Abgehört: Die wichtigsten CDs der Woche

Ich bin ein Trickser, du bist ein Trickser, alle sind Trickser. Und Hans Unstern, ein Berliner Poet und Songwriter, ist der größte Trickser von allen. Außerdem: Joachim Witt knödelt. Ty Segall bleibt ganz bei sich in der Garage. Und Troy Von Balthazar? Plant die letzten Dinge.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/n...-a-862868.html
  1. #1

    Joachim Witt

    Joachim Witts "Gloria " - welch ein Dreck von Song und Video. Weder unterhaltsam noch sonst irgendwie interessant bzw. geistigen Mehrwert stiftend.
    Aber schön für ihn, dass er bei SPON eine Bühne hat.
  2. #2

    Wigger mg Witt

    Zur Witt-besprechung: War doch klar, dass Wigger immer das Gegenteil macht von dem, was die anderen machen! Deshalb findet er nun auch Bon Jovi gut. Alles genau durchkalkuliert und auf Wirkung bedacht, glaubt wirklich einer, dem geht's um die Musik?
  3. #3

    richtig vorhergesehen....

    Wie hat der Autor so schoen geschrieben:
    Wie bei beinahe jedem wirklich interessanten Thema kommen die ersten Reaktionen von Leuten, die zwar keinen einzigen Ton von "Dom" gehört haben, aber ihre Vorurteile stolz wie eine Hostie vor sich hertragen: "Ja, dann besprich' das halt; ich will mit dem Müll nichts zu tun haben."
    Zitat von Ienz Beitrag anzeigen
    Joachim Witts "Gloria " - welch ein Dreck von Song und Video. Weder unterhaltsam noch sonst irgendwie interessant bzw. geistigen Mehrwert stiftend.
    Aber schön für ihn, dass er bei SPON eine Bühne hat.
  4. #4

    Der Wigger...

    ist halt nen Landei. Einmal Dorf, immer Dorf.
  5. #5

    Borcholte....

    ....lobt die Unstern-Scheibe, weil ihn das Cover an Lena erinnert.
  6. #6

    optional

    bzgl. Unstern: Sie haben den Kopf auf den Nagel getroffen, Herr Borcholte.
  7. #7

    Danke...

    Zitat von tokker Beitrag anzeigen
    Zur Witt-besprechung: War doch klar, dass Wigger immer das Gegenteil macht von dem, was die anderen machen! Deshalb findet er nun auch Bon Jovi gut. Alles genau durchkalkuliert und auf Wirkung bedacht, glaubt wirklich einer, dem geht's um die Musik?
    ... dass auch andere Leser dies hier mal ansprechen: das selbstverliebte Geschwurbel von Meister Wigger nervt ziemlich. Es geht ihm m.E. hauptsächlich um Selbstdarstellung - und diese klappt seines Erachtens natürlich am Besten per "Überraschungseffekt (gähn) wenn man das (vermeintlich) Unerwartete lobt. Wie wär's demnächst mit Heino oder Florian Silbereiesen - nee, wäre ja noch durchsichtiger. Daneben noch Breitreten des ja ach so furchtbar breiten "Backgrounds". Das gleiche Phänomen wie in den 80er in der SPEX (DD etc...) tatsächlich mal die Musik/CD konkret zu beschreiben ist ja auch viel schwieriger. Aber deutsche Musikgazetten sind meist eh schwer zu ertragen, entweder platt wie Musik-Express oder Heldenverehrung pur wie in Classic Rock (die englische Version ist deutlich besser) - ziehe persönlich z.B. die englische MOJO vor. Dort geht es um Musik, CDs, Bandhistorien ... und alles mit dem notwendigen Quentchen ironischen Distanz betrachtet ... denn letztendlich ist es einfach nur MUSIK!
  8. #8

    @electricworry

    Fehlt bei Dir nach "(DD etc...)" ein Komma?

    Wer SPEX oder vorher SOUNDS nicht mochte, brauchte sie nicht zu lesen. Mainstream -Besprechungen über Mainstream-Musik gibt's wie Sand am Meer. Ein Wigger ragt da mit seinem different-view etwas heraus, was ich angenehm finde.
  9. #9

    Zitat von jasonreed Beitrag anzeigen
    Fehlt bei Dir nach "(DD etc...)" ein Komma?

    Wer SPEX oder vorher SOUNDS nicht mochte, brauchte sie nicht zu lesen. Mainstream -Besprechungen über Mainstream-Musik gibt's wie Sand am Meer. Ein Wigger ragt da mit seinem different-view etwas heraus, was ich angenehm finde.
    Genau, Komma vergessen ;-) Aber was ist an Joachim Witt oder gar Bon Jovi (früher wie heute) so weit weg vom Mainstream (den ich auch nicht mag)? Und leider war ich als Landei aus Niedersachsen - wenn man nicht am klassischen Mainstream interessiert war - in fernen Jugendtagen auf SPEX (den besseren SOUNDS gab's ja irgendwann nicht mehr) angewiesen, da man in der niedersächischen Provinz die englischen Zeitungen wie NME etc. nicht bekam, sonstige deutsche Gazetten war unlesbar. Ansonsten mag eh jeder mögen was ihm/ihr gefällt - aber für mich fühlt es sich so an, als wenn die besprochenen Veröffentlichungen dem oben bereits angesprochen Drang zur Selbstdarstellung von Herrn Wigger entspringen. Und seine "Schreibe" liest sich schon arg eitel...Völlig OK, wenn jeder dies unterschiedlich empfindet!