delta von Henning Bode - SPIEGEL ONLINE
    Die Einkommensunterschiede in den USA allgemein und auch zwischen den einzelnen Staaten sind größer als in der EU. Die USA kommen dennoch mit einer Währung klar.
  3. #3

    arm

    Zitat von APPEASEMENT Beitrag anzeigen
    Muß man die Menschen immer mit dem Attribut "Arm" diskreditieren?
    Es sind vor allem Menschen die dort leben, vielleicht sind sie zufrieden mit dem was sie nicht haben.
    Die "Wohlstand für alle"Perspektive des Authors wird ihnen nicht gerecht.
    Es kann nicht sein was nicht sein darf, oder wie? Der Autor diskreditiert die Menschen doch nicht, wenn er einfach die Wahrheit sagt: sie sind arm. Oder wie würden sie das bezeichnen? Passt natürlich nicht so recht ins Bild der amerikanischen Wesens, an dem die Welt genesen soll.
  4. #4

    Warum so weit Reisen ?

    Zitat von Mo2 Beitrag anzeigen
    Es kann nicht sein was nicht sein darf, oder wie? Der Autor diskreditiert die Menschen doch nicht, wenn er einfach die Wahrheit sagt: sie sind arm. Oder wie würden sie das bezeichnen? Passt natürlich nicht so recht ins Bild der amerikanischen Wesens, an dem die Welt genesen soll.
    einfach Schwarz-Weiß Film einlegen und los in BERLIN :auch hier kann man an jeder Ecke arme Mitbürger fotografieren wie Sie die Glascontainer nach Leergut durch suchen oder im Müll nach verwertbarem suchen.Es werden immer mehr....!
    Ja ,die Wahrheit ist manchmal schwer zu ertragen.
  5. #5

    Das Delta ist eine Reise wert

    Wenn ich die Bilder sehe, möchte ich am liebsten einen Flug buchen. Ich empfehle jeden 4 Wochen Delta mit Crawfish essen und Kirchenbesuchen. Dabei lernt man die Einheimischen kennen und damit das wahre, schöne & schreckliche Amerika.
  6. #6

    Ich verstehe

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Südstaaten-Romantik sucht man hier vergebens, das Mississippi-Delta ist eine der ärmsten Regionen der USA. Mit seinem Fotoessay "Die Kinder des King Cotton" hat der Hamburger Henning Bode ein eindrucksvolles Porträt der Menschen am großen Strom abgeliefert.

    Fotos aus dem Mississippi-Delta von Henning Bode - SPIEGEL ONLINE
    nicht warum nur `reiche`Menschen glücklich sind.
  7. #7

    Zitat von APPEASEMENT Beitrag anzeigen
    Muß man die Menschen immer mit dem Attribut "Arm" diskreditieren?
    Es sind vor allem Menschen die dort leben, vielleicht sind sie zufrieden mit dem was sie nicht haben.
    Die "Wohlstand für alle"Perspektive des Authors wird ihnen nicht gerecht.
    Was regen Sie sich auf? Es gibt eine Definition für den Begriff "arm", und diese trifft hier zu. Sie mögen es glauben oder nicht, arm sein heißt jedoch nicht, wie Sie meinen, dass Sie möglicherweise unzufrieden sind. Zufriedenheit und Glück hat wenig mit arm und reich zu tun.
  8. #8

    yepp

    Zitat von herrdörr Beitrag anzeigen
    Wenn ich die Bilder sehe, möchte ich am liebsten einen Flug buchen. Ich empfehle jeden 4 Wochen Delta mit Crawfish essen und Kirchenbesuchen. Dabei lernt man die Einheimischen kennen und damit das wahre, schöne & schreckliche Amerika.
    Delta?
    Was meint der Autor denn nun?
    Den Mississippi?
    Den gibt's hier seit 50 Jahren nicht mehr, die letzten 50 Kilometer dieser Wasserstraße nennt man "the channel" - nix "Ol man river..".
    Wie ein anderer Forist schreibt: wegen der Armut hätte er nicht jetzt dort hin fahren müssen - da hat sich seit 50 Jahren nichts geändert.

    Wenn schon eine Bildreportage, dann über die Cajoons - auch da hat sich kaum was geändert - die letzten 100 Jahre - aber sie sind eines der lohnendsten Reiseziele dieser Welt - wenn man sich - aus den verschiedensten Gründen - traut.

    ......und schon habe ich diesen unvorstellbar unvergleichlichen süßscharfen kreolischen Geschmack im Mund.....
  9. #9

    Auf nach Dirty South, y'all

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Südstaaten-Romantik sucht man hier vergebens, das Mississippi-Delta ist eine der ärmsten Regionen der USA. Mit seinem Fotoessay "Die Kinder des King Cotton" hat der Hamburger Henning Bode ein eindrucksvolles Porträt der Menschen am großen Strom abgeliefert.

    Fotos aus dem Mississippi-Delta von Henning Bode - SPIEGEL ONLINE
    Wenn man die Südstaaten-Romantik nicht finden will, findet man sie auch nicht. Das kann man dann mit ein paar manipulierenden Fotos belegen. Wie auch immer, es gibt nichts Schöneres und romantischeres als durch das Mississippi-Delta, aber auch durch Alabama, Louisiana und sogar noch den östlichen Teil Texas' zu fahren.

    Auf nach Dirty South, y'all!