F1-Pressestimmen: "Im Land der heiligen Kuh regierte der Red Bull"

DPADie internationale Presse feiert Sebastian Vettel für seinen Sieg beim Großen Preis von Indien. "Ein Triumphmarsch" des Red-Bull-Piloten schreibt die Gazzetta dello Sport. Die Medien finden aber auch lobende Worte für Vettels WM-Kontrahent Fernando Alonso: "Formidabler Zweiter!"

http://www.spiegel.de/sport/formel1/...-a-864022.html
  1. #1

    Überhaupt noch nichts gewonnen!

    Es sind noch drei Rennen! Alonso ist ein beinharter Gegner und der Red Bull Renault hat sich diese Saison schon oft als Diva gezeigt. Also, Ball flach halten und Daumen drücken (für Vettel natürlich)...
  2. #2

    Zitat von vhn Beitrag anzeigen
    Es sind noch drei Rennen! Alonso ist ein beinharter Gegner und der Red Bull Renault hat sich diese Saison schon oft als Diva gezeigt. Also, Ball flach halten und Daumen drücken (für Vettel natürlich)...
    Tja, aber bei RB scheint der Knoten seit einigen Rennen geplatzt zu sein bzw. Newey hat das Problem, dass sich durch das Verbot des Doppeldiffusors ergab, u.a. durch DDRS gelöst zu haben. Das Problem der fehleranfälligen Lichtmaschine ist gelöst. (Ist es eigentlich ein Zufall, dass diese Dinger in Italien gefertigt werden?)
    Auf den restlichen bekannten Strecken im Kalender ist der RB07 - dessen Nachfolgemodell dieselbe Fahreigenschaften aufweist - mehr als konkurrenzfähig gewesen. Die Entwicklungsgeschwindigkeit bei RB ist höher, Team und Fahrer - vor allem Vettel - haben das Momentum auf ihrer Seite.
    Alonso muss nicht nur nach vorne angreifen, sondern sich auch nach hinten gegen die MCL, vielleicht auch noch gegen Lotus verteidigen.

    Der einzige Silberstreif am Horizont der Roten ist Pirelli bzw. deren Reifenwahl für die verbleibenden Rennen: die harten und Medium Gummis liegen dem Ferrari besser.
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    Unter'm Strich: RB/Vettel mit Vorteilen. Die Buchmacher sehen es genauso, Alonsos Quoten auf den WDC sind in den Himmel geschossen ;-)
  3. #3

    Noch nicht durch...

    Alonso macht keine Fehler und verdient sich damit das Glück, dass ihm manchmal nachgesagt wurde. Damit ist es aber nach den beiden unverschuldeten Crashs am Start vorbei. Wer im vorderen Mittelfeld startet, ist eben einer größeren Gefahr ausgesetzt als der Pole Mann. Da der Ferrari auf eine Runde nicht schnell genug ist und erst im Rennen richtig in Fahrt kommt, wird sich Alonso auch in den nächsten Rennen erst durch die Mclaren kämpfen müssen. Dann ist der RB Zug aber schon abgefahren. McLaren wird im Rennen keine Rolle mehr spielen, weil die Entwicklungsressourcen bereits voll dem Auto 2013 zugeordnet wurden. Ich prognostiziere daher für die nächsten drei Rennen eine Podest mit Alonso und den Redbulls. Ein technischer KO kann jetzt die WM entscheiden. (Fahrfehler, bei denen man nicht mit jemandem zusammenkracht, führen seit der Abschaffung der Kiesbetten ja nicht mehr zum Ausfall, sondern nur noch zu einem kleinen Umweg.