Belastete Outdoor-Kleidung: Zurück zur Chemie

Marcus Meyer / GreenpeaceDie Hersteller von Outdoor-Kleidung werben gerne mit unberührter Natur. Die wetterfesten High-Tech-Klamotten enthalten allerdings eine ganze Reihe von Chemikalien, die Umwelt und Gesundheit belasten können, wie eine Greenpeace-Untersuchung zeigt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-863450.html
  1. #1

    Uralt und aufgewärmt ohne Aussage

    Tut mir leid, aber das Problem Chlor/Flour-Chemie in Outdoorkleidung ist seid Mitte der 80er Jahr (also seid einem viertel Jahrhundert...) bekannt. Interessant wäre gewesen, wie sich seitdem die Messwerte verhändert haben. Und/oder die Veränderung in der Produktionsstätte (China...) sich ausgewirkt haben. Aber gut, mit so einem Sach-Artikel wäre natürlich sowohl von SPON als auch von GP keine Aufmerksamkeit zu erregen. So ist es aber leider alles kalter Kaffee - auch wenn es kaum einer merkt.
  2. #2

    Kleidung inzwischen Sondermüll

    Egal ob Bettzeug, Jacken, Hemden, Pullover oder Unterhosen, inzwischen ist alles aus Plastik. Das Zauberwort heißt Mikrofaser. Plastik ist nicht biologisch abbaubar und daher Sondermüll, der nicht in die Umwelt gehört!
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Hersteller von Outdoor-Kleidung werben gerne mit unberührter Natur. Die wetterfesten High-Tech-Klamotten enthalten allerdings eine ganze Reihe von Chemikalien, die Umwelt und Gesundheit belasten können, wie eine Greenpeace-Untersuchung zeigt.

    Greenpeace-Studie: Outdoor-Klamotten mit Chemie belastet - SPIEGEL ONLINE
    kein einziger dieser hersteller wirbt damit, daß die kleidung aus natürlichen materialen sei.

    die werbebotschaft bei allen diesen herstellern lautet, mit dieser kleidung kannst du den widrigkeiten der natur trotzen.
  4. #4

    Bemühter Skandal

    Man kann versuchen, die Belastung mit Schadstoffen zu minimieren. Fakten sind aber:
    - GoreTex ist vermutlich das Beste, was es auf dem Markt gibt.
    - GoreTex BESTEHT, also IST Polytetrafluorethylen.
    - Eine 100 %ige Schadstofffreiheit wird es nicht geben, insbesondere nicht an poly- oder perfluorierten Molekülen.

    Es ist wie mit Kunststoff-Mineralwasserflaschen. Dort sind auch die entsprechenden Monomere und Abkömmlinge reichlich zu finden.
  5. #5

    Mir war schon immer klar,....

    ...dass alle diese Textilien belastet sind.Die natürliche Alternative wären einzigund allein Felle, also Pelze. Da hat man also, wie bei so vielen umweltfreundlichen Dingen mal wieder den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben.
  6. #6

    Kundenentscheidung

    wäre schon sinnvoll aber welche Leute sind heute noch umweltbewußt in dieser egozentrischen Gesellschaft. Wenn ich die Berge der Verpackungen sehe fragt man sich schon lange nach Umweltbewußtsein. In den letzten Jahren haben Verpackungen wieder massiv zugenopmmen. Ich denke vielen Leute ist es völlig was die Umwelt belastet, Hauptsache sie haben ihre Vorteile.
    Unsere armen Kinder die das alles ertragen müssen!
  7. #7

    "Konkret geht es um sogenannte perfluorierte und polyfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC), äußerst persistente chemische Verbindungen. Das bedeutet, diese Stoffe werden in der Umwelt nur über extrem lange Zeiträume abgebaut. PFC kommen in der Natur nicht vor und werden schon seit mehr als 50 Jahren hergestellt. Mittlerweise hat man diese Chemikalien weltweit nachgewiesen, laut Greenpeace vom Schnee in den Alpen bis in die Tiefsee - sogar das Blut von arktischen Eisbären und der Dung von Pinguinen aus Feuerland sind demnach mit PFC belastet. "

    Oha mehr als 50 Jahre wie schrecklich o.O.
    Aber ein Ikea Plastik Teller, ist total umweldfreundlich und braucht zum glück auch keine Jarzehnte um sich durch Erosion zu verkleinern.
    Auch handelsübliches Plastik wird von der Natur NICHT abgebaut also was soll das hier?
  8. #8

    asien

    mh, die einzigste in europa (ukraine) produzierte jacke hat die niedrigsten werte. woran das wohl liegen mag. ein schelm wer böses denkt.

    ich versteh nicht warum man für solche jacke mehrere hundert euro bezalen kann, wenn das zeug trotzdem in einem billigohnland mit geringen umweltauflagen produziert wird.

    was mir in dem artikel fehlt, alternativen anzugeben, hersteller die eben ohnes olche stoffe auskommen.
  9. #9

    Dabei tendiert der Nutzwert.....

    ...dieser Jacken zumindest nach meiner Erfahrung gegen null. Äußerst hochwertige Kleidungsstücke, zumindest was den Preis betrifft, erwiesen sich im Bergsport als vollkommen nutzlos. Wasserdichtigkeit Fehlanzeige. Sobald sich die vergängliche Imprägnur des Außenmaterials verflüchtigt hat, nutzt auch keine Membran mehr. Feuchtigkeitstransport Fehlanzeige. Selbst mit "hochwertiger" Unterkleidung, egal bei welcher Außentemperatur, kleben triefend-schweißnasse "Funktions"-Textilien auf der Haut. Zweimal habe ich sündhaft teure Jacken zurückgeschickt, eine mit GoreTex Membran, eine mit Sympatex. Ich bekam beide ersetzt. Ergebnis: s.o.
    In den Bergen und auch sonst bevorzuge ich inzwischen ausreichend Wechselwäsche und im Regen ist eine gute Wachsjacke unschlagbar.