Syrische Studenten: Krieg daheim, Not in Deutschland

APMehr als 2000 Syrer studieren in Deutschland. Seit Ausbruch des Bürgerkrieges bekommen die meisten kein Geld mehr von zu Hause. Deutschland unterstützte sie bislang nicht - das soll sich jetzt ändern.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-862222.html
  1. #1

    Hi allerseits,

    so besch**** die Lage für die Syrer auch sein mag:

    Auch als Deutscher ist es oft normal sich während des Studiums selbst zu versorgen.
    Das große Geheule kann ich nicht verstehen.

    Übrigens: Auch als Deutscher bekommt man als Student keine Sozialleistungen wie z.B. HIV, Wohngeld usw... weil: man könnte ja Bafoeg beantragen. Und für alle die jetzt behaupten als Deutscher würde man ja Bafoeg bekommen: Das ist zum leben zu wenig und zum sterben zu viel. Wenn man arbeitet wird einem dieses verdiente Geld auch noch angerechnet. Am besten ist also man arbeitet vernünftig und nimmer überhaupt kein Bafoeg, das ist der beste Kompromiss. (Eigene Erfahrung).

    Eine Sache ist natürlich schlimm: Seit Bachelor/Master ist einfach weniger Zeit zum Arbeiten. Das trifft jedoch Deutsche und Ausländer auch gleichermaßen.
  2. #2

    ohh mein Gott in einem Möbelhaus gearbeitet....

    ha ok erstmal das gute, es tut mir von ganzem Herzen leid das Krieg in eurer Heimat herrscht und Familien von euch direkt betroffen sind.
    Aber ansonsten kein Mitleid Pustekuchen jeder Mensch der in Deutschland studiert und dessen Eltern über der Teufelsgrenze liegen bekommen kein Bafög und müssen in der Regel arbeiten und nein noch viel schlimmer ihr verpasst ein paar Kurse NEEEEEEEEIIIIIIIINNNNNN schlimmer kann es nicht kommen? Ähh ist nicht grade Krieg in eurer Heimat ?
    Also ich war mein ganzes Studium arbeiten ich musste sogar mal im Krankenhaus arbeiten igitt igitt war das ekelig (Ironie), ich war Tellerwäscher im ICC für 7,5DM das war sch**sse(keine Ironie). Wie oft ich Umzugshelfer war kann ich mich garnicht mehr erinnern
  3. #3

    Alles ...

    ... schön und gut. Aber was kann Deutschland für die Probleme der Heimatländer ausländischer Studierender? Deutsche Studenten haben es 10x schwieriger ein Stipendium zu bekommen (Not ist hier kein Argument, das gibt es auch in diesem Land, dass die Eltern nicht helfen können) und Bafög muss ja zu einem erheblichen Teil zurückgezahlt werden.

    " Im Internet verbreitet er Bilder und Videoaufnahmen von Demonstrationen und Ausschreitungen in Syrien, veröffentlicht Statements über die Brutalität des Regimes und ist in staatskritischen Organisationen aktiv. Im Frühsommer 2011 bekam er plötzlich kein Geld mehr, sein monatliches Stipendium war gestrichen worden. In einem Schreiben der syrischen Regierung hieß es, er habe den Ruf seines Landes beschädigt, und es sei Anklage gegen ihn erhoben worden: 300.000 Euro soll er an den Staat zahlen. Am Flughafen würde er sofort festgenommen werden. Er erzählt das ganz ruhig, in fast perfektem Deutsch."

    Äääh, sorry? Will der Mann demonstrieren oder studieren? Beides ist sein Recht, ich sehe hier keine Bringschuld von Seiten des Staates oder anderer Institutionen, die Geld sicher auch für andere Dinge benötigen.. Er hat doch gewusst was die Konsequenzen sind? Warum ist es die Pflicht dieses Landes hier (öffentlich oder privat) in die Bresche zu springen? Der Sinn ergibt sich mir nicht.
  4. #4

    quatsch

    Zitat von zelema030 Beitrag anzeigen
    ha ok erstmal das gute, es tut mir von ganzem Herzen leid das Krieg in eurer Heimat herrscht und Familien von euch direkt betroffen sind.
    Aber ansonsten kein Mitleid Pustekuchen jeder Mensch der in Deutschland studiert und dessen Eltern über der Teufelsgrenze liegen bekommen kein Bafög und müssen in der Regel arbeiten und nein noch viel schlimmer ihr verpasst ein paar Kurse NEEEEEEEEIIIIIIIINNNNNN schlimmer kann es nicht kommen? Ähh ist nicht grade Krieg in eurer Heimat ?
    Also ich war mein ganzes Studium arbeiten ich musste sogar mal im Krankenhaus arbeiten igitt igitt war das ekelig (Ironie), ich war Tellerwäscher im ICC für 7,5DM das war sch**sse(keine Ironie). Wie oft ich Umzugshelfer war kann ich mich garnicht mehr erinnern
    Wenn die Eltern über der "Teufelsgrenze" liegen sind sie Unterhaltspflichtig und -fähig. Ich habe selber in den Ferien lächerliche 8€/std. für wirklich harte Arbeit bekommen und kann mir kaum vorstellen mein Studium in der Regelstudienzeit mit einem derartigen Nebenjob zu stemmen. Das ist dämlichste Selbstausbeutung und weckt falsche Vorstellungen in Politik und Wirtschaft. Wer sich politisch für eine bessere Versorgung von Studenten engagiert tut der Gesellschaft einen größeren gefallen als wenn er sich "einzelkämpferisch" selbst ausbeutet. Das gilt übrigens auch für Arbeitnehmer. Dieser selbsttrügerische Individualismus-jeder-ist-seines-glückes-schmied-Gedanke Zerstört unser Sozialsystem und beschert uns zusehends Verhältnisse wie vor 200 Jahren bzw. wie jetzt in China. Ich sage da nur: nein danke, ohne mich!
  5. #5

    Hart aber herzlich

    Für derartige Situationen gibt es hier im Land die Tafeln, verhungern muss man also definitiv nicht. Auf etwas Luxus und Komfort muss man dann natürlich verzichten, aber das geht uns schliesslich allen so. Ich möchte ja gar nicht wissen, wieviele Tunesier, Ägypter, Libyer (etc) bereits ähnliches erlebt haben. Wir helfen ja immer gerne, auch unseren griechischen, spanischen und italienischen Freunden. Kommt einfach alle nach Deutschland, hier fliesst nämlich überall Milch und Honig und die gebratenen Wachteln kann man easy vom Himmel pflücken...
  6. #6

    Nun ja..

    wenn man 1500,-Euro im Monat an Unterstuetzung von der syrischen Regierung bekommt, dann muesste man eigentlich soviel Verstand besitzen um zu begreifen, das man dann nicht in der Oeffentlichkeit zum Sturz dieser Regierung aufrufen kann! Und solche syrischen Studenten
    wuerden von mir nicht einen Cent an Hilfe bekommen! Denn das ist eigene Dummheit, die bestraft gehoert.
    Und ueberigens fuer 1000 syrische Studenten monatlich 1500,-Euro an Stipendien, das ist sehr grosszuegig und sozial! Und das passt irgendwie gar nicht zu den im Westen vertretenen Bild von einen unmenschlichen Diktator der sein eigenes Volk angeblich ausrotten will!?
  7. #7

    Eine

    Finde es sehr intererssant wie eine "Diktatur" Stipendien verteilt die höher als ein halbes syrisches Jahresgehalt sind... und dann noch "erlaubt" den Studenten sich im "Westen" ausbilden zu lassen...
    Es wirkt bei mir eher das Syrien im Vergleich ein sozialer und fortschrittlicher Staat ist (war)... bis die Terroristen mit der Zerschlagung des Staates begannen...
    Das von den Studenten gerfordert wird im nachhinein für den Staat zu arbeiten ist bei der hohen Summe die an Stipendien verteilt werden mehr als richtig. - und ist die Praxis nicht nur in Syrien sondern in vielen Ländern.
  8. #8

    Treffer...versenkt

    Zitat von salvdorallende Beitrag anzeigen
    Finde es sehr intererssant wie eine "Diktatur" Stipendien verteilt die höher als ein halbes syrisches Jahresgehalt sind... und dann noch "erlaubt" den Studenten sich im "Westen" ausbilden zu lassen...
    Es wirkt bei mir eher das Syrien im Vergleich ein sozialer und fortschrittlicher Staat ist (war)... bis die Terroristen mit der Zerschlagung des Staates begannen...
    Das von den Studenten gerfordert wird im nachhinein für den Staat zu arbeiten ist bei der hohen Summe die an Stipendien verteilt werden mehr als richtig. - und ist die Praxis nicht nur in Syrien sondern in vielen Ländern.
    Genau der Gedanke kam mir auch. Allerdings neigen auch Islamodiktaturen wie Saudi Arabien entsprechende Stipendien für die Elitenkinder an US-Hochschulen anzubieten, so dass alleine ein solches Programm kein Beweis für Rechtsstaatlichkeit o.ä. ist.
  9. #9

    Man kann ja jemanden die Treppe runter stoßen,...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr als 2000 Syrer studieren in Deutschland. Seit Ausbruch des Bürgerkrieges bekommen die meisten kein Geld mehr von zu Hause. Deutschland unterstützte sie bislang nicht - das soll sich jetzt ändern.

    Syrische Studenten in Deutschland: Not im Exil - SPIEGEL ONLINE
    und dann hinterher rufen, warum er denn so schnell laufe.

    Man kann Sanktionen gegen Syrien einsetzen, wie u. a. das Ölembargo gegen syrisches Öl, dass ein Drittel der syrischen Staatseinnahmen bedeutete und dann über ein armes Syrien schreiben.

    Wir bezahlen das doch schon an der Tanke mit 10 - 20 cent pro Liter Preiserhöhung seit dem syrischen Ölembargo.
    Katar und SaudiArabien freuen sich über die Mehreinnahmen, also können die auch für die armen syrischen Studenten sorgen, oder ?